Einladung zur Informationsveranstaltung Brückenfeldkippe Sedlitz
Senftenberg/Sedlitz. Die Stadt Senftenberg und die LMBV laden am 21. September 2022 um 17:00 Uhr zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zu den anstehenden Sicherungsmaßnahmen an der sogenannten „Brückenfeldkippe Sedlitz“ ein. Anwohner und Interessierte können sich über die aktuellen und zukünftigen Baumaßnahmen am Rande der Ortschaft Sedlitz informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen.
Treffpunkt ist am Ortsausgang in der Sornoer Straße von Sedlitz, direkt am Wirtschaftsweg in Richtung Löschwasserentnahmestelle Sedlitzer See.
Brückenfeldkippe von oben
Harvester am Brückenfeld im Einsatz
Filterbrunnenverwahrung auf der Brückenfeldkippe
Verkehrsminister Guido Beermann vor Ort an freigegebener B 169 in Sedlitz
Senftenberg/Sedlitz. Anlässlich der kürzlich vom Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen erfolgten Freigabe der B 169 zwischen Sedlitz und Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) am 8. September 2022, informierte sich heute der Brandenburger Verkehrsminister Guido Beermann vor Ort über die Sanierung des Streckenabschnitts.
Zuvor war es hier zu hängenden Tagesbrüchen gekommen, die Schäden auf der Fahrbahn verursacht hatten. Anschließend hatte die LMBV Bohr- und Verwahrarbeiten beauftragt, die von Fachfirmen durchgeführt wurden. "Wir haben 115 Bohrungen niedergebracht in einem Abstand von ca. 10 bis 15 Metern", erklärte Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV. Verfüllt wurden die Hohlräume mit 917 Kubikmetern betonähnlichem Versatzmaterial.
Nachdem das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) nach diesen Arbeiten die Freigabe erteilt hatte, konnten die Straßenbauarbeiten beginnen.
Verkehrsminister Guido Beermann erklärte: „Ich freue mich, dass es dem Landesbetrieb und dem beauftragten Bauunternehmen gelungen ist, die im Frühjahr angekündigte Bauzeit einzuhalten. Dies gelang, obwohl die Sanierung keine Routineangelegenheit war.
Mit der Verkürzung von Abläufen gelang es, die Straße in vier Monaten fertig zu stellen. Durch diese geringstmögliche Bauzeit konnte die ohnehin schon sehr lange Sperrzeit der Straße weiter reduziert werden.“ Zur vergleichsweise schnellen Umsetzung des Vorhabens, so der Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen in seiner Presseerklärung, hat die Vollsperrung der B 169 zwischen Sedlitz und Senftenberg beigetragen.
Auf den zeitraubenden Umbau der Verkehrssicherung und Ampeln bei halbseitiger Sperrung konnte verzichtet werden. Die Vollsperrung war vor allem notwendig, weil die Fahrbahn wegen der Bohrarbeiten beschädigt und deshalb die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet war.
Um Schwertransporte zu vermeiden, hatte das Bauunternehmen die entnommenen Erdstoffe und den Schotter auf der gesperrten Straße abgelagert. Auch dadurch wurden die Bauarbeiten deutlich beschleunigt. Mit dem Abraum konnte die Fahrbahn neu aufgebaut werden.
Danach wurde die Straße asphaltiert. In dem Bereich, in dem Bohrungen vorgenommen worden waren, mussten umfangreiche Erdarbeiten auf etwa 500 Meter Länge und einer Tiefe von 2,50 Meter durchgeführt werden. Zum Sichern des Untergrundes gegen eventuell in der Zukunft auftretende Tagesbrüche wurde so genanntes Geogitter verlegt.
