Solarpark Senftenberg/Schipkau

Der in drei Bauabschnitten 2011 auf Kippenflächen des ehemaligen Tagebaus Meuro errichtete Solarpark Senftenberg/Schipkau erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen Großräschen und Senftenberg.  Er liegt in West-Ost-Richtung etwa in der Mitte zwischen Meurosee und dem entstehenden Großräschener See. In unmittelbarer Nachbarschaft westlich des Solarparks Senftenberg und südlich des Meurosees  entstand zeitgleich der Solarpark Schipkau.

Das Kippenareal, auf dem sich der Solarpark befindet, umfasst eine Gesamtfläche von über 1.000 Hektar. Zunächst ging im März 2011 der Solarpark I mit einer Leistung von 18 MW ans Netz. Ihm folgten im September 2011 die Solarparks II und III mit 78 MW sowie der Solarpark Schipkau mit 72 MW. Mit zusammen 168 MW Leistung, die die Energieversorgung von etwa 80.000 Haushalten ermöglicht, entstand folglich das zwischenzeitlich größte Solarkraftwerk der Welt.

Die Flächen für den Solarpark I wurden im Jahr 2006 von der LMBV an die Stadt Senftenberg verkauft. Die bereits 1999 an die Agrargenossenschaft Großräschen eG veräußerten Landwirtschaftsflächen nehmen auf Pachtbasis die Solarparks II und III auf.

Der Park ist mit insgesamt  636.000 von der Canadien Solar Inc. gelieferten Solarmodulen bestückt. Betreiber der Anlagen sind die Phönix Solar AG, die Saferay GmbH und die GP Joule GmbH. Die Entwicklung der Projektes verantwortete die Berliner unlimited energy GmbH.