Informationen zur LMBV-Baustelle der Wasserbehandlungsanlage Plessa in der Lausitz

Senftenberg | Plessa. Mit dem offiziellen Spatenstich in Plessa begannen am 10. Juli 2020 die Arbeiten für die neue Wasserbehandlungsanlage der LMBV. Mit ihrer Errichtung am Zusammenfluss von Floß- und Hammergraben, am östlichen Ortseingang in Plessa an der B 169, wurde Anfang April 2020 eine Bietergemeinschaft von WKS Technik GmbH und Otto Heil GmbH & Co. KG beauftragt.

Zuvor erfolgte das Setzen einer 955 Meter langen Dichtwand um die Anlage durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) WBA Plessa, bestehend aus den Firmen BAUER Spezialtiefbau GmbH, AMAND Bau Sachsen GmbH & Co. KG und BERGER Grundbautechnik GmbH. Diese schützt die Baustelle und später die WBA Plessa vor aufsteigendem Grundwasser aus dem feuchten Niederungsgebiet der Schwarzen Elster.

Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, verwies in seinem Grußwort auf die lange Bergbaugeschichte des Großraumes Lauchhammer‒Plessa. Damit verbunden ist auch der vor über 150 Jahren beginnende Eingriff in den Wasserhaushalt. „Mit dem offiziellen Baustart für die Errichtung der Wasserbehandlungsanlage Plessa setzen wir einen ganz wesentlichen Meilenstein für die Bewältigung der bergbaulichen Hinterlassenschaften in der Region.“ 

Die rund 4,5 Hektar große Anlage wird nach ihrer Inbetriebnahme die Schwarze Elster vor einem Eiseneintrag, insbesondere aus dem Hammergraben und Floßgraben, und einer damit einhergehenden Versauerung schützen. Eine Wasserbehandlung der einzelnen kleinen Gewässer in der sogenannten Kleinen Restlochkette wäre technisch zu aufwendig und erzielt durch weiter zuströmendes Grundwasser nur kurzfristig einen Erfolg. Während des Anlagenbaus wird das Wasser aus dem Hammergraben über eine insgesamt 430 Meter lange Rohleitung umgeleitet.

In der dreistraßigen Anlage werden künftig bis zu 1,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde behandelt. Der pH-Wert wird dadurch von circa drei auf 6,5 bis 8,5 angehoben. Die Eisenfracht soll zukünftig so von durchschnittlich 60 mg/l auf unter drei mg/l reduziert werden. Von der Planung seit ca. 2010 bis zum Regelbetrieb der Wasserbehandlungsanlage Plessa sind über alle Planungen und Baulose ca. 80 Millionen Euro veranschlagt. Für den Bau und die Ausrüstung der WBA werden rund 40 Millionen Euro investiert. Das Bauende ist - ursprünglich für Ende 2022 - in 2025 anvisiert. In 2025 laufen die Vorbereitungen zur Gesamtinbetriebnahme und dem dreimonatigen Probebetrieb. Danach schließt sich ein einjähriger Einfahrbetrieb an.

Am 21. Juli 2021 erfolgte das Richtfest – verbunden mit Baustellenrundgängen für Interessierte und Anrainer. Die bereits entstandenen Bauwerke, darunter die etwa 48 mal 18 Meter großen, dreistraßig gestalteten Reaktionsbecken – gut am blauen Geländer erkennbar – sind weithin sichtbar.

Das Oberflächenwasser aus dem Floß- und Hammergraben wird künftig oberhalb der Wehranlage über das Entnahmepumpwerk zur Eisenoxidation in das Reaktionsbecken geleitet. Durch die Zugabe von Kalkmilch wird die Eisenoxidation angeregt. Ein dem oxidierten Oberflächenwasser zugegebenes Flockungshilfsmittel sorgt dafür, dass der Eisenhydroxid-Rohschlamm (EHS) sich anschließend in den am Hammergraben entlang angeordneten Sedimentationsbecken absetzt. Über eine Ablaufleitung wird das an der Oberfläche abgezogene Klarwasser über eine Ablaufturbine zur Energierückgewinnung wieder in den Hammergraben eingeleitet.

