Planmäßiger Führungswechsel im Bereich Kali-Spat-Erz — Ralph Haase neuer Sanierungsbereichsleiter

Am 01.02.2021 hat Dipl.-Ing. Ralph Haase als Leiter des Sanierungsbereiches KSE die Arbeit aufgenommen

Sonderhausen. Am 1. Februar 2021 hat Dipl.-Ing. Ralph Haase als Leiter des Sanierungsbereiches Kali-Spat-Erz in Sonderhausen seine Arbeit aufgenommen.

Der 53-Jährige Bergbau-Experte war zuvor bis 2010 mehrere Jahre bei der Firma GSES GmbH in Sondershausen beschäftigt. Zuletzt war er in leitender Funktion bei der Schachtbau Nordhausen GmbH und als Geschäftsführer der Mitteldeutschen MONTAN GmbH in Nordhausen aktiv.

Seine Berufsausbildung hat er im Kaliwerk Sondershausen als Bergbautechnologe mit Abitur absolviert. Danach studierte Ralph Haase an der Technischen Universität Clausthal Geotechnik, Bergbau und Entsorgung. Der gebürtige Sondershäuser ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er freut sich auf die neue Herausforderung und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Ralph Haase


Jahresrückblick zur Bergbausanierung I – gespiegelt in Überschriften der Regionalzeitungen

I. Quartal 2020

Senftenberg | Sonderhausen |Leipzig. Nachfolgend soll ein Jahresrückblick zur Bergbausanierung – gespiegelt in den Überschriften
der Regionalzeitungen in den LMBV-Revieren – gegeben werden. Die Auswahl erfolgte selektiv aus Sicht der LMBV-Unternehmenskommunikation. Hier Teil I

 

Januar 2020

„Großbaustelle Blunodamm“ lautete eine Überschrift der LR-Ausgabe Hoyerswerda v. 27.01.2020 und erklärte das LMBV-Vorhaben zum Bau des Überleiters 3. Mit „Ferienhaus-Siedlung wächst am Partwitzer See“ beschrieb die LR am 28.01.2020 eine private Investition am Restloch Skado. „Am Knappensee bleibt es rebellisch“ hieß es bei der LR am 1. Februar. Die laufenden Sanierungsarbeiten der LMBV werden auch in diesem Jahr weiterhin kritisch von einer BI begleitet. Wichtigste Botschaft:
„Zum Saisonstart 2022 soll der Knappensee freigeben werden.“

 

Februar 2020

„Lober-Leine-Kanal soll zurückgebaut werden“, leitet am 3. Februar die MZ Bitterfeld den Auftrag zur vorlaufenden Kartierung ein. Die Sächsische Zeitung Hoyerswerda berichtete am 04.02.2020: „Unbekannte fluten Baustelle am Rostigen Nagel“. Hier hatten Unbekannte das LMBV-Wehr am Sornoer Kanal widerrechtlich geöffnet. „Kalk färbt den Partwitzer See“ heißt es kurz darauf in der SZ am 05.02., wo über die begonnene LMBV-Konditionierung berichtet wird. Die LVZ titelte am 05.02. zu einem Investitionsvorhaben an einem Bergbaufolgesee: „Am Bockwitzer See soll ein Surferparadies entstehen“. Für die LR war an diesem Tag wichtig, das am „Senftenberger See wieder saniert“ wird.

Bei der LR in Hoyerswerda war am 06.02. der für das Jahr am Geierswalder See geplante „Wasserwanderrastplatz im Fokus“. Die
Leipziger Bergbaufolgeseen haben laut Freier Presse v. 08.02. eine „Neue Plattform zum Neuseenland“. „Die Hochkippe Scheibe ist jetzt gesperrt“, so die SZ am 11.02. zur Ausweitung des Sperrbereiches im Umfeld des Speichers Lohsa II. Die Gemeinde Boxberg positioniert sich laut SZ v. 12.02 gegen die Ausweitung der einer Schutzzone für Vögel auf dem LMBV-Bärwalder See: „Boxberg lehnt größere Naturschutzzone ab“. „Neue schwimmende Häuser legen an“ lautete dagegen die Überschrift der LR am
29.02., d.h. weitere floating homes werden den Bärwalder See im Laufe des Jahres bereichern.

