Nachhaltigkeit der Bergbaufolgelandschaften im Mittelpunkt eines Gesprächs mit Fraktionschefs der BÜNDNISGRÜNEN

Potsdam/Senftenberg. Am 4. September 2023 traf sich Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) mit Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Sachsen-Anhalt, Franziska Schubert, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag und Benjamin Raschke, Co-Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, um sich über die Fortschritte in der Bergbausanierung im Osten Deutschlands auszutauschen.

LMBV-Geschäftsführer G. John konnte anhand der ersten Nachhaltigkeitsberichte des Umwelt-, Ingenieur- und Bergbauunternehmens LMBV die langfristigen Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit Bergbaufolgelandschaften im Lausitzer und mitteldeutschen Revier erläutern. Neben dem Bereitstellen von Flächen für das Nationale Naturerbe entwickelt die LMBV auch Flächen, die sich künftig für das Verpachten zum Solar- und Windenergie-Erzeugen eignen könnten. Neben Wasserqualitäts- und Wasserquantitätsfragen waren auch die anstehenden Daueraufgaben des Bundesunternehmens in der aktuellen und künftigen Bergbausanierung von Interesse.

Publikation


Öko-Institut e. V. informiert sich über Arbeit der LMBV

Geiseltal/Leipzig. Über die Arbeit der LMBV und die Besonderheiten des Geiseltalsees informierten sich am 20. September Mitarbeiter des Öko-Instituts e. V. LMBV-Referent Jörg Schlenstedt gab während der Befahrung einen Einblick in die vor Ort erfolgten Arbeiten und die damit verbundenen Besonderheiten der Landschaftsgestaltung und Renaturierung. 

Das Öko-Institut ist eine Forschungs- und Beratungseinrichtung, welche beispielsweise für Ministerien auf Bundes- und Landesebene, Unternehmen, Nicht-Regierungs-organisationen sowie die Europäische Union tätig ist.

Impressionen von der Befahrung (LMBV Unternehmenskommunikation)

Der Geiseltalsee aus der Vogelperspektive (Christian Bedeschinski, 2021)


Großes Interesse beim Baustellen-Infotag am Steinbachstollen

Sondershausen/Steinbach. Mehr als 180 Besucher waren der Einladung der LMBV an die Anrainer gefolgt und informierten sich am 16. September 2023 über das aktuelle Baugeschehen am neuen Steinbachstollen.

Nach einer Besichtigungstour über die Baustelle konnten die zahlreichen Interessierten ihre Fragen den Kollegen vor Ort stellen. Ein Film informierte über die Arbeiten im Stollen. Bislang wurden 360 Meter des neuen Stollens aufgefahren.

Aufgrund der schwierigen geologischen Randbedingungen wurde das Auffahren des Stollens zunächst erschwert. Mit einer Fertigstellung des neuen Steinbachstollens wird deshalb Ende 2024 gerechnet.

Durch das Auffahren eines neuen Stollens soll die dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach gewährleistet werden. Der alte Steinbachstollen kann diese Funktion nicht dauerhaft gewährleisten.

Der LMBV ist bewusst, dass die Arbeiten zu Beeinträchtigungen führen können und bittet dafür um Verständnis. Bereits in der Vergangenheit hat die LMBV nach Möglichkeiten gesucht, die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten bzw. zu minimieren. Um dies zu erreichen wurde beispielsweise ein Lärmschutzwall errichtet.

Bei weiteren Fragen und Hinweisen können sich Anwohner gern direkt an die LMBV unter info@lmbv.de wenden.

Impressionen vom Baustellentag
Fotos: Christian Kortüm


Bundestagsabgeordnete Lay erneut im Dialog mit Bürgermeister, Zweckverband und Bergbausanierer

Geierswalde. Bereits zum zehnten Mal besuchte die Lausitzer Bundestagsabgeordnete Caren Lay im Rahmen ihrer Sommertour das Lausitzer Seenland. Anlässlich dieses Besuches diskutierte die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE am 14. September 2023 am Geierswalder See u.a. mit dem Bürgermeister von Lohsa, Thomas Leberecht, dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen Daniel Just sowie LMBV-Abteilungsleiter Karsten Handro über aktuelle Themen.

Im Gespräch informierte sich das Mitglied des Bundestages zu den bergbausanierungstechnischen Fortschritten der LMBV im Lausitzer Seenland. K. Handro verwies auf die vielfältigen Baustellen und prioritären Projekte, darunter den Bau des Ableiters vom Sedlitzer See, die Vorbereitungen zur Schonenden Sprengverdichtung auf der Brückenfeldkippe oder die Leistungen zur Strand- und Ufergestaltung am Geierswalder Strand.

Daniel Just erläuterte das bereits Erreichte im Seenland und thematisierte das mögliche Auslaufen von §4-Maßnahmen nach 2027 und die bis dahin nur begrenzt für die sächsische Lausitz zur Verfügung stehenden Mittel des Freistaates. Hierzu wird sich die Abgeordnete weiter sachkundig machen und politisch für ein Fortsetzen solcher Maßnahmen zum Erhöhen des Folgenutzungsstandards eintreten. Mit den in 2023 und Folgejahren zur Verfügung stehenden §4-Mittteln sollen vor allem der als Mole vorgesehene Schiffsanleger am Partwitzer See weiter geplant und umgesetzt werden sowie am Bärwalder See die Steganlagen bei Klitten erneuert werden.

Fotos: LMBV/Dr. Uwe Steinhuber


Erfahrungsaustausch mit Vertretern der Umweltministerien aus Brandenburg und Sachsen erfolgt

Senftenberg. Auf Einladung des Bergbausanierers begrüßte Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, am 8. September 2023 Vertreter des SMEKUL und MLUK in Senftenberg zu einem fachlichen Erfahrungsaustausch.

Die Abteilungsleiterin Wasser und technischer Umweltschutz im Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL), Dr. Regina Heinecke-Schmitt, wurde von der zuständigen Referentin Henriette Schindler begleitet. Vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) waren in Vertretung der Abteilungsleiterin Anke Herrmann (Wasser und Bodenschutz) der Referatsleiter Simon Christian Henneberg vom Referat 24 (Hochwasserschutz, Wasserhaushalt Lausitz) gemeinsam mit der zuständigen Referentin Anna-Theresia Männel dabei.

Neben grundlegenden Fragen der Fortschritte in der bergbaulichen Sanierung und dabei auftretenden berg- und wasserrechtlichen Fragen wurden von Dirk Sonnen, Bereichsleiter Sanierungsplanung der LMBV, insbesondere die Herausforderungen des Anfalls von Eisenhydroxidschlamm in Abreinigungsanlagen des Unternehmens und in Lausitzer Fließgewässern vorgestellt. Neben den modularen Eisenminderungsanlagen an der Spree war die in Errichtung befindliche Wasserbehandlungsanlage Plessa von Interesse, deren Baustelle im Anschluss unter fachmännischer Begleitung besichtigt wurde.

Fotos: LMBV/Gernot Menzel