Großes Interesse am Bürgerdialog zum Brand im Restloch Rusendorf: Verlässliche Informationen über Luftschadstoffe gefordert

LMBV: Bericht zur Infoveranstaltung am 4. August 2026 in Meuselwitz

Leipzig/Meuselwitz. Auf großes Interesse stieß die gemeinsame Informationsveranstaltung der LMBV mit der Stadtverwaltung, dem Landkreis und dem TLUBN zum Kohlebrand im Restloch Rusendorf bei Meuselwitz. Rund 450 Menschen füllten am 4. August 2026 die Tribünen der Schnaudertalhalle. In teils detaillierten Beschreibungen schilderten sie ihre aktuellen Belastungen, trugen ihre Sorgen vor und stellten Forderungen insbesondere nach deutlich verbesserten Informationen zu Luftschadstoffen.

Den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellten sich neben der LMBV auch Vertreter des Landratsamtes Altenburger Land, der Stadt Meuselwitz und des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN). Der Kern der Kritik richtete sich gegen den Freistaat Thüringen, den Landkreis, die Stadt und die Behörden, einige Redner warfen ihnen „Untätigkeit“ vor.

Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, ließ keinen Zweifel an der bergrechtlichen Verantwortung seines Unternehmens für das Restloch Rusendorf. Zur Bekämpfung des Brandes stellte er ein dreistufiges Vorgehen vor. In einem ersten Schritt gehe es um die Eindämmung des Brandes. Dazu wurden Brandschneisen hergestellt, Grabenschlitze um die Fläche gezogen und ein Schlauch- und Sprinklersystem installiert. Zudem werde die Fläche mit Drohnen überwacht und ein Vor-Ort-Team von Einsatzkräften und Feuerwehrleuten installiert.  

Schritt 2 verfolgt das Ziel, den Brand temporär zu beseitigen und die Rauch- und Geruchsbelastungen für die Bevölkerung zu reduzieren. Dazu sollen über Löschbrunnen und eine ca. 4 Kilometer lange Löschwasserleitung vom Restloch Zipsendorf große Wassermengen zur Brandstelle gebracht werden, um den Brand zu löschen. Der Bau von Brunnen und Leitung wird voraussichtlich im November abgeschlossen sein, die Flutung der Brandstelle soll spätestens im Januar beginnen.

Zur abschließenden Brandbeseitigung sieht Schritt 3 vor, die brennende Fläche etwa 2 Meter hoch mit Erde abzudecken und damit die Sauerstoffzufuhr endgültig zu stoppen. Dazu müssten vielfältige Voraussetzungen geschaffen werden, unter anderem eine standfeste Zuwegung für Materialtransporte. Für diese abschließende Maßnahme veranschlagt die LMBV 2 bis 4 Jahre.

„Wir arbeiten mit großer Anstrengung an der schnellstmöglichen Umsetzung der Maßnahmen“, versicherte Sablotny. Es werde keine Verzögerungen durch aufwendige Genehmigungsverfahren geben, bestätigten die Vertreter der Ämter und des TLUBN.

Dass sie mindestens bis zum Jahreswechsel mit dem aktuellen Zustand leben sollen, wollten viele Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmen. Warum muss das so lange dauern, fragten sie voller Sorge um ihre Gesundheit. Wo sei der Katstrophen- und Bevölkerungsschutz? Wann würden endlich die gefährlichen Luftschadstoffe gemessen und wo seien die Ergebnisse dann einsehbar? Vielfach wurden klare Ansprechpartner gefordert, denen man ebenso gesundheitliche Probleme wie materielle Belastungen bzw. Vermögensschäden vortragen könne. Viele Fragen könne die LMBV gar nicht beantworten, fungiere aber als  Ansprechpartner.

Soweit möglich beantworteten Vertreter des kreislichen Gesundheits- und Umweltamtes die Fragen des Publikums. Für alle bergbaulichen Belange stand Bernd Sablotny ausführlich Rede und Antwort. Die LMBV werde über Neuigkeiten und Maßnahmen schnell und transparent informieren. Dazu sei eigens eine gesonderte Internetseite freigeschaltet worden. Dort ist unter anderem ein Fragen- und Antworten-Katalog zu finden, der fortlaufend ergänzt wird.

Kreisregner benetzen die Randbereiche des Restloches Rusendorf.