Das EHS-Pumpwerk befördert den zurückgebliebenen Rohschlamm zur EHS-Aufbereitung. Dieser wird in den drei stationären Schlammeindickern durch die erneute Zugabe von Flockungshilfsmitteln konzentriert. Anschließend erfolgt die Schlammentwässerung und abschließend dessen Konditionierung mithilfe weiterer Flockungshilfsmittel und/oder Flugasche. Der dadurch hinsichtlich seiner Konsistenz transportfähige EHS wird schließlich auf LKWs verladen und einer Verwertung oder Entsorgung zugeführt. (UST) mit Update v. 11.07.25

Die im Bau befindliche LMBV-Wasserbehandlungsanlage Plessa (Juni 2022)


Umweltminister von Sachsen und Brandenburg zu Infobesuch beim Bergbausanierer LMBV in der Lausitz

Senftenberg. Die Umweltminister von Sachsen und Brandenburg, Wolfram Günther und Axel Vogel besuchten im Anschluss an eine gemeinsame Kabinettsitzung der Landesregierungen auf dem Lausitzring auch den Bergbausanierer LMBV. Sie wurden dazu am Nachmittag des 21. Juni 2022 herzlich vom LMBV-Geschäftsführer Bernd Sablotny in Senftenberg begrüßt.

Im Mittelpunkt des Informationsbesuches stand die Arbeit der Flutungszentrale Lausitz (FZL) an der Landesgrenze in Senftenberg sowie die Speicherfunktionen von Braunkohle-Restlöchern wie des Bärwalder Sees (LMBV-Speicher Bärwalde) und des LMBV-Speichersystems Lohsa II. Aus diesen beiden bergbaulichen Speichern werden derzeit jährlich bereits bis zu 45 Mio. m³ p.a. zur Niedrigwasser-Aufhöhung der Spree im Verbund mit den Talsperren der LTV und des LfU beigetragen.

Die #Lausitz hat zu wenig Wasser. Doch ohne Wasser kein Strukturwandel. Deshalb arbeiten wir eng und gut mit #Brandenburg und #Berlin zusammen“, betonte anschließend Staatsminister Günther in einem Tweet. In der Diskussion wurden auch Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Trockenheit und der länderübergreifenden Wasserbewirtschaftung angesprochen.

Die LMBV berichtete über ein erfolgreiches 2021er Jahr des Flutens der Restlöcher und Bergbauspeicher: 136 Mio m³ konnten aus den wenigen Lausitzer Flüssen zielführend genutzt und eingeleitet werden. Dem standen 2021 in der Lausitz aber auch Wasserausleitungen der LMBV, z. B. zur Niedrigwasser-Aufhöhung der Spree, von insgesamt 94 Mio m³ gegenüber.

In 2022 wurden bereits 54 Mio m³ für die Flutungen durch die FZL aus den Vorflutern verfügbar gemacht. Rund 10 Mio m³ wurden dazu aus der Spree in den LMBV-Speicher Bärwalde und rund 20 Mio m³ in den LMBV-Speicher Lohsa II eingeleitet und zwischengespeichert. Weitere vier Mio m³ gingen in das Restloch Burghammer. Flutungsschwerpunkt 2022 war zudem der Sedlitzer See in Brandenburg, der rund 21 Mio m³ aufgenommen hat und seit Ende Dezember 2021 bisher um rund einen weiteren Meter angestiegen war.

Hinsichtlich des Zielstellung zum Speichersystem Lohsa II (WSS) erläuterte B. Sablotny das Ziel der LMBV, über den Probestau mit derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten hinaus die volle Funktionstüchtigkeit des WSS Lohsa II bis Ende der 2020er Jahre zu erreichen. Dazu seien zunächst noch folgende Bau- und Sanierungshauptleistungen im Rahmen der Bergbausanierung nötig:

  • Beendigung des Ausbaus der Kleinen Spree mit Brückenbau bis Ende 2025
  • Beseitigung der Rutschungsmassen aus dem Einlaufbereich des Tunnels Lohsa II Richtung Speicherbecken Burghammer ab 2026
  • Sichern und Erweitern der provisorischen Einsatzstellen im Speicher Lohsa II.

Parallel dazu soll der Planfeststellungsantrag Teil 3 – Wasserrechtliches Verfahren zur Bewirtschaftung des WSS Lohsa II erarbeitet werden, dessen Genehmigungsprozess dann noch weitere Zeit benötigen wird.



Bergbausanierer auf Karrieremessen in Cottbus und Freiberg vertreten

Senftenberg/Cottbus/Freiberg. Gemeinsam mit über 70 regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen sowie Forschungsinstituten präsentierte sich die LMBV am 14. Juni 2022 am Zentralcampus Cottbus der BTU Cottbus-Senftenberg auf Brandenburgs größter Recruitingmesse für akademische Fachkräfte.