 

März 2020

„Kupferschatz in Halden“ heißt es bei der MZ v. 02.03. zum neuen Anlauf, aus LMBV-Halden des Kupfererzbergbaus im Mansfelder Land z.B. wertvolle Metalle zu gewinnen oder diese anderen Nutzungen wie z.B. als PV-Anlagenstandorte zu überführen. Eine Studie belege laut LR v. 02.03. die Möglichkeiten auch der LMBV-Bergbaufolgeseen als Option für Floating Solar-Kraftwerke – zunächst sei dies aber regionalplanerisch vorzubereiten, bevor es heißen kann: „Solarstrom von Lausitz-Seen“. „Gefühlte Erdbeben bei Groß Lübbenau“ bewegen die Anrainer am LMBV-Tagebau Seese-Ost, wo mit schonender Sprengverdichtung eine Innenkippe durch die Bergbausanierer gesichert wird, so die LR v. 03.03.2020. Die LVZ vermeldet am 09.03. bezüglich des Wirtschaftsweges
um den Bockwitzer See „Risse im Asphalt werden immer größer“. Die LMBV kündigte für anstehende Sanierungsarbeiten eine Sperrung an. Am 11.03. berichtet die SäZ über „Uferumgestaltungen am Geierswalder See“ und erläutert die Ufersicherungen der LMBV unterhalb des Leuchtturm-Hotels. Die LR zieht am 17.03. nach: „Geierswalder See bleibt Baustelle“.

Die LR nimmt am 14.03. ein futuristisches Gebäude in den Blick: Sedlitz bekommt Kanu-Landmarke“. Am 18.03. wird ebenda gemeldet; dass der „Senftenberger See ab April nutzbar“ wird. Am 19.03. wird unter „Flüsschen stützt Fluss“ über den LMBV-Beitrag aus der Reinigungsanlage Rainitza für die Schwarze Elster berichtet. Die LVZ zitiert am 19.03. unter „3D-Zeitreise zur See-Geschichte“ die geförderte Idee einer Darstellung des Störmthaler Sees. Im März sollte eigentlich eine Infoveranstaltung der LMBV zur Gestaltung der Gösel stattfinden, die coronabedingt gestrichen werden musste, wie die LVZ am 23.03. bedauert. Die LR erklärt am 25.03. ihren Lesern, dass (die) „See-Sanierung blockt Nutzung“ und untersetzt, dass die laufenden Arbeiten der LMBV auf und am Großräschener See noch Vorrang haben. "Wir können kein Wasser herbeizaubern“ – so die Überschrift der SZ vom 30.03. zur pausierenden Flutung in der Lausitz. Dagegen gibt es „Edle Tropfen von der Tagebaukante“ laut LVZ v. 30.03., wo über die 1.300 Rebstöcke am Störmthaler See gesprochen wird.

 

April 2020

Die MZ hat am 01.04. wieder die zur Veräußerung anstehenden „Flachhalden (der LMBV) im Blick“. Dagegen: „Am Senftenberger See werden die Sperrschilder abgebaut“, teilt die LR am selben Tag mit. „Still ruht der Bärwalder See“ erklärt die SZ die Corona-Auswirkungen bei Boxberg am Bergbaufolgesee der LMBV. Der Corona-Tod des StararchitektenMichael Sorkin, der als  „Baumeister“ in den 90er Jahren auch in Leipzig aktiv war, lässt die LVZ Anfang April titeln: „Erfinder des Leipziger Neuseenlandes an Covid-19 gestorben“. Am Geiseltalsee der LMBV gäbe es nun einen weiteren „Platz an der Sonne“, so die MZ über eine neue
Beherbergungsmöglichkeit in Oechlitz. Die LR würdigt am 02.04., dass die LMBV Wort gehalten habe: „Senftenberger See ohne Bagger-Pontons“. Die SZ schildert am 03.04. über die Vorbereitungen der LMBV von Einsatz- und Löschwasserentnahmestellen unter „Planungen für …Kalkschiffe“.