Kohletrübebecken im Restloch Rusendorf

Das heutige Kohletrübebecken entstand im Wesentlichen während des Betriebs der Brikettfabrik Phönix. Dort fielen seit 1906 bei der Brikettherstellung im Nassbetrieb große Mengen an Kohletrübe an. Dieses Gemisch aus Wasser, Kohlenstaub und Kohlepartikeln wurde über Jahrzehnte hinweg in das Becken eingespült, wo sich die Feststoffe über viele Jahre ablagerten.

Ein benachbarter Bereich des ehemaligen Absetzbeckens, der sich im Verantwortungsbereich der MIBRAG befindet, wurde bereits dauerhaft gesichert. Dort liegen die kohlehaltigen Ablagerungen tiefer und wurden zusätzlich mit Ascheeinspülungen aus dem Kraftwerksbetrieb Mumsdorf überdeckt. Diese Abdeckung verhindert den Sauerstoffzutritt und reduziert das Risiko einer Selbstentzündung.

Hintergrund zum Brand

Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Großbrand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Nachdem der oberflächliche Vegetationsbrand weitgehend gelöscht worden war, ging die Verantwortung für das Areal am 3. Juli 2026 von der Feuerwehr auf die LMBV über.

Weiterführende Links

Informationsseite zum Kohlebrand Meuselwitz

LMBV-Präsentation zum Kohlebrand Meuselwitz (04.08.2026)

Fotos: Kathrin Falke und Uwe Steinhuber für LMBV


Informationsveranstaltung der LMBV am 04.08.2026 zum Kohlebrand bei Meuselwitz

Leipzig/Meuselwitz. Der Kohlebrand im ehemaligen Tagebau Rusendorf bei Meuselwitz führt zu einem hohen Informationsbedarf in der Region. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) lädt deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein. Auch Vertreter des Landkreises Altenburger Land und der Stadt Meuselwitz werden anwesend sein.

Im Rahmen der Veranstaltung informieren Vertreter der beteiligten Behörden und Institutionen über die aktuelle Lage, die eingeleiteten Maßnahmen zur Brandbekämpfung sowie das weitere Vorgehen. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und den gemeinsamen Austausch.

Termin: Dienstag, 4. August 2026, 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Schnaudertalhalle, Zeitzer Straße 45, 04610 Meuselwitz

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Hintergrund zum Brand

Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Großbrand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Nachdem der oberflächliche Vegetationsbrand weitgehend gelöscht worden war, ging die Verantwortung für das Areal am 3. Juli 2026 von der Feuerwehr auf die LMBV über.

Weitere Informationen zum Kohlebrand Meuselwitz:

Informationsseite "Kohlebrand Meuselwitz"

Informationsveranstaltung zum Kohlebrand bei Meuselwitz

04. August 2026, 17:00 Uhr

Schnaudertalhalle, Zeitzer Str. 45, 04610 Meuselwitz

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Weiterführende Links


Ausgezeichnete Sicherheit: Übergabe des Gütesiegels „Sicher mit System“ in Sondershausen

Sondershausen. Am 29. Juli 2026 fand die Übergabe des Gütesiegels „Sicher mit System“ der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) in Sondershausen statt. Im Beisein von Ralph Haase, Bereichsleiter Kali-Spat-Erz, Rüdiger Börner, verantwortliche LMBV-Fachkraft für Arbeitssicherheit, sowie LMBV-Kollegen des Standorts wurde das Zertifikat überreicht.

„Die Zertifizierung ist für uns mehr als nur eine Urkunde an der Wand“, betonte Ralph Haase. „Es geht darum, Gefahren zu erkennen, bevor Unfälle passieren. Durch die systematische Optimierung unserer Abläufe haben wir den Arbeitsschutz fest in unsere täglichen Prozesse integriert.“ Mit der Verleihung des Siegels ist die Arbeit jedoch nicht beendet. Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig und setzt voraus, dass die hohen Standards kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. „Sicher mit System“ ist somit kein Zielpunkt, sondern der Beginn eines dauerhaften Verbesserungsprozesses zum Wohle aller Beteiligten im Bereich der stillgelegten Kali-, Spat- und Erzbergwerke.

Im Rahmen der Auditierung begutachteten Experten der Berufsgenossenschaft diverse Arbeitsbereiche und -prozesse des Unternehmensbereiches Kali-Spat-Erz – von der Gefährdungsbeurteilung an den Arbeitsplätzen über die Unterweisung der Belegschaft bis hin zur Organisation der Ersten Hilfe. Dabei standen nicht nur Dokumente im Fokus: In Interviews mit Führungskräften und Beschäftigten wurde geprüft, ob die Sicherheitsregeln im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt und von allen Beteiligten konsequent umgesetzt werden.