LMBV-Geschäftsführer Gunnar John erläuterte die erfolgte Entwässerungsstrecken-VerwahrungBlick auf die freigegebene B169 zwischen Sedlitz und Senftenberg
Service- und Überwachungsgebäude am Geierswalder Badestrand in Betrieb genommen
Senftenberg/Elsterheide. Das neu errichtete Service- und Überwachungsgebäude am Badestrand des Geierswalder Sees wurde am 1. September 2022 von der Gemeinde Elsterheide feierlich in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung kann die Ortsgruppe Hoyerswerda der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in das Obergeschoss des Gebäudes am Bergbaufolgesee einziehen. Bis zu vier Rettungsschwimmer werden ab Saisonstart 2023 dort stationiert sein. Die bislang provisorische Containerlösung wird durch diese moderne Rettungswache abgelöst. Im Rahmen der öffentlichen Nutzung gibt es neben den Sanitäranlagen für Strandbesucher auch ein Wickelraum im Untergeschoss. Die Räumlichkeiten können in den Sommermonaten täglich genutzt werden.
Die Baumaßnahme des zweistöckigen Objektes mit etwa 500.000 Euro Kosten ist als eine § 4-Maßnahme gemäß dem Verwaltungsabkommen über die Finanzierung der Braunkohlesanierung in einer anteiligen LMBV-Projektbegleitung durch die Gemeinde Elsterheide mit § 4-Mitteln des Freistaates Sachsen und Eigenmitteln realisiert worden, so Elsterheides Bürgermeister Dietmar Koark.
Eine Umfeldbegrünung findet aufgrund der künftig noch erforderlichen Ufer-Sanierungsarbeiten am Strand derzeit noch nicht statt. Ab Oktober 2022 soll das dortige Ufer im Rahmen von planmäßigen Sicherungsarbeiten i.A. der LMBV dauerhaft ausgebaut werden, so der LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz Gerd Richter anläßlich der Einweihung. Geplant sind Steinschüttungen und Buhnen, die den Strand schützen und die Wasserfläche ruhiger werden lassen. Die Maßnahme soll bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen sein.
Fotos: LMBV / Dr. Uwe Steinhuber
Gemeinsam zum Erfolg: LMBV und Gemeinde Elsterheide – hier LMBV-Prokurist Gerd Richter (li) mit Bürgermeister Dietmar Koark bei der Einweihung
RWC im Einsatz – vor Rettungswache am Geierswalder See
Retter der DRK-Wasserwacht Hoyerswerda vor der Rettungswache Geierswalder See
Haben gemeinsam mitgewirkt: Planerin Carla Grünbeck, Koodinatorin Corina Hampe (beide LMBV) mit GF Daniel Just (ZV LSS)
Stellungnahme der LMBV zum Offenen Brief des Aktionsbündnisses Klare Spree e.V. vom 01.09.2022
Senftenberg. Die LMBV hat am 2. September 2022 zu einem Offenen Brief des Vorsitzenden des Aktionsbündnisses Klare Spree e.V. vom 1. September 2022 wie folgt Stellung genommen:
Das aktuelle Gesamtkonzept im Spreegebiet Südraum sieht das flussnahe Abfangen der eisenhaltigen Grundwässer und die Ableitung in eine zentrale Wasserbehandlungsanlage (hier: GWBA Schwarze Pumpe) vor. Das Ziel ist die Verringerung des Eiseneintrages in die Spree/Kleine Spree aus dem Bereich der Spreewitzer Rinne und damit Minderung der Eisenbelastung der Spree im Bereich Spremberg/Talsperre Spremberg.
Im Spreegebiet Südraum konnten im Jahr 2022 alle kurz- und mittelfristigen Maßnahmen aus dem fachgutachterlichen Barrierekonzept von 2012 zum Abschluss gebracht werden:
Abfangriegel mit 6 Filterbrunnen im Bereich der Kleinen Spree bei Spreewitz
containergestützte, modulare Wasserbehandlungsanlage (MWBA) am Standort Burgneudorf einschließlich dem dazugehörigen Abfangriegel mit zehn Filterbrunnen an der Kleinen Spree
modulare Wasserbehandlungsanlage (MWBA) am Standort Abfanggraben Neustadt (Spree)
Errichtung der MWBA im Bereich Ruhlmühle am Altarm der Spree im Neustädter Ortsteil Döschko
Diese Maßnahmen zeigen bereits ihre Wirkung, so dass der Aufwand der Bewirtschaftungsmaßnahmen an der Vorsperre zur Talsperre Spremberg sich bereits im Zeitraum ab dem nächsten Verwaltungsabkommens (VA VII 2023 – 2027 geplant) deutlich verringern wird.
