Region: Nächste World Canals Conference soll im Juni 2022 in Leipzig stattfinden

Leipzig. Nachdem es in den letzten Monaten etwas ruhiger zuging, nehmen die Vorbereitungen für die World Canals Conference 2022 nun wieder Fahrt auf. Vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 werden sich die WCC-Teilnehmer in der Leipziger KONGRESSHALLE am Zoo treffen, nachdem der Kongress 2020 coronabedingt abgesagt werden musste. Die WCC soll auch spannende Facetten der Transformationslandschaft in und um Leipzig herum vorstellen. Unter anderem sind parallele Exkursionen zum Markkleeberger See und Störmthaler See, zum Schladitzer und Werbeliner See sowie zum Großer Goitzschesee vorgesehen. Mehr Infos unter www.wccleipzig2022.com/de


Bergbausanierer auf Brandenburgs größter Recruitingmesse vertreten

Senftenberg/Cottbus. Am 20.10.2021 präsentierte sich die LMBV auf der campus-X-change am Zentralcampus der BTU in Cottbus. Gemeinsam mit über 60 regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen stellte sich die LMBV den Fragen der Studierenden und Absolventen.

Die Messe startete mit einer Begrüßungsveranstaltung mit Grußworten der amtierenden BTU-Präsidentin, Prof. Dr. Gesine Grande, dem Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, Hendrik Fischer, sowie dem Leiter des Career Centers der BTU, Thomas Elfert.

Anschließend öffneten sich die Messezelte für alle Interessierten. Zahlreiche internationale Studierende nutzten die Möglichkeit, sich am Stand der LMBV über Praktikumsplätze, Abschlussarbeiten oder einen Jobeinstieg nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums zu informieren.

Im Vorfeld der Messe gab es für alle Studierenden die Möglichkeit, auf einer Matching-Plattform Gespräche mit den Arbeitgebern für die Präsenzmesse anzufragen. Das Interesse am Unternehmen und den Stellenausschreibungen der LMBV war vor allem bei Studierenden des Master-Studiengangs Environmental and Resource Management sehr groß, die den Schwerpunkt auf einen integrativen Umwelt- und Ressourcenschutz setzen.

campus-X-change

Impressionen von der Messe


Weitere Sicherungsarbeiten am Fördergerüst Nienstedt erfolgt

Abbau des Portalkrans erfolgt zur Gefahrenabwehr

Sondershausen/Nienstedt. Im Rahmen von Sicherungsarbeiten erfolgte am 20. Oktober die planmäßige Demontage des Portalkrans am Fördergerüst Nienstedt. Damit wird das mehr als 60-jährige Doppelbock-Fördergerüst entlastet, das unter Denkmalschutz steht. Für diese Realisierung kam ein 300 Tonnen Schwerlastkran zum Einsatz.

In knapp 60 Metern Höhe wurde der Portalkran von einer externen Spezialfirma abgebaut und nach unten geholt.

Das Gerüst wird turnusmäßig von der LMBV sowie von Sachverständigen der Nordhäuser Bauprüfinstitut GmbH begutachtet, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. So geschehen zuletzt im Juni 2020. Hier fand eine umfangreiche Begutachtung mittels Hubsteiger statt, bei welcher alle Seilscheibenbühnen und Hilfsbühnen sowie Stützen kontrolliert wurden. Im Anschluss wurden durch die Mitarbeiter des Zentralen Grubenwassermanagements der LMBV die potenziellen Gefahrenquellen beseitigt,indem beispielsweise Ketten als Abfangsicherung an vereinzelten Komponenten angebracht wurden.

Errichtet 1963, ist das Fördergerüst des Bernard Koenen Schachts II eines der letzten noch erhaltenen Doppelbock-Fördergerüste und neben der Spitzkegelhalde ein unverwechselbares Zeugnis des regionalen Kupferschieferbergbaus in Mitteldeutschland. Bereits in den 1990er Jahren wurde die 60 Meter hohe Landmarke unter Denkmalschutz gestellt. Die Teufe des Schachtes fand zwischen 1956 und 1961 statt. Mit einem Schachtdurchmesser von 6 Metern und einer Endteufe von 871 Metern besaß der Schacht zwei Sohlenabgänge. Im Grubenfeld der Bernard Koenen Schächte wurden bis zur Produktionseinstellung 1990 ca. 13,9 Mio. Tonnen Erz gefördert.

 

In knapp 60 Metern Höhe wurde der Portalkran von einer externen Spezialfirma abgebaut und nach unten geholt.

Beitrag und Video in der MZ

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete am 21.10.2021 über den Abbau des Portalkrans und publizierte ein Video dazu. Dieses ist über Youtube abrufbar. Der Bericht befindet sich hinter der Bezahlschranke.