Fotos: LMBV


Brandereignis Meuselwitz – LMBV plant dauerhafte Abdeckung

Leipzig/Meuselwitz. Die Arbeiten zur Brandbekämpfung am Restloch Rusendorf zwischen Mumsdorf und Falkenhain dauern an. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, den unterirdischen Schwelbrand einzudämmen und anschließend den betroffenen Bereich dauerhaft zu sichern.

Die größten Herausforderungen bleiben die eingeschränkte Wasserverfügbarkeit sowie der Umstand, dass die Brandfläche aufgrund ihrer Beschaffenheit und den dort vorherrschenden Temperarturen zwischen 70 und 150 Grad Ceslisus nicht betreten werden kann.

Oberstes Ziel bleibt, eine Ausbreitung des Brandes auf angrenzende Wald- und Vegetationsflächen zu verhindern. Deshalb wurde die Brandschutzschneise um den Brandherd auf 30 Meter verbreitert. Die Randbereiche werden weiterhin mit Hilfe des Sprinklersystems bewässert. Es erfolgt eine permanente Brandüberwachung sowie tägliche Drohnenbefliegungen.

Oberflächliche Benetzung als Vorbereitung für dauerhafte Abdeckung

Zur Minimierung der Rauch- und Geruchsbelästigung des unterirdischen Brandes soll das Kohletrübebecken I zunächst gezielt oberflächlich benetzt werden. Hierfür werden in einem ersten Schritt rund 200.000 Kubikmeter Wasser aus dem Restloch Zipsendorf benötigt.

Anschließend soll der Brandbereich dauerhaft mit einer etwa zwei Meter mächtigen Schicht mit dafür geeignetem Material abgedeckt werden, um dem Schwelbrand die Sauerstoffzufuhr abzuschneiden. Die Auferdung erfolgt ausschließlich auf der aktuell vom Brand betroffenen Fläche des Kohletrübebeckens I. Das übrige Areal des Restlochs bleibt unangetastet und benötigt nach derzeitigem Kenntnisstand keine weiteren Sicherungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen. Auch der Rusendorfer See ist von den geplanten Arbeiten nicht betroffen.

Bis zur endgültigen Fertigstellung der dauerhaften Abdeckung rechnet die LMBV derzeit mit einem längerem Zeitraum. 

Zwei Rohrleitungen und Löschbrunnen in Vorbereitung

Für die Oberflächenbenetzung des Brandbereiches bereitet die LMBV den Bau von zwei provisorischen Rohrleitungen vom Restloch Zipsendorf bis zum Kohletrübebecken I über eine Strecke von rund vier Kilometern vor.

Inzwischen geht die liegendschaftliche Klärung weiter - eine Vielzahl von betroffenen Grundstückseigentümer haben bereits ihre Zustimmung erteilt, sodass die Leitungen auf ihren Flächen verlegt werden könnten. Derzeit werden geeignete Unternehmen angefragt, die diese Maßnahme zeitnah ausführen können.

Parallel plant die LMBV die Errichtung von zwei Brunnen im Bereich des Kohletrübebeckens I im Restloch Rusendorf. Die Brunnen sollen jeweils bis in eine Tiefe von rund 55 Metern reichen und eine Wassermenge von etwa 200 bis 300 Litern pro Minute fördern. Damit soll langfristig die permanente Bereitsstellung von Löschwasser sichergestellt werden.

Tägliche Maßnahmen zur Brandbekämpfung

Bis zur Umsetzung der langfristigen Sicherungsmaßnahmen laufen die Arbeiten zur Brandbekämpfung kontinuierlich weiter. Dazu gehören:

  • Betrieb des vorhandenen Schlauch- und Sprenglersystems mit Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz sowie dessen laufende Anpassung an die jeweilige Brandsituation,
  • tägliche Drohnenbefliegungen mit Wärmebildtechnik,
  • regelmäßige Kontrollgänge und Bestreifungen des Geländes,
  • Luftmessungen sowohl direkt am Brandherd als auch in der nächstgelegen Ortschaft in Richtung der jeweiligen Rauchfahne,
  • Befüllung der umlaufenden Grabenschlitze und Vorhaltebehälter sowie Flächenbewässerung mit mobiler Technik,
  • Erweiterung der umlaufenden Brandschutzschneise einschließlich Beräumung, Stubbenrodung und Mulcharbeiten.