Eröffnet wurde die Messe mit einer Ansprache durch den Hauptberuflichen Vizepräsidenten der BTU Cottbus-Senftenberg, Prof. Dr.-Ing. Michael Hübner, sowie mit einem Grußwort durch den Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Anschließend öffneten sich die Messezelte für alle Interessierten. Zahlreiche Studierende und Absolventen nutzten auf der campus-X-change die Gelegenheit, sich am Stand der LMBV über Praktikumsplätze, Abschlussarbeiten oder einen Jobeinstieg nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums zu informieren.

Zudem waren Schüler und Schülerinnen eingeladen, einen Überblick zu den Angeboten von Schülerpraktika zu erhalten und gezielt Fragen zum Berufsalltag zu stellen.

In Freiberg fand am 9. Juni 2022 die Karrieremesse ORTE der TU Bergakademie Freiberg statt. Auch hier nutzten neben der LMBV über 50 regionale und überregionale Unternehmen sowie Institutionen die Möglichkeit, ihre Jobangebote zu präsentieren und zahlreiche Fragen der Studierenden zu beantworten.

Zahlreiche Interessierte auf der ORTE in Freiberg
Fotos: LMBV/R. Kaltschmidt


LMBV war Gastgeberin der Sommer-Befahrung des Brandenburger Braunkohlenausschusses

Senftenberg/Cottbus. Die Sommer-Befahrung des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg führte dessen Mitglieder am 9. Juni 2022 in den Süden des Landes zum Lausitzer Seenland. Am Großräschener See, dem vormaligen Tagebau Meuro, begrüßte im Namen der LMBV der Sanierungsbereichsleiter Lausitz, Gerd Richter, die Ausschussmitglieder im Sanierungs-Revier. Beim Blick von der Victoriahöhe wurden Vergangenheit und Gegenwart der Bergbausanierung von Prokurist Richter vorgestellt. Dabei wurden von ihm Zusammenhänge zwischen von zu schaffenden sicheren Bergbaufolge-Landschaften, Flutungswasser-Verfügbarkeiten und kommenden Herausforderungen in der sogenannten Restlochkette erläutert.

Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker gab einen kurzen Abriss zur Entwicklung der Kommune unter den besonderen Bedingungen des angrenzenden Tagebaus und des entstehenden Bergbaufolgesees. Durch frühzeitige kommunale Flächensicherung und langfristige Entwicklungspläne u.a. an der Seestraße, am Hafen, im Siedlungsgebiet Alma, und an den IBA-Terrassen konnten in den zurückliegenden Jahren, auch unter Einsatz von Mittel der Braunkohlesanierung, bereits viel Vorzeigbares entwickelt und gebaut werden. Das künftige Welcome- und Info-Center unmittelbar am Hafen sei derzeit im Bau und im Wachsen.

Aufgrund des noch ausreichenden Wasserüberdeckung ist eine langfristig sichere Nutzung des künstlichen Gewässers erst ab 2025/26 mit der dann erfolgte Ausspiegelung des Nachbarsees in Aussicht. An einer saisonalen und temporären Teilnutzung des Gewässers, für die u.a. noch Anträge der Kommune zur Haftungsfreistellung und Wassernutzung erarbeitet werden, wird von der LMBV positiv begleitet.

Am Sedlitzer See wurde dem Ausschuss die geplanten Sicherungsarbeiten der LMBV in den kommenden drei Jahren an der Brückenfeldkippe und für den Ausbau des Ausleiters aus dem künftigen Sedlitzer See vorgestellt. Bei einem Halt am bereits wasserführenden Ilse-Kanal wurde der Werdegang einer solchen Investition für den künftigen Wassertourismus und für das Flutungsgeschehen dargestellt. Durch die gezielte Flutung des Restloches Sedlitz in den zurückliegenden Monaten konnte der Wasserspiegel bereits auf 99,43 m NHN aufgefüllt werden, welcher dann u.a. die Folgesanierungsarbeiten ermöglicht. Allein seit Dezember 2021 stieg der Wasserspiegel um fast einen Meter an.

Am Südufer des künftigen Sedlitzer Sees stellte die LMBV die errichtete Kaimauer und ihren neuen Sanierungsstützpunkt vor. Letzte Station der diesjährigen Infotour war der Seestrand Lieske, der vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg entwickelt worden ist. Hier nutzte Altdöberns Amtsdirektor Frank Neubert die Gelegenheit, neue Pläne eines privaten Investors, die auch in der Gemeindevertretung alsbald behandelt werden, vorzustellen. So könnten bis zu 80 Ferienhäuser bei Lieske entstehen, wenn die Pläne genehmigt und umgesetzt werden können.

Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg zu Gast am Großräschener See der LMBV


Perspektiven für die Zukunft schaffen: sicher und nachhaltig

LMBV stellt zur 100. Aufsichtsratssitzung den Sanierungs- sowie erstmals den Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens vor

Senftenberg. „Im Jahr 2021 hat die LMBV ihre Aufgaben trotz widriger Umstände von Klimaveränderungen und Corona-Pandemie planmäßig fortgeführt und in der Braunkohlesanierung und der Verwahrung gute Ergebnisse erreicht“, erklärte Bernd Sablotny am 1. Juni zur Pressekonferenz des Unternehmens in Großräschen und stellte den Sanierungsbericht des Bundesunternehmens vor.

Es ist auch die Aufgabe eines Bundesunternehmens, die international seit 2015 geltenden Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und zu dokumentieren, wo es aktuell steht. „Mit diesem Bericht ist der Status quo seit den 1990er Jahren erfasst und gut dokumentiert, was wir bis 2021 erreicht haben“, ergänzte Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV. Von den 17 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen kann von der LMBV zu den folgenden unterschiedlich umfangreich berichtet werden: Hochwertige Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Industrie, Innovation und Infrastruktur, Nachhaltige Städte und Gemeinden, Nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben unter Wasser, Leben an Land, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

„Seit dem Jahr 1991 konnten durch die Rekultivierung ca. 4 Millionen Tonnen CO2 langfristig gebunden werden. Im Jahr 2021 wurden allein 306.388 Bäume gepflanzt“, erklärte John weiter. In der Lausitz konnte der vorbergbauliche Waldumfang von 50 % der Waldflächen wieder hergestellt worden. Von den in Deutschland vorkommenden höheren Pflanzen finden sich über 30 Prozent auf den ehemaligen Bergbauflächen, von den Tieren (Vögel, Reptilien, Säugetieren) bis zu knapp 70 Prozent. Eine große Bedeutung in der nachhaltigen Sanierung kommt der Nutzung von Flächen für erneuerbare Energien zu. So wurden bis einschließlich 2021 von den rekultivierten Tagebauflächen 1.770 ha für die Errichtung von Photovoltaikanlagen genutzt sowie 166 Windkraftanlagen errichtet.

Der Rückblick beider Geschäftsführer ins Jahr 2021 zeigte: Die vorgegebenen Sanierungsziele im vierten Jahr des laufenden Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung von 2018 bis 2022 wurden erreicht. Im Jahr 2021 hat die LMBV Leistungen in einem Finanzierungsumfang von circa 246 Millionen Euro erbracht. Für Maßnahmen entsprechend des § 2 VA VI wurden durch den Bund und die Braunkohleländer im Jahr 2021 circa 190 Millionen Euro aufgewendet. Im § 3 VA VI wurden im Jahr 2021 im Rahmen der Braunkohlesanierung Sanierungsleistungen in Höhe des Vorjahresniveaus von circa 45 Millionen Euro realisiert. Des Weiteren wurden im Rahmen des § 4 VA VI in der Projektträgerschaft der LMBV Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards von ehemals bergbaulich genutzten Flächen mit einem Finanzvolumen von circa 11 Millionen Euro durchgeführt, die länderseitig durch den Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg finanziert wurden. Im Jahr 2021 wurden zur Verwahrung des stillgelegten Kali-, Spat- und Erzbergbaus Maßnahmen mit einem Kostenvolumen von insgesamt rund 19 Millionen Euro umgesetzt, davon circa zwei Millionen Euro in Sachsen, vier Millionen Euro in Sachsen-Anhalt und 13 Millionen Euro in Thüringen.

Im besonderen Fokus der Arbeit standen in der Braunkohlesanierung auch im Jahr 2021 die Herstellung der geotechnischen Sicherheit von Tagebaukippen, die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen in den Bergbaufolgeseen sowie die Fortschreibung und Umsetzung der Konzepte zur Behandlung bergbaulich beeinflusster Fließgewässer. In der Lausitz standen vor allem die Sanierungsarbeiten rund um den Sedlitzer See im Fokus, im mitteldeutschen Revier die geotechnische Sicherung des Tagebaus Nachterstedt sowie die Arbeiten am Speicher Borna und an der Hochkippe Borna-West.

Im Südharzrevier der LMBV lagen die Schwerpunkte in der Untersuchung und Planung der Abdeckung der Kalihalde Bischofferode und der Optimierung des Salzlastbewirtschaftungssystems durch Reduzierung der Salzlasten der Halde Bischofferode in das Stapelbecken Wipperdorf.