Morgendlicher Arbeitsbeginn in Nienstedt (Foto: S. Tugendheim)

Impressionen vom Abbau des Portalkrans (Fotos von Jakob Richter)


Staatssekretär R. Genilke zu Arbeitsbesuch in der Lausitz unterwegs beim Bergbausanierer

Nötige Sicherungsarbeiten für die B 169 dauern voraussichtlich noch bis zum Frühjahr 2022 an

Senftenberg. Am 14. Oktober 2021 besuchte der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) Rainer Genilke im Rahmen eines Arbeitsbesuches die Lausitz. Er wurde u.a. von Egbert Neumann, Abteilungsleiter Verkehr und weiteren Mitarbeitern des MIL und des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg (LS) begleitet.

Bei einem Treffen an der Verwahrbaustelle an der abschnittsweise gesperrten B 169 begrüßte Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, den Gast aus Potsdam. Er wurde dabei von Gerd Richter, LMBV-Bereichsleiter Sanierung Lausitz und Stephan Paul, Sachverständiger und Leiter Altbergbau der Fa. DMT, sowie Thomas Kauert als Bauleiter und Geschäftsführer der BLZ Geotechnik Service GmbH Gommern unterstützt.

Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen wurden Fragen des Umgangs mit den Altbergbau-Hinterlassenschaften am Rande der Südbrandenburger Nord-Süd-Magistrale bei Sedlitz diskutiert. Anschließend nahm sich Staatssekretär R. Genilke noch Zeit, um sich über weitere Projekte der Bergbausanierer in der Lausitz berichten zu lassen. Das Bundesunternehmen nutzte die Chance, zu aktuellen Vorhaben am Sedlitzer See und Partwitzer See näher zu informieren.

Im Gespräch: Sts. R. Genilke (2.v.l.) mit B. Sablotny (r.) und G. Richter (LMBV)
Im Gespräch: Sts. R. Genilke (2.v.l.) mit B. Sablotny (r.) und G. Richter (LMBV)
Impressionen vom Arbeitsbesuch (LMBV)


Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar auf Informationstour im Lausitzer Seenland

Senftenberg. Auf Einladung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) nahm sich Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar kürzlich Zeit, die Sanierungstätigkeit der LMBV bei einem persönlichen Besuch anzusehen. Der Landespolizeipräsident wurde am 8. Oktober 2021 durch den Geschäftsführer der LMBV, Bernd Sablotny, durch Gerd Richter, Bereichsleiter Sanierung Lausitz sowie Grit Uhlig, Bereichsleiterin Sanierung Mitteldeutschland, in Senftenberg begrüßt.

Nach einem Einführungsvortrag folgte die Revierbefahrung, die in das sächsische Sanierungsgebiet führte. Dort wurde unter anderem das wichtige Thema der In-lake-Gewässerbehandlung anhand des LMBV-eigenen Sanierungsschiff „Klara“ erläutert. Des Weiteren wurde zur Vereinheitlichung von sächsisch-brandenburgischen Schifffahrtsregelungen sowie zur Sicherheit von Innenkippen und bergbaubedingten Absperrungen gesprochen – dies sowohl das mitteldeutsche als das Lausitzer Revier betreffend.

Mit großem Interesse verfolgte Horst Kretzschmar die Ausführungen der LMBV und verwies auf die Anknüpfungspunkte zwischen Polizei, Polizei- und Ordnungsbehörden und dem Bergbausanierer LMBV am Geierswalder See, an dem ein brandenburgisch-sächsischer Wasserschutzpolizeiposten eingerichtet wurde, der für mehr Sicherheit im Lausitzer Seenland sorgen soll.


Notwendige Sanierungsarbeiten am Hindenberger See weit fortgeschritten

Nach RDV- und RSV-Arbeiten ist nun das oberflächennahe Verdichten und das Endgestalten auf der Agenda

Senftenberg/Luckau. Seit dem Start der langfristig geplanten und mit Anrainern abgestimmten notwendigen geotechnischen Sicherungsleistungen am Restloch A (Hindenberger See) im ehemaligen Tagebau Schlabendorf-Nord zu Beginn des Jahres 2021 liegen die Arbeiten gut im Zeitplan.

Die Rütteldruckverdichtungs- bzw. Rüttelstopfverdichtungsmaßnahme am Uferbereich des Restloches A konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Rund elf Hektar wurden in einer Teufe (Tiefe) von bis zu 24 Metern verdichtet, die Länge des entstehenden Rütteldamms betrug dabei 1.233 Meter, die Breite 34 Meter.

Voraussetzung für das Sichern der Fläche war das Absenken des See- und Kippenwasserspiegels mittels einer eigens hierfür errichteten Pumpstation sowie über acht Vertikalfilterbrunnen, die das Wasser, nach vorheriger Konditionierung, in den Lichtenauer See abgegeben haben.

Zurzeit wird die Oberflächenverdichtung mittels einer Polygon-Walze vorgenommen. Ergänzend finden die Herstellung eines Erdstützkörpers und Böschungsgestaltung statt.

Die Sicherungsleistungen werden durch die Lausitzer Firma BUG Dienstleistungen GmbH aus Elsterheide i.A. der LMBV ausgeführt. Die Maßnahme dieser Kippenverdichtung, einschließlich der Böschungsendgestaltung und Rekultivierung, wird voraussichtlich planmäßig im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

Blick über die Arbeiten am Restloch A