Luftmessungen erfolgen

Der Rauch verursacht weiterhin erhebliche Geruchsbelästigungen in der Umgebung. Luftmessungen werden einmal täglich direkt am Kohletrübebecken I in der Rauchfahne sowie im Abstrom durchgeführt. Im Rahmen der Luftanalysen werden die Konzentrationen von Kohlenmonoxid, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid, Methan und Schwefelwasserstoff erfasst. Die Prüfung der gemessenen Werte erfolgt anhand der für den Arbeitsschutz maßgeblichen Beurteilungsmaßstäbe für die eingesetzten Beschäftigten vor Ort.

Weiter erfolgt jeweils eine Messung pro Tag in der nächstliegenden Ortschaft, die im Abstrom der Rauchfahne liegt. Die bisher dort gemessenen Werte sind unauffällig.

Ergänzend verweist die LMBV auf die Meldung der Zentralen Leitstelle Gera. Diese ist bei KATWARN als sicherheitsrelevante Information ohne direkte Gefährdung eingestuft. Es wird dort empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten. Unabhängig davon arbeitet die LMBV daran, die Rauchentwicklung mit den beschriebenen Maßnahmen zu reduzieren. (geändert 28.07.26 15:00 | UST)

Brandereignis Meuselwitz (Foto: Christian Kortüm)
Die betroffene Fläche umfasst etwa acht Hektar. Durch im Boden befindliche Kohlereste entfachen sich immer wieder neue Brandnester. (Foto: LMBV/Christian Kortüm)

Kohletrübebecken im Restloch Rusendorf

Das heutige Kohletrübebecken entstand im Wesentlichen während des Betriebs der Brikettfabrik Phönix. Dort fielen bei der Brikettherstellung im Nassbetrieb große Mengen an Kohletrübe an. Dieses Gemisch aus Wasser, Kohlenstaub und Kohlepartikeln wurde über Jahrzehnte hinweg in das Becken eingespült, wo sich die Feststoffe über viele Jahre ablagerten.

Ein benachbarter Bereich des ehemaligen Absetzbeckens, der sich im Verantwortungsbereich der MIBRAG befindet, wurde bereits dauerhaft gesichert. Dort liegen die kohlehaltigen Ablagerungen tiefer und wurden zusätzlich mit Ascheeinspülungen aus dem Kraftwerksbetrieb Mumsdorf überdeckt. Diese Abdeckung verhindert den Sauerstoffzutritt und reduziert das Risiko einer Selbstentzündung.

Hintergrund zum Brand

Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Großbrand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Nachdem der oberflächliche Vegetationsbrand weitgehend gelöscht worden war, ging die Verantwortung für das Areal am 3. Juli 2026 von der Feuerwehr auf die LMBV über.

Foto: LMBV/Christian Kortüm


Richtfest für Multifunktionsgebäude „KANU“ des Zweckverbandes LSB gefeiert

Infrastruktur am Sedlitzer See nimmt weiter Gestalt an

Senftenberg/OT Sedlitz. Am 22. Juli 2026 konnte der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (ZV LSB) das offizielle Richtfest für das künftig markante Multifunktionsgebäude „KANU“ am Hafen der Sedlitzer Bucht am Sedlitzer See der LMBV mit Bauleuten und Gästen feiern.

Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg beging diesen Meilenstein zusammen mit den Bauleuten und dem Berliner Architekturbüro Cubus Plan GmbH. Das Gebäude ist optisch einem umgedrehten Kanu nachempfunden und setzt ein wichtiges Zeichen für die touristische Erschließung des Lausitzer Seenlandes.

Beim Richtfest war die zukünftige Kubatur des „umgekippten Kanus“, wie Landrat Alexander Erbert den Bau bezeichnete, bereits gut zu erahnen. Das Holzgerippe aus 16 Rahmenbindern ergibt die Form eines umgedrehten Kanus und soll zeigen, dass der Landschaftswandel „alles auf links dreht“ und künftig ein Hingucker für Seenland-Gäste sein wird, so Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer. Ein Kanu, das im Wasser fahren soll, wird gewöhnlich so gebaut, indem es zunächst auf dem Kopf steht. Beim Kanu-Haus werde so der „Fortschritt des entstehenden Seenlandes“ präsentiert, so die Architekten.