Bei den Gefahrenabwehrmaßnahmen gegen die Folgen des Grundwasserwiederanstieges hat die LMBV im Jahr 2021 die Zielstellungen im Wesentlichen erfüllt. Als Beispiele für diese Gefahrenabwehrmaßnahmen ist das kontinuierliche Fortführen der Böschungssicherungsarbeiten am ostsächsischen Knappensee, trotz der eingetretenen Böschungsbewegung vom März 2021, anzusehen. Das Weiterführen des Schnittstellenprojektes mit dem Freistaat Thüringen gegen die anstehenden Vernässungsgefahren und Kontaminierungen im Grundwasser in Schelditz sind hier zu nennen.

Schwerpunkt der Verwahrarbeiten in den zum Verantwortungsbereich der LMBV gehörenden Spat- und Erzgruben war die Unterhaltung der Wasserlösestollen, die Behandlung von austretenden Grubenwässern sowie die Sicherung und Rekultivierung von industriellen Absetzanlagen. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Abschluss der Planungsarbeiten für das Neuauffahren des Steinbachstollens, sodass 2022 mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Ausführliche Informationen zu den Sanierungsprojekten der LMBV unter www.lmbv.de bzw. im Sanierungsbericht und dem Nachhaltigkeitsbericht in der Mediathek der Website.

Blick auf die IBA-Terrassen in Großräschen (Steffen Rasche, 2021)


Sedimentationsbecken III an der Vorsperre Bühlow wird ab Juni beräumt

Senftenberg/Spremberg. Ab dem 01.06.2022 wird mit der Beräumung des Sedimentationsbecken III an der Vorsperre Bühlow begonnen. In das Becken wurden ca. 30.000 m³ Schlamm aus der Vorsperre eingetragen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 31.12.2022 andauern.

Die Transporte verlaufen über den Radweg und Amselweg bis hin zur L 52. Die Leerfahrten zum Sedimentationsbecken III erfolgen über den Pflasterweg. Die tägliche Transportleistung beläuft sich wie auch in den Vorjahren auf 10 bis 15 LKW.

Die Entschlammung der Vorsperre Bühlow erfolgt durch den Auftragnehmer der LMBV, die TWB Tief- und Wasserbau GmbH Boblitz, in Nutzung der technischen Anlagen und im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Brandenburg.

Sedimentationsbecken III an der Vorsperre Bühlow / Fotos: Steffen Rasche und Christian Horn


Denkmalschützer und ‑pfleger mit Journalisten vor dem nächsten Kohleausstieg im Revier unterwegs

Weißwasser/Boxberg. Auf Einladung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) fand vom 4. bis 6. Mai 2022 eine Pressetour zur “Denkmalpflege im Braunkohlerevier Lausitz“ unter Leitung von Dr. Ulrike Wendland statt. Neben der LEAG war auch die LMBV in die Vorbereitung mit einbezogen worden, um der Frage nachzugehen: Wie verändert sich die industrielle Kulturlandschaft?

Die 42. Pressefahrt des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz startete in Weißwasser und führte die Teilnehmer zunächst zum Turm am Schweren Berg. Im Besucherzentrum des LEAG-Tagebaues Nochten wurde über die laufende Braunkohleförderung informiert. Da der Kohleausstieg beschlossen ist, stehen große Regionen in Deutschland vor der Herausforderung, einen weiteren Strukturwandel zu bewältigen - auch das Braunkohlerevier in der Lausitz. Daher widmete das DNK sich der Frage: „Wie verläuft der Transformationsprozess und welche Auswirkungen hat er auf die Industriekultur, die industriellen Kulturlandschaften, und auf die Menschen, die im Süden Brandenburgs und im Osten des Freistaates Sachsen eine neue Zukunft gestalten wollen? „

Die Pressefahrt 2022 führte die Teilnehmer zu „Hotspots der Veränderung“: bei der Befahrung des sächsischen Tagebaus Nochten wurden archäologische Fundstellen ansteuert, die dort zu Tage getreten waren. Mit dem Landesdenkmalamt Sachsen und dem Bergbautreibenden wurde über die Zusammenarbeit von Braunkohleförderer und Denkmalbehörden sowie über die Herausforderungen im kommenden Transformationsprozess diskutiert. Ausblicke auf bereits wieder nutzbar gemachte Industrielandschaften gaben später Mitarbeitende der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft.