Die langfristige Gesamtkonzeption der LMBV für den Südraum der Spree („Barrierekonzept Spreegebiet Südraum“) sieht Leistungen zur Quellstärkenreduzierung sowie zur flussnahen Grundwasser-Fassung und Überleitung in eine zentrale Wasserbehandlungsanlage (ZWBA) vor und gliedert sich in drei Vorhaben:
Vorhaben 1: „Errichtung einer Dichtwand am Nordostufer des SB Lohsa II“
Vorhaben 2: „Flussnahe Barrieren/GW-Abfangmaßnahmen an der Spree und Kleinen Spree mit Überleitung zur zentralen Wasserbehandlung"
Vorhaben 3: „Erweiterungsbauwerk als Vorreinigungsstufe an der Grubenwas serbehandlungsanlage (GWBA) Schwarze Pumpe"
Diese Vorhaben wirken grundsätzlich unabhängig voneinander und werden jede für sich ihren Beitrag zur Bewältigung der Situation leisten. Die Vorhaben 2 und 3 befinden sich im laufenden Planungsprozess, so wird bspw. für das Vorhaben 3 gerade ein gemeinschaftlicher Sonderbetriebsplan von LEAG und LMBV für das Erweiterungsbauwerk der Grubenwasserbehandlungsanlage (GWBA) Schwarze Pumpe nach § 52 Abs. 3 BbergG zur Einreichung beim Sächsischen Oberbergamt erarbeitet.
Das Vorhaben 1 „Errichtung einer Dichtwand am Nordostufer des SB Lohsa II“ stellt einen großen Eingriff in den Untergrund dar und erfordert daher die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei rund 100 Mio. Euro (Preisstand 2020).
Auf Grund des zu führenden Genehmigungsverfahrens mit seinen Vorbereitungsleistungen, insbesondere aber aufgrund der Dimension des Projekts – geplant ist eine Länge der Dichtwand von sieben Kilometern bei einer Tiefe von durchschnittlich rund 90 Metern – ist mit einem voraussichtlichen Bauende ab Ende der 30er Jahre zu rechnen.
Es liegen nunmehr ausreichende Voruntersuchungen vor, um auf dem Weg eines abschließenden Fachgutachtens ein Votum zur Dichtwand-Technologie und ihrer Realisierungsmöglichkeiten zu erzeugen. Dies wird zügig in 2023 erfolgen und die geplante Gesamtlaufzeit bis zur Fertigstellung nicht beeinträchtigen.
Die Herangehensweise wird mit allen Partnern der LMBV weiter besprochen werden.
Fotos: LMBV
Vorsperre Bühlow im Juni 2021Wasserbehandlungsanlage RuhlmühleWasserbehandlungsanlage BurgneudorfGrubenwasserreinigungsanlage Schwarze PumpeHerstellen einer Dichtwand (Symbolfoto)
101. Aufsichtsratssitzung der LMBV fand am 31. August 2022 im Lausitzer Revier statt
Senftenberg/Lübbenau. Am 31. August 2022 trat der Aufsichtsrat der LMBV zu seiner 101. Sitzung in Lübbenau zusammen. Bereits am Vortag hatten sich die LMBV-Aufsichtsräte zu einer Revierbefahrung im Lausitzer Nordraum des LMBV-Sanierungsgebietes bei Lübbenau versammelt.
Im Mittelpunkt dieser Informationstour am 30. August 2022 standen das Umsetzen der Filterbrunnenverwahrung in Seese-Ost und die Kippenverdichtung mittels der „Schonenden Sprengverdichtung“ am Bischdorfer See. In seinem Einführungsvortrag gab der Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, Bernd Sablotny, grundlegende Erläuterungen zu den angewendeten technischen Verfahren und zu zukünftigen Herausforderungen in der Sanierungstätigkeit.