Die Außenhülle aus Holz auf 16 Brettsperrholzbindern überwölbt rund 760 Quadratmeter Fläche, davon 387 Quadratmeter Nutzfläche. Das Gebäude, dass 2027 fertig gestellt werden soll, dient künftig als Wasserwanderstützpunkt und bietet Aufenthalts- und Umkleideräume, Sanitäranlagen und die Möglichkeit für einen Imbisses. Auch das das Büro des Sedlitzer Ortsvorstehers Frank Ciesielski wird dort angesiedelt sein. Die Inbetriebnahme ist für den Frühsommer 2027 zum Start der dortigen Wassersportsaison vorgesehen.

Am 23. Juli 2025 war der erste Spatenstich für das Gebäude getätigt worden. Fast genau zwölf Monate später erfolgte jetzt das Richtfest. Im abgelaufenen Jahr mussten vom ZV LSB manche Herausforderungen gelöst werden. Insbesondere der Baugrund mit Resten aus der früheren Bergbautätigkeit hatte für einen erhöhten Aufwand gesorgt, da dort ein Geogitter ergänzend eingebracht werden musste, um mögliche Setzungen des Bodens zu vermeiden.

Das „umgedrehte Kanu“ ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den einst der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg als Bauherr ausgeschrieben hatte. Als Gewinner ging das Büro Cubus Plan GmbH hervor. Die Firma bezeichnet das Sedlitzer Kanu-Haus als „Transformation von Technik zu Natur“. Das Gebäude soll die Nutzung für Wassersport und Tourismus ausstrahlen, die Identität des Ortes erlebbar machen und als Landmarke wirken. Die Ideen für das Kanu-Gebäude waren bereits vor zwanzig Jahren zusammen mit den Sedlitzer und den Planern der LMBV im Rahmen der IBA-Ideenfindungen mit entwickelt worden, wie die Landschaftsarchitektin Elke Löwe anmerkte. (UST)

Der Richtmeister bei seinem Richtspruch.

Fotos: Dr. Uwe Steinhuber


Zwei Tourismus-Ministerinnen zu Gast am Rostigen Nagel

Tourismusverband, Zweckverband und LMBV begrüßten die Ministerinnen Klement und Klepsch im Lausitzer Seenland

Senftenberg/OT Kleinkoschen. Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement und Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch besuchten am 21. Juli 2026 das Lausitzer Seenland. Hintergrund der gemeinsamen Visite der beiden Ministerinnen im Lausitzer Seenland ist die grenzübergreifende Förderung des Strukturwandels und des Tourismus.

Die beiden Ministerinnen besuchten auch den „Rostigen Nagel“ am Sornoer Kanal.  Sie wurden dort u. a. auch von den Geschäftsführern der LMBV herzlich begrüßt. Der „Rostige Nagel“ als markante Landmarke und Aussichtsturm aus Cortenstahl liegt direkt an der Grenze der beiden Bundesländer und ist ein zentraler Anlaufpunkt für den sich ausweitenden Rad- und Wassertourismus im Seenland. Die Landesregierung in Brandenburg hatte hierfür bereits Förderungen für die Neugestaltung und den Service am „Rostigen Nagel“ inklusive eines Bootsanlegers und neuen Aufenthaltsbereichen für den ZV LSB bereitgestellt.

Die Ministerinnen wurden von Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des TV LS, Martin Wolf vom ZV LSB und dem Lausitzbeauftragten Dr. Klaus Freytag sowie dem Ersten Beigeordneten des Landrats OSL Robert Weidner und den LMBV-Geschäftsführern begleitet. Die LMBV-Geschäftsführung erläuterte den umfangreichen Sanierungsauftrag, der in den letzten Monaten mit der Freigabe der Überleiter zum Sedlitzer See verbunden war und gab einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.

Zuvor waren die Ministerinnen an den IBA-Terrassen am Großräschener See zu Gast. Anlass des dortigen Besuchs war die offizielle Übergabe eines Förderbescheids für den dritten Bauabschnitt zum Ausbau des „Campus IBA-Terrassen“.  Zuvor waren bereits das neue Besucherzentrum in einem 1. Bauabschnitt gefördert worden. Weitere Mittel wurden für ein Co-Working-Space und Energiewerkstatt als 2. Bauabschnitt bereitgestellt.(UST)

Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement und Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch besuchten am 21. Juli 2026 das Lausitzer Seenland. Sie wurden von Kathrin Winkler, GF des TV LS, Martin Wolf vom ZV LSB und Dr. Klaus Freytag sowie dem Ersten Beigeordneten des Landrats OSL Robert Weidner und den LMBV-Geschäftsführern begleitet.