Am Abend des 4. Mai 2022 vertieften - nach einer Begrüßung durch Werner v. Bergen (DNK) - Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kulturtourismus und der angewandten Forschung in einem Gespräch, wie in einem erfolgreichen Strukturwandel Bewohnern und Bewohnerinnen ihre spezifische Identität bewahrt und neue Perspektiven gegeben werden können. Für die Bergbausanierer beteiligte sich Gerd Richter, LMBV-Bereichsleiter des Sanierungsbereiches Lausitz, im Podium an der Diskussion. Es wurden Zukunftsszenarien diskutiert. Die öffentliche Veranstaltung fand im Soziokulturellen Zentrum TELUX, in den Hallen des ehemaligen Glaswerkes, in Weißwasser statt. Ein zuvor von Oberbürgermeister Torsten Pötzsch vorgestelltes Bauwerk, ein notgesichertes Lagergebäude der Weißwasseraner Glasindustrie aus den 30er Jahren, der sogenannte Neufert-Bau, begeisterte viele Tour-Teilnehmer.

Am Folgetag stand neben der Energiefabrik Knappenrode auch ein großer Bergbaufolgesee der LMBV bei Boxberg im Mittelpunkt der Tour. Boxbergs Bürgermeister Achim Junker und Gerd Richter informierten über den erfolgten Wandel vom vormaligen Tagebau Bärwalde hin zum heutigen Bärwalder See. Nach der abrupten Tagebau-Stillsetzung im Jahr 1992 schloss sich eine aufwendige bergtechnische Sanierung an, die mit der 1997 gestarteten Flutung einen ersten Meilenstein mit dem Anfahren des Zielwasserstandes im Jahre 2009 erreichte. Seitdem wird die Wassermenge des auch als Speicher genutzten Bergbaufolgesees über die Flutungszentrale der LMBV weiter gesteuert, die Ufer dem Wellengang angepasst und die Grundlagen für kommunale und private Investitionen an den Ufern gelegt.

In Brandenburg besuchten die Reiseteilnehmer unter anderem die Förderbrücke F60 in Lichterfeld, die von einem Verein getragen wird, der 2018 den Deutschen Preis für Denkmalschutz erhielt. Wenige Orte weiter steht der Schaufelradbagger „Blaues Wunder“, an dem sich in Schipkau die Geister scheiden. Hier steht die Frage: Kann diese Anlage denkmalgerecht erhalten und touristisch genutzt werden oder setzt man auf den ehemaligen Industrieflächen andere Projekte um? Im IBA Studierhaus Großräschen, dem ehemaligen Beamtenwohnhaus der „Ilse-Bergbau Aktiengesellschaft“, folgte ein weiteres abendliches Fachgespräch unter dem Titel „Neue Denkmale – Neue Ideen?“.

Neben Thomas Zenker, Bürgermeister von Großräschen, beteiligten sich Reinhold Dellmann, Vorsitzender des Landesdenkmalbeirates Brandenburg und Minister a.D., Dr. Uwe Koch, Beauftragter für die Kulturentwicklung in der Lausitz, Brandenburgisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie Dr. Christine Onnen, Leiterin der Inventarisation am Brandenburgischen Landesdenkmalamt und Prof. Rolf Kuhn, ehemaliger Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land an dem Gespräch. Vorgestellt wurde bei der Reviertour auch die von der BKM, d.h. der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, geförderte Kampagne der Landesdenkmalämter zur Inventarisation der Kulturdenkmale in der montanindustriellen Kulturlandschaft.

Fotos: Dr. Uwe Steinhuber

Blick über den Bärwalder See


Wasserwanderrastplatz am Geierswalder See nun bereit für Gäste im Lausitzer Seenland

Das nun fertig gestellte und nutzbare Servicegebäude des WWRP - mit Hafenmeisterbüro



Das nun fertig gestellte und nutzbare Servicegebäude des WWRP - mit Hafenmeisterbüro
Gemeinsam auch beim Banddurchschnitt:  LMBV, Zweckverband LSS, Kommune Elsterheide



Gemeinsam auch beim Banddurchschnitt: LMBV, Zweckverband LSS, Kommune Elsterheide
Neue Feuerstelle am Ufer des Wasserwanderrastplatzes am Geierswalder See



Neue Feuerstelle am Ufer des Wasserwanderrastplatzes am Geierswalder See
Mit dem Wasserwanderrastplatz am Geierswalder See wird der LMBV-Bergbaufolgesee weiter aufgewertet



Mit dem Wasserwanderrastplatz am Geierswalder See wird der LMBV-Bergbaufolgesee weiter aufgewertet



Elsterheide | OT Geierswalde. Am 26. April 2022 schien die Sonne den Tüchtigen: die Ideengeber und Umsetzer vom Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen (ZV LSS) und der Kommune Elsterheide konnten mit der LMBV, die hier als Projektträgerin im Rahmen des § 4 der VA BKS aktiv war, gemeinsam das Fertigstellen des Wasserwanderrastplatzes am Geierswalder See zelebrieren. 