Der LMBV-Aufsichtsrat besichtigte anschließend zwei Sanierungsbaustellen, wobei die Techniken des Filterbrunnenversatzes und der Schonenden Sprengverdichtung veranschaulicht und weitere Auskünfte über laufende und künftige Sanierungsvorhaben gegeben wurden.
Den Abschluss des Tages bildete eine Befahrung der Wasserwege im Spreewald, bei der auf die Lösungen der LMBV für eine Eisenminderung in der Spree im Spreegebiet Nordraum eingegangen wurde.
Aufsichtsräte, Geschäftsführer und Mitarbeiter der LMBV gemeinsam im Foto
Fotos: Steffen Rasche für LMBV
Regierungsdirektorin und Aufsichtsrätin Heike Große-Wilde betätigt den Hebel des BohrgerätesKurz vor der Sprengung gibt es Hinweise vom SprengmeisterWährend der Vorort-Befahrung des AufsichtsratesSichtbare Fontäne bei der Detonation einer SprengladungGerd Richter, Leiter Sanierungsbereich Lausitz, erläutert die Schonende Sprengverdichtung
Pressereisende zu Gast bei LMBV und Flutungszentrale Lausitz
Senftenberg. Bei einer vom Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. organisierten Pressereise stand am 29.08.22 ein Besuch der LMBV und der Flutungszentrale Lausitz in Senftenberg auf dem Programm.
Unter den Teilnehmern waren Heidi Diehl (nd, Forum, Mitteldeutsche und Stuttgarter Zeitung), Hella Kaiser (Tagesspiegel), Edith Spitzer (55PLUS-magazin.net), Kathrin Krueger (Sächsische Zeitung), Pia Lucchesi (Morgenpost Sachsen) und Tom Nebe (dpa). Außerdem begleiteten Regina Zibell von der Pressestelle der Tourismus-Marketing Brandenburg mbH sowie Kathrin Winkler und Katja Wersch vom Tourismusverband die Gruppe. Sie wurden vom Pressesprecher der LMBV herzlich in der Knappenstraße am Sitz des Unternehmens begrüßt.
In einem Einführungsvortrag ging Maik Ulrich, Leiter der LMBV-Flutungszentrale Lausitz, auf die Aufgaben und Ziele der Flutungszentrale und die bergbauliche Wasserwirtschaft ein. Zudem erläuterte er u.a. die hydrologische Situation in den Flussgebieten und die Entwicklung des Wasserdargebots. Großes Interesse zeigten die Journalisten an den Herausforderungen des Wassermanagements nach dem Kohleausstieg.
Im Anschluss des Vortrags besichtigten die Teilnehmenden den Leitstand der Flutungszentrale. Hier stellte sich Martin Hoffmann, Mitarbeiter der Flutungszentrale Lausitz, den zahlreichen Fragen zu technischen Abläufen an den Betriebsanlagen sowie zu den verschiedenen LMBV-Wasserbehandlungsmaßnahmen.
Neben der Flutungszentrale stand für die Pressereisenden u.a. eine Fahrradtour um den Großräschener See sowie eine Vorstellung der Planungen für die touristische Entwicklung am Ostufer des Großräschener Sees und zum Lagunendorf Sedlitz am Sedlitzer See auf dem Programm. Zudem gab es einen Törn im Segelkutter über den Senftenberger See sowie eine kurze Führung am Stadthafen Senftenberg.
Fotos: LMBV / R. Kaltschmidt
Einführungsvortrag durch Maik Ulrich, Leiter der LMBV-Flutungszentrale Lausitz
Besichtigung des Leitstandes der Flutungszentrale Lausitz
Landtagsabgeordnete aus Sachsen und Brandenburg zu Infobesuch an der Spree
Senftenberg/Spremberg. Bei ihrer gemeinsamen Lausitztour trafen sich am 24. August 2022 die Politikerinnen von Bündnis 90/Die Grünen Ricarda Budke, Abgeordnete im Brandenburger Landtag, und Ines Kummer, Mitglied des Sächsischen Landtages, mit Sven Radigk, Leiter der LMBV-Projektgruppe „Gewässergüte Fließgewässer Lausitz“, im Spremberger Ortsteil Cantdorf. Ebenfalls beim Termin anwesend waren Isabell Hiekel, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag, sowie Sprembergs Bürgermeisterin, Christine Herntier, und Winfried Böhmer, Stellvertretender Vorsitzender und Sprecher des Aktionsbündnisses Klare Spree e.V.