Fotos: Stephan Trutschler | U. Steinhuber 


Steinbachstollen: Hydraulischer Anschluss des Grubengebäudes erfolgt

Sondershausen/Steinbach. Am 16. Juli 2026, 9:30 Uhr erfolgte der hydraulische Anschluss des Grubengebäudes durch sprengtechnischen Nachriss der Wassersaige am Containerüberhauen. Mit dem sogenannten Nachstrossen erfolgte der entscheidende Schritt für die Wasserabsenkung auf das genehmigte Flutungsniveau. Damit ist die dauerhafte und sichere Ableitung der zusitzenden Wässer aus der Grube gegeben und der Neue Steinbachstollen hat seine Funktion übernommen. Ein wichtiger Meilenstein zur Sicherheit wurde damit erreicht.

Das Auffahren des Neuen Steinbachstollens war ein insgesamt anspruchsvolles Projekt. Geprägt von vielen geotechnischen Herausforderungen, die gemeinsam mit der ausführenden ARGE ( Schachtbau Nordhausen / Bergsicherung Ilfeld), dem Planer MMG, der örtlichen Bauüberwachung Geoconsult und allen beteiligten Kollegen der LMBV erfolgreich gemeistert wurden. Aktuell stehen noch die Haufwerksberäumung und das Sichern des Durchschlagsbereiches an.


Großbrandereignis Meuselwitz – LMBV legt nächste Schritte zur Brandbeseitigung fest

Leipzig/Meuselwitz. Am 14. Juli 2026 wurde innerhalb der LMBV das weitere Vorgehen zur Brandbeseitigung am und im Kohletrübebecken bei Meuselwitz festgelegt.

Der Einsatz eines Löschhubschraubers am Wochenende vom 10. bis 12. Juli 2026 erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Die Rauchentwicklung konnte nur kurzzeitig reduziert werden. Die Auswertung der Drohnenaufnahmen mit Wärmebildkamera zeigte, dass durch das Aufbringen des Wassers die Oberfläche aufgewirbelt, aber tieferliegende Schichten nicht gelöscht werden konnten. Es ist daher kein weiterer Einsatz eines Löschhubschraubers geplant.

Die Hauptprobleme vor Ort sind weiterhin die eingeschränkte Verfügbarkeit von Wasser und dass die betroffene Fläche nicht betreten werden kann. Zudem ist das Brandereignis sehr dynamisch. Die Brandherde verlagern sich immer wieder und flammen an verschiedenen Stellen auf.

Verbreiterung der Brandschutzschneise soll Ausbreitung verhindern

Oberstes Ziel ist derzeit, die Ausbreitung des Brandes nach außen und damit das Übergreifen auf benachbarte Flächen zu verhindern. Dafür wird die bereits errichtete, 10 Meter breite Brandschutzschneise rund um die brennende Fläche um 20 Meter erweitert, so dass ein 30 Meter breiter Schutzstreifen entsteht. Dies erfolgt in Abstimmung mit  ThüringenForst. Der Schutzstreifen hat eine Länge von etwa einem Kilometer. Die erste Firma beginnt am 14. Juli 2026 mit den notwendigen Holzungen. Weitere Firmen sollen in den kommenden Tagen die Arbeiten unterstützen. Bereits vergangene Woche wurde eine bis zu 1,60 Meter tiefe Furche parallel zur Brandschutzschneise gezogen und mit Wasser und Netzmitteln gefüllt.

Provisorische Rohrleitungen zur Benetzung der Fläche sind in Vorbereitung

Zur Bekämpfung des unterirdischen Brandes soll das Kohletrübebecken kontrolliert mit Wasser benetzt werden. Die LMBV arbeitet derzeit daran, dass schnellstmöglich  zwei provisorische Rohrleitungen vom Restloch Zipsendorf über eine Strecke von rund vier Kilometern bis zum Kohletrübebecken verlegt werden können. Die Einholung der erforderlichen Zustimmungen der rund 30 betroffenen Flächeneigentümer hat bereits begonnen; die bisherigen Rückmeldungen sind durchweg positiv. Darüber hinaus müssen für den Leitungsverlauf eine Bahntrasse sowie eine Kreisstraße gequert werden. Die erforderlichen Abstimmungen mit den zuständigen Stellen laufen bereits. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen um einen Brunnen in unmittelbarer Nähe des Kohletrübebeckens zu bohren, um eine dauerhafte Wasserverfügbarkeit herzustellen ohne das öffentliche Wassernetz zu belasten.