Nachdem der Verbandsvorsitzende, Bautzens Landrat Michael Harig, die Gäste begrüßte, den „Machern“ der Geschäftsstelle des ZV, den Baufirmen und der LMBV sowie den Mitfinanciers vom Freistaat Sachsen gedankt hatte, konnten neben dem Elsterheider Bürgermeister Dietmar Koark, Daniel Just als verantwortlicher Geschäftsführer der ZV LSS und Landrat M. Harig auch Gerd Richter, LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz den symbolischen Banddurchschnitt gemeinsam vornehmen.

Künftig können bis zu 18 Caravan-Stellplätze von Wohnmobilsten und acht Zeltplätze am Ufer von Wasserwanderern genutzt werden. Das Hafenmeisterbüro wird durch Mitarbeiter des ZV künftig besetzt werden und erste Anlaufstation für Gäste im Servicegebäude sein. Dort können neu entstandene Dusch-, Koch- und Waschmöglichkeiten genutzt werden. Zudem kann Grauwasser entsorgt werden. Eine anmietbare Feuer- und Grillstelle unmittelbar am Seeufer macht das neue Angebot des Rastplatzes attraktiv. 

Damit sei „ein weiterer vorzeigbarer Baustein für den Tourismus im Lausitzer Seenland entstanden“, so Landrat Harig. Nach den ersten Ideen aus dem Jahr 2013 konnten nach Klärung der Finanzierungszusagen 2018 die Planungen zunächst vertieft und bereits am 27.08.2020 der erste Spatenstich für das Gesamtvorhaben vollzogen werden. Am 12.08.2021 erfolgte die Übergabe des Servicegebäudes an die Wasserschutzpolizei.

Bürgermeister Koark verwies auf weitere Bauvorhaben im Rahmen der „Aufwertung nach der Kohle an Seesüdseite“. Da gehe es bspw. um die zweite Ausbaustufe des „Promenadenweges“ ab Herbst 2022 mit Fördermitteln in Höhe von 2,4 Mio. Euro, die die Gemeinde mit 400.000 Euro co-finanzieren werde sowie das bereits begonnene Erschließen der Anrainer-Zuwegungen für etwa 4,3 Mio. Euro, das ebenfalls einen kommunalen Anteil von etwa 500.000 Euro bedinge. Ziel sei es letztlich, „vernünftige Freizeitbedingungen am Geierswalder See auszugestalten“. 

Dabei sei die Kommune mit ihren Partnern vor Ort seit dem Einweihen der Marina im Jahr 2007 nicht müde geworden, immer wieder B-Pläne am Bergbaufolgesee der LMBV vorzubereiten und voranzutreiben. UST

Auch Anpflanzungen gehören zum Projekt des Wasserwanderrastplatzes am Geierswalder See
LMBV-Prokurist Gerd Richter dankt für das partnerschaftliche Miteinander bei dem §4-Projekt


Laga-Kommission in Spremberg — LMBV unterstützt mit Vortrag über Spree-Eisenminderung

Senftenberg/Spremberg. Im Rahmen der Bewerbung der Stadt Spremberg für die Ausrichtung der Brandenburger Landesgartenschau 2026 wurden am 4. April 2022 verschiedene Stationen in der Stadt durch die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) begutachtet. Die LMBV folgte – auch nach einem offiziellen Unterstützerschreiben durch die Geschäftsführung – der Einladung der Stadt Spremberg, mit einem Vortrag zur „Sauberen Spree“ den IMAG-Besuchstag zu begleiten.

Am Altarm der Spree im Spremberger Schlossbezirk informierte Sven Radigk, Leiter der LMBV-Projektgruppe „Gewässergüte Fließgewässer Lausitz“, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Delegation über die Entstehung der Verockerung der „Braunen Spree“ und zur wasserwirtschaftlichen Sanierungstätigkeit der LMBV.

Näher erläutert wurden die Mittel- und Langfristmaßnahmen, die im Hinblick auf die Reduzierung der Eisenfracht zum Tragen kommen bzw. geplant sind. Bisher erreichte Ziele, beispielsweise die erfolgreiche Konditionierung in der Vorsperre der Talsperre Spremberg wurden durch Vorher-/Nachher-Luftbilder von der Hauptsperre, dem auch touristisch genutzten Spremberger Stausee, veranschaulicht.