Im Mittelpunkt des Informationsbesuches stand die Wasserbeschaffenheit im Einzugsgebiet der Spree und die wasserwirtschaftliche Sanierungstätigkeit der LMBV. In einem Einführungsgespräch an der Bekalkungsstation, als Teilanlage 1 der Konditionierungsanlage Spree am Pegel Spremberg-Wilhelmsthal, wurden den Gästen die Mittel- und Langfristmaßnahmen näher erläutert, die im Hinblick auf die Reduzierung der Eisenfracht zum Tragen kommen bzw. geplant sind.
Vorher-/Nachher-Luftbilder von der Hauptsperre, dem auch touristisch genutzten Spremberger Stausee veranschaulichten bisher erreichte Ziele, beispielsweise die erfolgreiche Konditionierung in der Vorsperre der Talsperre Spremberg. Zudem wurde die Funktionsweise der Bekalkungsstation in Verbindung mit der Flockungshilfsmitteldosierstation (Teilanlage 2) vor Ort näher erklärt.
Die Teilnehmer tauschten sich rege über das Wassermanagement in der Lausitz aus, welches eine große Herausforderung, insbesondere auch lange Zeit nach der Beendigung des derzeit noch aktiven Braunkohlenbergbaus, darstellen wird.
Nach einem kurzen Halt auf der ersatzneugebauten Wilhelmsthaler Brücke mit Blick auf den Altarm der Spree und die Austragsleitungsplattform ging es für die Gäste weiter zur Vorsperre Bühlow. Sven Radigk erläuterte hier neben der Entwicklung des Füllungsgrades im Vorstaubecken auch die Beräumung der Vorsperre mit den derzeit laufenden Arbeiten am Sedimentationsbecken II und III sowie die derzeitigen Entsorgungswege bezüglich der stofflichen Verwertung des Eisenhydroxidschlammes.
Winfried Böhmer vom Aktionsbündnis Klare Spree e.V. blickte zunächst auf bisher Geleistetes und gemeinsam Erreichtes sowie kommende Herausforderungen
Erläutern der LMBV-Maßnahmen zur Güteverbesserung in der Spree
Fachlicher Austausch: MdL Isabell Hiekel und LMBV-Fachmann Sven Radigk
Honigbienen am Großräschener See im Einsatz
Senftenberg. Tausende Bienen sind seit einigen Wochen in der Bergbaufolgelandschaft am Großräschener See aktiv. In Zusammenarbeit mit Leuschis Imkerei aus Guteborn sind im Mai zwanzig sogenannte Beuten aufgestellt worden.
Gemeinsam mit der Rekultivierungsabteilung der LMBV wurde eine geeignete Stelle ausgesucht, an der es für die Bienen über die gesamte Saison hinweg eine kontinuierlich und breite Auswahl an Blühpflanzen und Wildkräutern gibt.
Aufgrund der vielfältigen Entwicklung der Natur auf den Bergbaufolgeflächen finden neben den Honigbienen auch Wildbienen, darunter hochgradig gefährdete Wildbienenarten, hier einen idealen Lebensraum.
Bergbaufolgelandschaften des Braunkohlenbergbaus bieten für die kleinen, leicht zu übersehenden Arten große Chancen. Die weiten, oft unzerschnittenen Nachbergbau-Flächen, die Armut an Nährstoffen und die relative Störungsarmut gegenüber der normalen Kulturlandschaft sind die Voraussetzungen für das Vorkommen hunderter, häufig gefährdeter und selten gewordener Tier- und Pflanzenarten.