Nach Fertigstellung der zwei Rohrleitungen wäre es möglich, rund 560 Kubikmeter Wasser pro Stunde in das Kohletrübebecken zu leiten. Mit dieser Wassermenge soll das acht Hektar große Areal gewässert werden, was bis zu 20 Tage andauern kann. Die LMBV geht aktuell auf mögliche Auftragnehmer zu. (UST | korr. 23.07.)

Die betroffene Fläche umfasst etwa acht Hektar. Durch im Boden befindliche Kohlereste entfachen sich immer wieder neue Brandnester.

Qualm verursacht Geruchsbelästigung, ist aber ungefährlich

Unverändert sind am Kohletrübebecken Mitarbeiter der LMBV sowie von externen Auftragnehmern täglich vor Ort. Mit Sprenklersystemen und dem verfügbaren Wasser werden die Brandherde bekämpft und die Rauchentwicklung nach Möglichkeit reduziert. Aus dem Leitungswassernetz der Stadt Meuselwitz stehen jedoch nur 60 Kubikmeter Wasser pro Stunde zur Verfügung.

Der Rauch verursacht eine erhebliche Geruchsbelästigung vor Ort und in den betroffenen umliegenden Gemeinden. Direkt in der Rauchfahne wird täglich der Gehalt von Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und Methan gemessen. Die Prüfung der gemessenen Werte erfolgt anhand der für den Arbeitsschutz maßgeblichen Beurteilungsmaßstäbe für die eingesetzten Beschäftigten vor Ort. Ergänzend verweist die LMBV auf die Meldung der Zentralen Leitstelle Gera. Diese ist bei KATWARN als sicherheitsrelevante Information ohne direkte Gefährdung eingestuft. Vorsorglich wird dort empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten. Unabhängig davon arbeitet die LMBV daran, die Rauchentwicklung mit den beschriebenen Maßnahmen zu reduzieren.

Die LMBV befindet sich zu den Gefahrenabwehrmaßnahmen in regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Behörden und Ämtern, wie der Bergbehörde im Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN), der Stadt Meuselwitz und dem Landkreis Altenburger Land. Zur Höhe der entstandenen Kosten kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden.

Hintergrund

Am 27. Juni 2026 kam es zu einem Großbrandereignis zwischen den Ortslagen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain. Betroffen ist eine stillgelegte Kohlebergbaufläche des ehemaligen Tagebaugebietes Rusendorf. Von diesem Brandereignis ist das Kohletrübebecken I in bergrecht- und eigentumsrechtlicher Zuständigkeit der LMBV betroffen. Der oberflächliche Brand konnte inzwischen weitestgehend gelöscht werden. Die Verantwortung für das Areal ging damit am 3. Juli 2026 von der Feuerwehr auf die LMBV über.

Fotos: LMBV/Christian Kortüm


Großbrandereignis Meuselwitz – LMBV bekämpft unterirdische Brände am Wochenende mit Hubschraubereinsatz

Meuselwitz. Am 27. Juni 2026 kam es zu einem Großbrandereignis zwischen den Ortslagen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain. Betroffen ist eine stillgelegte Kohlebergbaufläche des ehemaligen Tagebaugebietes Rusendorf. Von diesem Brandereignis ist das Kohletrübebecken I in bergrecht- und eigentumsrechtlicher Zuständigkeit der LMBV betroffen. Dieses Becken wurde u. a. von der MIBRAG bis 2013 zur Ascheeinspülung genutzt. Dementsprechend befinden sich im Boden Kohlereste, die sich zwischenzeitlich entzündet haben bzw. wodurch sich Brandnester entwickelten.

Löschhubschrauber kommt zum Einsatz

Der oberflächliche Brand konnte inzwischen gelöscht werden. Das Gefahrengebiet wird engmaschig überwacht. Nunmehr gilt das vordringliche Ziel, die unterirdischen Brände zu bekämpfen und die Rauchentwicklung einzudämmen. Dazu wurden verschiedene Gefahrenabwehrmaßnahmen durchgeführt bzw. befinden sich in Umsetzung und Vorbereitung.