Sven Radigk betonte während seines Vortrags die Notwendigkeit, die Herausforderungen der eisenbelasteten Spree proaktiv anzugehen und in der Bevölkerung offen anzusprechen, um so den Bürgerinnen und Bürgern ein Signal zu geben – auch hinsichtlich der Wasserproblematik, die im Gesamtprozess des Strukturwandels 2.0 eine bedeutende Rolle einnimmt.

Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, hob die Wichtigkeit der langfristigen Lösungen für eine saubere Spree hervor, da die Auswirkungen und Erfolge der Wasserbehandlung in der Lausitz für die Entwicklung der Region essenziell seien und letztlich bis nach Berlin spürbar wären.

Hinsichtlich der touristischen Entwicklung verwies u.a. Michael Apel von der Spremberger Kino und Kultur GmbH auf Pläne, geführte Radtouren entlang der Spree mit Haltepunkten an den errichteten Konditionierungs- und Wasserbehandlungsanlagen der LMBV anzubieten, um so den technischen Hintergrund bei Reisenden, Urlaubern und Einheimischen stärker in den Vordergrund zu rücken.

In einer abschließenden Frage- und Diskussionsrunde vor Ort tauschten sich die Teilnehmenden über das Wassermanagement in der Lausitz und speziell in Spremberg aus, das in Gänze eine große Herausforderung auch lange Zeit nach dem aktiven Braunkohlenbergbau darstellen wird.

Fotos: R. Kaltschmidt


LMBV übergibt Zechenhaus Brieske an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Senftenberg. Mit der offiziellen Übergabe des historischen Zechenhauses Brieske der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz beginnt eine neue Ära für dieses historische Gebäude in Senftenberg. Am 6. April 2022 um 10 Uhr wurde der Eigentümerwechsel mit einem feierlichen Akt vor Ort vollzogen. „Wir sind sehr froh, dass dieses denkmalgeschützte Gebäude nach jahrelangem Leerstand einen Käufer gefunden hat, der ein für so ein geschichtsträchtiges Haus angemessenes Nutzungskonzept vorsieht“, erklärt Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erwarb die Liegenschaft mit dazugehörigen Flächen. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Mittel dafür stammen unter anderem aus dem Strukturförderungsfond.

Geplant ist, im Zechenhaus das Zentraldepot des Landkreises mit Archiv und Kulturort zu etablieren. Der Sammlungsbestand der Museen des Landkreises umfasst ca. 30.000 Exponate. „Dies ist die Chance auf die Schaffung eines regionalen, kulturellen Leuchtturms. Es soll ein Ort für die Öffentlichkeit zugänglicher Ort werden, der sowohl die lange Industriegeschichte verkörpert und ihre Geschichte als Gedächtnis der Region bewahrt“, so Landrat Siegurd Heinze.

Hintergrund: Das Zechenhaus Brieske wurde 1908/09 als „Badehaus Marga“ durch die Ilse-Bergbau-Actiengesellschaft durch die Architekten Heidenreich und Michel geplant und als Verwaltungssitz und Sozialgebäude 1909/10  errichtet. Im Gebäude war eine für den Bergbau typische Waschkaue mit Kettenbad eingebaut, die noch bis heute in wesentlichen Teilen erhalten ist. Weiterhin waren im Gebäude Zechensaal, Magazin, Sanitätsstelle, Kasse sowie Büro und Aufenthaltsräume für Verwaltung und technische Leitung untergebracht. Eine Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss gehörte ebenfalls zur Einrichtung.

Mit der Kombinatsbildung im Senftenberger Revier 1979 wurden die Mehrzahl der Büro- und Verwaltungsräume zu Mannschaftsumkleiden und Duschräumen umgebaut. Bis zum Anhalten der Brikettproduktion 1992 war das Gebäude fast ausschließlich als zentrale Wasch- und Umkleide in Nutzung. In einem Kellerbereich sowie in den Bereichen des Erdgeschosses war viele Jahre lang das Archiv der Bergbau-Unternehmen untergebracht. Als Firmenarchiv wurde das Gebäude noch bis 1999 genutzt, seitdem stand es leer. 1994 wurde es in die Liste der technischen Denkmale im Land Brandenburg aufgenommen und kam mit der Bildung der LMBV in deren Besitz.

Der Kaufmännische Geschäftsführer der LMBV Gunnar John im Gespräch mit Landrat OSL Siegurd Heinze und dem Bürgermeister der Stadt Senftenberg Andreas Fredrich
Fotos: Steffen Rasche für LMBV