Fotos: Christian Horn und Stefanie Klein für LMBV
Bienen am Großräschener See
Bienen am Großräschener See
SMKT-Tourismusfachleute mit der LMBV in der Lausitz unterwegs
Senftenberg/Dresden. Auf Einladung des Sprechers der Geschäftsführung der LMBV, Bernd Sablotny, waren am 22.07.2022 Tourismusfachleute aus dem Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus (SMKT) bei der LMBV zu Gast. In Senftenberg wurden die Ministerialvertreter von Gerd Richter, Leiter des Sanierungsbereiches Lausitz, herzlich willkommen geheißen.
In einem Auftaktgespräch wurden dem Leiter der Tourismus-Abteilung bei der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Ministerialdirigent Frank Ortmann, die derzeitigen Herausforderungen der Bergbausanierer bei der Umsetzung der Wiedernutzbarmachungsverpflichtungen vorgestellt.
An dem Arbeitsgespräch beteiligten sich auch der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg, Detlef Wurzler, und der Geschäftsführer des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen, Daniel Just. Bei einer anschließenden Befahrung wurden den Tourismusexperten ausgewählte Sanierungsprojekte und Entwicklungsflächen vorgestellt.
Begleitet wurde der Abteilungsleiter aus dem SMKT von der Referatsleiterin Aline Fiedler, Referat 51 - Tourismuspolitik, Destinationsentwicklung, Kulturtouristische Vernetzung, sowie der Stellvertretenden Referatsleiterin Birgit Lohmann aus dem Referat 52 für Tourismuswirtschaft, Kur- und Erholungsorte, Touristische Infrastruktur und von Referent Christoph Henning.
Tourismusfachleute aus dem SMWK mit der LMBV in der Lausitz unterwegs
Fotos: LMBV/Uwe Steinhuber
Auftaktgespräch bei der LMBVTourismusfachleute aus dem SMWK folgen interessiert den Ausführungen von G. Richter
Bundestagsabgeordnete Hannes Walter und Timo Schisanowski zu Gast bei der LMBV
Senftenberg/Großräschen. Auf Bitten der Bundestagsabgeordneten informierten sich MdB Hannes Walter und MdB Timo Schisanowski am 14. Juli 2022 bei der LMBV über den Stand der Bergbausanierung in der Lausitz. Dazu wurden die beiden Bundestagsabgeordneten und ihre Begleiter am Großräschener See vom Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, Bernd Sablotny, begrüßt. In einem Einführungsgespräch wurde den Gästen die Vielfalt der künftigen Herausforderungen für die LMBV erläutert. Am Beispiel des fast fertigen Großräschener Sees und des noch in Sanierung befindlichen Sedlitzer Sees konnten sich die SPD-Politiker ein eigenes Bild von der Größe der Bergbaufolgeseen und der Komplexität der damit verbundenen Aufgaben machen. LMBV-Abteilungsleiter Michael Matthes ergänzte das Bild mit Fakten zu geplanten Sanierungsleistungen.
Hannes Walter vertritt als direkt gewählter Abgeordneter seit dem 26. September 2021 die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Elbe-Elster – Oberspreewald-Lausitz II im Deutschen Bundestag. Nach dem Erlangen der Fachhochschulreife in Herzberg studierte er und schloss als Master of Science in Betriebswirtschaftslehre 2014 an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ab. Seitdem arbeitete er im Familienunternehmen Automobile Walter & Sohn in Massen.
Timo Schisanowski ist ebenfalls seit 2021 im Bundestag und stammt aus Hagen. Nach dem Abitur am Christian-Rohlfs-Gymnasium in Hagen-Haspe und seinem Zivildienst im St.-Josefs-Hospital in Hagen-Altenhagen nahm er ein Jura-Studium an der Ruhr-Universität Bochum und Fernuniversität Hagen auf. Der Wirtschaftsjurist war zuletzt Geschäftsstellenleiter der VBW Stiftung bei der VBW Bauen und Wohnen GmbH in Bochum.
Die Abgeordneten wurden von Dominic Hake, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro Walter, und Nadine Hönicke aus Senftenberg begleitet.