„Kleine Restlochkette jetzt am Netz“, so informiert die LR am 04.04. über das fertiggestellte LMBV-Ablaufsystem vom Bergheider See bis Grünewald. Die SZ sagt am 04.04. ein „Sonniges Wochenende am Berzdorfer See“ voraus, wo vor allem die Corona-geplagten Görlitzer erwartet werden. Die LVZ weist darauf hin, dass „Die Parkplätze weiter dicht“ an den Südraum Bergbaufolgeseenseen seien. „Rostiger Nagel steht an Großbaustelle“ bzw. „Neue Brücke im Lausitzer Seeland“ schildern Lausitzer Zeitungen am 07.04. Die MZ fragt am selben Tag hinsichtlich der Wassersportler „Was darf man noch auf der Goitzsche?“. Die SZ schildert ähnlich am 08.04.: “Autozufahrten zum Berzdorfer See gesperrt“, um eine Abstandsgebots-Einhaltung zu erreichen. „Wir halten die Sperrung der Zufahrten für falsch“, so die SZ drei Tage später. Auch der „Strand des Scheibesees (sei) gesperrt“, erklärt die LR am 11.04. ihren Lesern.


Kaufmännischer Kapitän verlässt zum Jahresende das Deck des Unternehmens

Tätigkeit von Geschäftsführer Dr. Hans-Dieter Meyer in der LMBV endet zum Jahresende

Senftenberg. Der langjährige kaufmännische Geschäftsführer der LMBV,
Dr. Hans-Dieter Meyer, scheidet zum Jahresende aus dem Unternehmen aus.
Die LMBV dankt Dr. Meyer für die über viele Jahre gezeigte
Leistungsbereitschaft und Führung und wünscht alles Gute für die nächste
Lebensetappe.

Der Lauchhammeraner stand dem Bergbausanierer seit 2008 in dieser
Funktion vor und hat die verschiedenen Unternehmungen seit 1990 mit
großem Engagement mitgestaltet. Hans-Dieter Meyer wurde 1957 in der
Stadt Lauchhammer geboren und wuchs in der Lausitz auf. Nach einem
Studium der Volkswirtschaft in Berlin promovierte er dort 1985 und
arbeitete im Anschluss in Bergbauunternehmen.

Nach 1990 wurde er u. a. zum Kaufmännischen Geschäftsführer der
Braunkohlenveredlung Lauchhammer sowie der Sanierungsgesellschaft
Lauchhammer berufen. Seit 1997 war er zunächst als Bereichsleiter
Einkauf, Verkauf, Materialwirtschaft und seit 2001 als Bereichsleiter
Controlling/Finanzen – jeweils mit Prokura ausgestattet – in der LMBV
tätig. Im Jahr 2007 nahm er darüber hinaus die Aufgaben eines
kaufmännischen Geschäftsführers der Gesellschaft zur Verwertung und
Verwahrung stillgelegter Bergwerke Sondershausen, einer damaligen
Tochtergesellschaft der LMBV, wahr.

Kienbaum Consultants International GmbH haben im November 2020 den
Auftrag übernommen, einen „Kaufmännischen Geschäftsführer (m/w/d)“ für
die LMBV zu suchen. In der veröffentlichten Stellenbeschreibung heißt es
u.a.: „Die komplexen Aufgaben in der Bergbausanierung, des
Wassermanagements, der Gestaltung des Landschaftswandels, der
Folgenutzung und der Flächenvermarktung werden die LMBV noch lange
fordern. Entsprechend zukunftsorientiert sind auch die
kaufmännisch-administrativen Prozesse des Unternehmens zu steuern. Als
öffentliche Zuwendungsempfängerin ist die LMBV den besonderen
Gegebenheiten öffentlicher Unternehmen unterworfen.“

Weiter wird betont: „Das Spannungsfeld zwischen sicheren und
nachhaltigen Lösungen einerseits und Kosteneffizienz andererseits
balanciere“ der oder die Gesuchte „in der Rolle aktiv aus“. Die
Organisation einer Ingenieurgesellschaft mit ihren rund 700
Beschäftigten an drei Standorten führe der künftige Geschäftsführer
gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer. Er oder sie „befähige und
motiviere die Mitarbeitenden für die Aufgaben in Gegenwart und Zukunft.
Nach außen vertrete“ er/sie „die LMBV gegenüber Politik, Verwaltung,
Öffentlichkeit, Medien sowie sonstigen Stakeholdern.“ In seiner
Zuständigkeit liegen:

  • die Aufstellung, Einreichung und Umsetzung des Wirtschaftsplans
  • die Bewirtschaftung von Zuwendungsmitteln
  • Buchführung, Inventar, Controlling, Rechnungswesen und
    Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden
    handelsrechtlichen Vorschriften
  • die Vergabe von Aufträgen nach den einschlägigen vergaberechtlichen Vorschriften
  • die Führung der Ressorts Personalwesen, Justitiariat, Flächenmanagement

Erwartet werden u.a.:

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (z. B.
    Master/Diplom/Staatsexamen in Volkswirtschaftslehre,
    Betriebswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften oder einem vergleichbaren
    Studiengang)
  • mehrjährige Berufserfahrung mit Führungsverantwortung in der öffentlichen Verwaltung oder in öffentlichen Unternehmen
  • langjährige berufliche Erfahrung in der Regional- und
    Strukturpolitik sowie Förderpraxis, bevorzugt mit Blick auf die Länder
    Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • tiefe Kenntnisse des Haushaltsrechts und der Haushaltssystematik des
    Bundes und der Länder; solide Kenntnisse der einschlägigen gesetzlichen
    Vorschriften (insbesondere des Handels- und Vergaberechts)
  • langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen
    Verwaltungen und politischen Gremien, bevorzugt im Bund-Länder-Kontext

Kenntnisse im Immobilienmanagement seien von Vorteil, heißt es
abschließend in der Ausschreibung, die bis zum 31.12.2020 läuft. Mehr
unter www.kienbaum.de


Gestandener Bergmann Domnowski nimmt Abschied vom aktiven Berufsleben

Sanierungsbereichsleiter Kali-Spat-Erz Jörg Domnowski geht in die Ruhephase der Altersteilzeit

Führungskräftetagung 2020 der LMBV in Tauchritz am Berzdorfer See.

Senftenberg | Sonderhausen. Zum 31. Dezember 2020 wechselt der
Sanierungsbereichsleiter Kali-Spat-Erz Jörg Domnowski in die Ruhephase
der Altersteilzeit.

Vor mehr als 42 begann Jörg Domnowski nach dem Abitur sein
Arbeitsleben im Kaliwerk Bleicherode. Nach Armee und Studium an der
Verkehrshochschule „Friedrich List“ in Dresden war er im Schachtbau
Nordhausen und später wieder im Kaliwerk Bleicherode als
Transporttechnologe und im Investitionsbereich tätig.

Mitte 1990 war Jörg Domnowski in der neu gebildeten Kali Südharz AG
in die schwierige Umstrukturierung der ostdeutschen Kaliindustrie
eingebunden und wechselte Ende 1991 in den Liegenschaftsbereich. Nach
der Verschmelzung der Kali Südharz AG auf die GVV im Jahre 1993 führte
er seine Tätigkeiten in diesem Aufgabengebiet fort.

Von 2004 bis 2016 war er Abteilungsleiter und hat auch den Prozess
der Verschmelzung der GVV auf die LMBV im Jahr 2014 aktiv mitgestaltet.

Seit Oktober 2016 führte Jörg Domnowski mit Erfolg den
Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz mit rund 90 direkt bzw. indirekt
zugeordneten Mitarbeitern und ist hier maßgeblich an der Ausrichtung des
Bereiches für die bevorstehenden z.T. noch sehr langwierigen Aufgaben
in der Verwahrung der ehemaligen untertägigen Bergwerke und ihren
Hinterlassenschaften beteiligt.

Die LMBV dankt ihm für die Leistungsbereitschaft und wünscht alles Gute für die nächste Lebensetappe.


Angesichts Pandemieentwicklung wechselt Bergbausanierer vornehmlich in mobiles Arbeiten

Nur noch betriebsnotwendiges Schlüsselpersonal an LMBV-Standorten vor Ort

Senftenberg | Sondershausen | Leipzig. Angesichts der weiter steigenden 7-Tage-Inzidenz im Umfeld der LMBV-Standorte, das heißt die Zahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner, hat der LMBV-Krisenstab in enger Abstimmung mit den Betriebsräten am 11. Dezember 2020 festgelegt, dass LMBV-Mitarbeiter ab 14. Dezember 2020 vornehmlich in mobiles Arbeiten bzw. in Urlaub wechseln.