Über das Wochenende vom 10. bis 12. Juli 2026 kommt ein Löschhubschrauber zum Einsatz. Der Hubschrauber wird 8 Stunden pro Tag im Einsatz sein und in dieser Zeit etwa 160.000 Liter Wasser pro Tag auf die vorher definierte Fläche transportieren. Das Wasser wird aus dem Restloch Zipsendorf entnommen, das sich ebenfalls im Eigentum der LMBV befindet.

Straßensperrung während des Flugbetriebes

Während der Löschhubschrauber im Einsatz ist, muss aus Sicherheitsgründen die Zufahrtsstraße zur Gefahrenstelle gesperrt werden. Von Freitagabend, 10.7.2026, bis Sonntagabend, 12.07.2026, ist deshalb die Kreisstraße K216 zwischen Mumsdorf und Falkenhain für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der LMBV ist bewusst, dass die starke Geruchsbelästigung für die Anwohner eine große Belastung darstellt, vor allem für in den Ortschaften, die durch die nordwestliche Hauptwindrichtung permanent von der Rauchfahne betroffen sind. Zum aktuellen Zeitpunkt ist leider keine Prognose möglich, wie schnell die Löscharbeiten an den unterirdischen Bränden zu Erfolg führen und damit die Rauchbelästigung gemindert bzw. abgestellt werden kann.


Türkische Vize-Umweltministerin auf Einladung des Bundesumweltministeriums auf dem Bergheider See

Türkisch-Deutscher Austausch bei Seerundfahrt auf dem AQUAFORUM

Senftenberg/Lichterfeld. Am 2. Juli 2026 besuchte die stellvertretende türkische Umweltministerin Fatma Varank auf Einladung des BMUNK das Besucherbergwerk F 60 und das AQUAFORUM auf dem Bergheider See. Sie wurde von Rita Schwarzelühr-Sutter, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und weiteren Mitarbeitern begleitet.

Die LMBV war stellvertretend zu einer regionalen Gesprächsrund dazu geladen worden, wo u. a. Alena Friedrich, Projektmanagerin bei ZV LSB und Marcus Ott, Leiter des Sachgebiets Wirtschaft und Förderung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) zu lokalen KoMoMa-Projekten am Senftenberger und Sedlitzer See vortrugen.

Der Lausitz-Beauftragte des Landes Brandenburg. Dr. Klaus Freytag, hatte in das Thema des Klimaschutzes und des geplanten Kohleausstiegs und den damit verbundenen Herausforderungen im Land Brandenburg eingeführt. Gerd Richter, LMBV-Sanierungsbereichsleiter, erklärte insbesondere die Rolle der LMBV im Lausitzer Strukturwandel nach der Deutschen Einheit.

Susanne David von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, in der rund 1.000 Beschäftigte verteilt auf die Standorte Berlin, Bonn und Cottbus arbeiten, stellte das Konzept KoMoNa vor. KoMoNa steht dabei für „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“. Es handelt sich dabei um ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums.

Diese Vorstellung wurde von Dr. Kai Winkelmann ergänzt. Er leitet beim Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) das Fachgebiet „Think Tank und Cluster Dekarbonisierung der Industrie“. Das in Cottbus ansässige KEI wird von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betrieben und arbeitet im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesumweltministeriums.

Der Klimatologe Dr. Martin Kühne sprach für Grünen und die schon lange existierende Umweltgruppe Cottbus und setzte sich kritisch mit der großen Wasserfläche des Cottbusser Ostsees der LEAG auseinander. Er betonte dabei die Notwendigkeit eines effektiven Wasserrückhalts in der Lausitz und wünschte sich vom Bergbautreibenden kleiner gestaltete künftige Bergbaufolgeseen.

Die stellvertretende türkische Umweltministerin Fatma Varank, die regelmäßig zu politischen Konsultationen - wie etwa im Rahmen des hochrangigen Deutsch-Türkischen Klima- und Umweltlenkungsausschusses oder des Petersberger Klimadialogs - nach Berlin reist, zeigte sich sehr aufgeschlossen gegenüber dem sich vollziehenden Landschaftswandel in der Lausitz, auch vor dem imposanten Hintergrund der stillgesetzten Arbeitsmaschine F 60, die sie zuvor besucht hatte. (UST)

Gruppenbild der Delegation vor der imposanten Kulisse der F 60.

Fotos: Dr. Uwe Steinhuber