Dies bedeutet, dass bis einschließlich 12. Januar 2021 nur noch das Personal für betriebsnotwendige Prozesse und sogenanntes Schlüsselpersonal an den Standorten verbleibt. Der Großteil der 680 Mitarbeiter wechselt in ein mobiles Arbeitssystem. Die Baustellen in der Bergbausanierung - soweit möglich - und der Untertage-Verwahrung werden weiter betrieben und alle betriebsnotwendigen Anlagen betreut. Die bekannten Erreichbarkeiten des Unternehmens werden weiter sichergestellt.


Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr – Gedanken zum Barbaratag

Senftenberg | Leipzig | Sondershausen. Bereits im Mittelalter gilt
die Heilige Barbara als Schutzpatronin der Bergleute. Sie erbaten von
ihr Schutz und Beistand vor den unheilvollen Gefahren ihrer Arbeit im
Berg und vor dem Leid und den Entbehrungen, was vielen
Bergarbeiterfamilien trotz der schweren Arbeit gegeben war.

Seit der Entwicklung des modernen Bergbaus im 18. Jahrhunderts werden
am Namenstag der Barbara, dem 4. Dezember, Andachten zu Ehren der
Heiligen Barbara gehalten. Seit ihrer Gründung vor 25 Jahren führt auch
die LMBV diese Tradition fort, am Barbaratag Bilanz über das Erreichte
ziehen, einen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben zu geben und den
Beteiligten mit einem kräftigen Händedruck und einem Bergmannstrunk Dank
zu sagen.

In diesem Jahr kann die LMBV-Barbarafeier nicht stattfinden. Das ist
bedingt durch die Corona-Pandemie nicht möglich. Der Schutz der
Gesundheit und des Wohlergehens der Menschen steht im Vordergrund
unseres Handelns.

Wir bringen St. Barbara ein Glückauf

 

Wir bringen Sankt Barbara ein Glückauf,

wir Männer vom Schlägel und Eisen,

wir wollen bei fröhlichen Festes Lauf

die Heilige ehren und preisen.

 

Glückauf unser Gruß in des Berges Nacht,

wo des Mannes Mut sich kann zeigen;

Glückauf unser Gruß wenn der Frohsinn lacht

beim Klange der Becher und Geigen!

 

Glückauf unser Gruß in Freude und Leid

wenn hinab zur Teufe wir fahren,

dann mag Sankt Barbara, die fromme Maid,

zur glücklichen Schicht uns bewahren.

 

Sie möge behüten des Berges Hort,

daß der Schatz der Teufe sich mehre!

Sie segne das Werk im Streb und vor Ort,

dem Wasser und Wetter sie wehre!

 

Daß fröhlich wir fahren hinab, hinauf,

laß fromm uns die Heilige preisen.

Wir bringen Stankt Barbara ein Glückauf,

wir Männer von Schlägel und Eisen!

 

Gedicht des saarländischen Bergmannsdichters Adolf Groß

Quelle: Recherche von Hans-Jürgen Schmidt


Arbeiten zum Errichten der LMBV-Laugenleitung ab Menteroda auf der Zielgeraden

Künftiges Ableiten anfallender Laugen von der Halde in Menteroda zum zentralen Laugenstapelbecken in Wipperdorf

Sondershausen | Volkenroda. Auf Anfrage der Thüringer Allgemeinen
Zeitung informierte der LMBV-Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz kürzlich
zum Stand des Anbindens der künftigen Laugenableitung von Menteroda an
die von Sollstedt nach Wipperdorf zum zentralen Laugenstapelbecken in
Wipperdorf bereits gelegte LMBV-Rohrleitung.

Bisher wurden die Haldenabwässer der Halde in Menteroda zum Verwahren
der Grubenbaue Volkenroda genutzt. Nach dem Verschluss der Schächte
Ende der 1990 Jahre erfolgt bisher das weitere Verwahren des ehemaligen
Kalibergwerkes Volkenroda mit Haldenabwässern der Halde in Menteroda
durch eine gesteuerte Flutung derzeit noch über die 1.055 m tiefe
Bohrung bei Urbach.

Auf der Grundlage der eingeleiteten Mengen und des langjährigen
geomechanischen und seismischen Monitorings wird das Ende dieser
Flutungsphase im Laufe des Jahres 2021 erwartet. Danach schließt sich
eine langfristige Beobachtungs- und Auswertungsphase sowie die der
Verschluss. der vorhandenen Bohrungen an.

Die Leitungsverlegung von Menteroda zum Anbindepunkt an die von
Sollstedt nach Wipperdorf zum zentralen Laugenstapelbecken in Wipperdorf
verlaufende Leitung ist zu ca. 95 Prozent baulich abgeschlossen und ein
Großteil der in Anspruch genommenen Flächen wiederhergestellt bzw.
bereits wieder in Benutzung (z. B. durch die Landwirtschaft).

Gegenwärtig laufen die Installationsarbeiten für die Ausrüstungen in
den zur Leitung gehörenden 20 Schachtbauwerken, entsprechende
Wiederherstellungs-, Verfüll- und Rückbauarbeiten sowie die
Programmierung und Installation der Mess- Steuer- und Regeltechnik für
den Betrieb der Anlage.

Die letzten, noch ausstehenden Tiefbauarbeiten wie die Querung der
Bahnstrecke Halle - Kassel und die Errichtung des Anbindepunktes werden
im ersten Quartal 2021 durchgeführt. Die Inbetriebnahme der Leitung wird
entsprechend aktuellem Stand voraussichtlich gegen Ende des ersten
Quartals 2021 erwartet, so dass ein gleitender Übergang zwischen Ende
des Flutens und der Überleitung nach Wipperdorf erfolgen kann. Fotos: KSE


Geotechnischer Beirat 2020 führt wieder Koryphäen der Geotechnik zusammen

GTB der LMBV tagt erneut beim Bergbausanierer

Senftenberg. Unter Leitung des LMBV-Bereichsleiters Technik Eckhard
Scholz versammelten sich auf Einladung des Bergbausanierers am 5.
November 2020 die Mitglieder des Geotechnischen Beirates des
Unternehmens in der Lausitz.

Der fachliche Austausch zu schwierigen Fragen der Lausitzer
Innenkippen versammelte u.a. Fachleute und Koryphäen der Geotechnik aus
ganz Deutschland in Senftenberg, darunter Prof. Dr.-Ing. Wolfram Kudla
von der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Rolf Katzenbach von der TU
Darmstadt, Falk Hoffmann, Fa. G.U.B., Dr. Jürgen Keßler, vormals
Beratende Ingenieure für Umweltgeotechnik und Grundbau GmbH, Kai
Reinhardt, Prokurist der BIUG, Dr. Alfred Vogt, Geotechniker, Gutachter
Matthias Götz vom Erdbaulabor Leipzig, Dr.-Ing. Holger Mansel, Prokurist
der IGBW Ingenieurbüro für Grundwasser GmbH, Franziska Uhlig-May,
Leiterin Geotechnik der LEAG sowie Kathy Sommer, Leiterin Geotechnik
Lausitz der LMBV und Dr. Robert Böhnke, Leiter Geotechnik
Mitteldeutschland sowie die Geotechnikerinnen Katja Mühlig und Beate
Lucke.

Kathy Sommer beim Vortrag

Die Fachleute waren vom Sprecher der LMBV-Geschäftsführung, Bernd
Sablotny, gemeinsam mit den LMBV-Prokuristen Eckhard Scholz und Dirk
Sonnen herzlich zu dieser Beiratssitzung 2020 begrüßt worden. Im
Ergebnis des Lausitzer Rutschungsereignisses bei Bergen auf der
Innenkippe Spreetal im Jahr 2010 und dem erkannten Handlungsbedarf wurde
damals unmittelbar mit der Gründung eines Beirats den neuen
Innenkippen-Herausforderungen Rechnung getragen und das Monitoringsystem
Langzeitstandsicherheit ausgeweitet sowie fortgeschrieben.

Die LMBV hatte ganz zeitnah schon 2010 zu ihrer fachlichen
Unterstützung diesen „Geotechnischen Beirat“ etabliert, der sich aus
anerkannten Wissensträgern aus der Wissenschaft und Forschung sowie der
Praxis zusammensetzt. Er tagte im zurückliegenden Jahrzehnt mehrmals zu
verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten, aus deren Fachdiskussionen
sich diverse neue Hinweise und Vorgaben für die praktischen
geotechnischen Sanierungsarbeiten ergaben. Es gilt nach wie vor,
eventuell vorhandene Wissens- und Kenntnislücken weiter zu
identifizieren und zu schließen. Foto: Steffen Rasche für LMBV

GTB der LMBV - Tagung 2020 - Fotos: Steffen Rasche für LMBV


LMBV: Bergbausanierer verzichtet aufgrund Corona-Pandemie auf Barbarafeier 2020

Senftenberg. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der
Corona-Pandemie in Deutschland entschied sich die LMBV, ihre für Anfang
Dezember in Cottbus geplante traditionelle Barbarafeier in diesem Jahr
nicht durchführen.

Seit Gründung des Unternehmens vor 25 Jahren nutzt die LMBV in
Fortsetzung altehrwürdiger bergbaulicher Traditionen alljährlich die
Gelegenheit, um mit den Partnern der Bergbausanierung, Vertretern von
Kommunen, Landkreisen, Bundes- und Landesinstitutionen sowie
Auftragnehmern und Mitarbeitern der LMBV anlässlich des Tages der
Heiligen Barbara am 4. Dezember Bilanz über die erreichten Ergebnisse zu
ziehen, einen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben zu geben und
allen Beteiligten für ihren Anteil an der geleisteten Arbeit zu danken.

In diesem Jahr sollte sich der Fokus der Barbarafeier insbesondere
auf das 25jährige Bestehen des Unternehmens richten. Die im September
2020 geplante Veranstaltung zum Unternehmensjubiläums musste bereits
abgesagt werden. Zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten sowie zur
Vermeidung einer weiteren Verbreitung des Coronavirus ist die
Entscheidung zur Absage der Veranstaltung aber notwendig.


Neue Auszubildende zum Tag des Berufsanfängers im Lausitzer Seenland unterwegs

Senftenberg. Anlässlich des LMBV-Tages für
Berufsanfänger besuchten am Montag, den 12. Oktober, zwölf Auszubildende
aus dem ersten Lehrjahr und eine Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr
den LMBV-Standort in Senftenberg, um sich über ihren (neuen)
Arbeitgeber zu informieren. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen
werden an zwei Ausbildungsstätten in Lauchhammer und Espenhain zu
Fachkräften für Lagerlogistik, zu Kauffrauen und -männer für
Büromanagement sowie zur Restaurantfachfrau ausgebildet.

Sowohl die Personalabteilung als auch der Betriebsrat begrüßten die
neuen Auszubildenden herzlich zum Start der Ausbildung. In einführenden
Vorträgen stellten sie die Hauptaufgaben der LMBV sowie die Arbeit des
Betriebsrates vor. Zwei Vertreter der IG BCE informierten im Anschluss
zur Arbeit der Gewerkschaft und über die Jugendorganisation der IG BCE.

Nach dem Mittagessen ging es mit der Unternehmenskommunikation auf
eine kleine, zweistündige Befahrung durch das nahegelegene Lausitzer
Seenland. Ausgangspunkt bildete das Sielbauwerk des Ableiters Sedlitz.
Hier wurde das Wassermanagement der LMBV genauer erläutert. Anschließend
ging es zur LMBV-Großbaustelle an den Sedlitzer See, an dem die
Auszubildenden einiges über die laufenden Arbeiten der LMBV erfuhren. Am
Beispiel des vor kurzem fertiggestellten Seestrandes in Lieske wurde
auch die Zusammenarbeit der LMBV mit externen Partnern, Gemeinden und
Kommunen erläutert. Im am Seestrand liegenden Informationscontainer des
Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg lernten die Auszubildenden
zudem die Geschichte des Lausitzer Bergbaus näher kennen.

Den Abschluss bildeten die IBA-Terrassen am Großräschener See, an
denen die touristische Nachnutzung der ehemaligen Bergbauflächen noch
einmal deutlich wurde. Auch die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes
wurde thematisiert. Am späteren Nachmittag trat die Gruppe schließlich
ihre Heimreise nach Espenhain bzw. Richtung Lauchhammer an.

Die neuen Auszubildenden der LMBV zu Besuch am Standort in Senftenberg