Leipzig/Markkleeberg. Zu den Gefahrenabwehrmaßnahmen am Störmthaler Kanal wurde zuletzt im Dezember 2021 berichtet. Hiermit erhalten Sie weitere Informationen zu den derzeit – in Abstimmung mit allen Beteiligten – laufenden Maßnahmen im Bereich zwischen Markkleeberger und Störmthaler See:
Um den Störmthaler Kanal nachhaltig sanieren zu können, müssen zunächst die Ursachen für die festgestellten geotechnischen Defizite ermittelt werden. Dafür wurde durch die LMBV eine Aufgabenstellung erarbeitet. Das Gutachten zur Ursachenermittlung soll bis Ende dieses Jahres vorliegen.
Die baulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Wassereinstau im unteren Vorhafen der Kanuparkschleuse auf Markkleeberger Seeseite wurden Ende 2021 begonnen. Sie wurden bis Ende Januar 2022 umgesetzt. Nach Einschätzung des Sachverständigen für Geotechnik ist es notwendig, die bereits geschädigten Böschungsbereiche durch einen Stützkörper aus Wasserbausteinen zu sichern. Erst im Nachgang kann der weitere Wassereinstau im Unterhafen erfolgen. Auf diese Weise werden die anhaltenden Erosionsausspülungen minimiert.
Das Überschusswasser aus dem Störmthaler See wird mittels einer Heberleitung übergeleitet. Ihr entscheidender Vorteil im Vergleich zur Ableitung über Bypässe liegt darin, dass die Wasserabgabe direkt in den Störmthaler Kanal hinter dem unteren Querbauwerk, also in den Kanalabschnitt ohne Böschungsinstabilitäten, erfolgt.
Entlang des Kanals werden 24 Drucksondierungen im Auftrag der LMBV durchgeführt werden. Sie dienen der Erkundung der geotechnischen und hydrogeologischen Randbedingungen und Prozesse. Daraus lassen sich weitere Entscheidungen und Planungen seitens LMBV ableiten.
Gegenwärtig wird der geotechnische Bericht durch den Sachverständigen für Geotechnik zum aktuellen Sachstand der Gefahrenabwehr erstellt.
Unabhängig davon wird das bisherige umfassende Monitoring der Grundwasserstände, Vermessungspunkte im Gelände und am Bauwerk sowie der Porenwasserdruckgeber unterhalb der Schleuse fortgesetzt. Die LMBV führt weiterhin wöchentliche Sicherheitsbegehungen durch. Bislang gab es keine Auffälligkeiten.
Impressionen vom Bau des Stützkörper aus Wasserbausteinen im Unterhafen des Störmthaler Kanals, Fotos: LMBV/Anika Dollmeyer
Neu gebauter Stützkörper aus Wasserbausteinen im Unterhafen des Störmthaler Kanals, Foto: LMBV/Falk Bräuer
LMBV plant Sichern und Erhalten der Deutzener Wasserkugel
Leipzig. Entsprechend des Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. November 2016 gilt der Wasserturm Deutzen als „ein bedeutendes Kulturdenkmal aus der Industriegeschichte der Region“ und hat Seltenheitswert. „Seine Konstruktion mit einem kugelförmigen Wasserbehälter auf der sich verjüngenden Stahlkonstruktion sei ungewöhnlich; zumindest in Sachsen seien ähnliche Wassertürme nicht bekannt.“
Die Erhaltung dieses Industrie-Kulturdenkmals sei dem Bundesunternehmen LMBV daher zumutbar, so wie das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 16. April 2014 bereits feststellte. In Umsetzung dessen müssen zunächst die behördlichen Abstimmungen für diesen Zeitzeugen der bergbaulichen Wasserversorgung durch den Bergbausanierer fortgeführt werden.
Um die erforderlichen Sanierungsleistungen beauftragen zu können, wurde deren Finanzierung im Rahmen der bergbaulichen Grundsanierung über das Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung beantragt und muss durch die Gremien der Braunkohlesanierung noch genehmigt werden. Parallel dazu ist die LMBV bestrebt, die Wasserkugel nach der Instandsetzung an einen Dritten zu übertragen.
Die Entwurfsplanung wurde am 22. Oktober 2021 von der LMBV bei den Trägern öffentlicher Belange zur Beteiligung eingereicht. Erst nach Rücklauf aller Stellungnahmen, was voraussichtlich noch mehrere Monate dauern wird, können die abgestimmten Inhalte in der Planungsunterlage ergänzt und die Genehmigungsplanung - also der Bauantrag - erstellt werden. Im Anschluss muss seitens LMBV ein „Bergrechtlicher Änderungsantrag zum Abschlussbetriebsplan zum Erhalt der Wasserkugel“ verfasst und zusammen mit der Genehmigungsplanung bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eingereicht werden. Hierbei rechnet die LMBV aus heutiger Sicht mit einer zügigen Bearbeitung noch in diesem Jahr.
Danach folgen die weiteren Ausführungsplanungen und die Ausschreibung. Wenn alles planmäßig läuft, könnte die umzusetzende Baumaßnahme Ende 2023/Anfang 2024 beginnen. Das Projekt wird circa zwölf Monate zur baulichen Umsetzung benötigen. Im Moment liegt nur die Entwurfs- und noch keine Genehmigungsplanung vor; daher können noch keine belastbaren Angaben zu den Kosten gemacht werden.
Gemäß dem Stand der Entwurfsplanung zur Sanierung der Wasserkugel Deutzen sind derzeit vorgesehen: Demontage des Bauwerks, Instandsetzung der einzelnen Elemente, Ersatzneubau des Fundaments, Montage der Elemente unter Denkmalschutzauflagen. Nach dem Einrichten der Baustraße wird zunächst ein hoher Kran aufgestellt werden müssen, um mit der Demontage beginnen zu können. Die einzelnen Segmente - fachsprachlich Schüsse - sollen dann am Boden instandgesetzt, mit Korrosionsschutz versehen und wieder montiert werden.
Die Wasserkugel wurde zuerst 1925 in Gräfenhainichen aufgestellt und dann 1938 nach Deutzen gebracht, wo sie der Wasserversorgung des Braunkohlewerkes diente. Sie ist das letzte Element, das vom Braunkohlenwerk stehen geblieben ist und stellt zugleich eine weithin sichtbare Landmarke dar. Der etwa 60 Meter hohe Stahlgitterturm mit der 200 Kubikmeter fassenden Kugel ist inzwischen als bedeutendes Kulturdenkmal aus der Industriegeschichte der Region anerkannt. Der Hochbehälter stammt von der Firma Klönne in Dortmund und gilt als charakteristisch für die Ingenieurkunst des frühen 20. Jahrhunderts.
Wasserkugel Deutzen – Relikt des Bergbaus in Verantwortung der LMBV | Foto: Dr. Uwe Steinhuber 2021
Wasserturm Deutzen mit Wasserkugel – Industriedenkmal in Verantwortung der LMBV | Foto: Dr. Uwe Steinhuber 2021
Ins Licht gerückt — LMBV-Wandkalender stellt in 2022 das Thema Licht in den Fokus
Senftenberg/Leipzig/Sondershausen. Wie bereits in den vergangenen 25 Jahren gibt es auch in diesem Jahr traditionsgemäß einen LMBV-Wandkalender, der ausdrucksstarke Fotos zur Bergbausanierung und zu Bergbaufolgelandschaften aus dem Lausitzer und dem mitteldeutschen Revier sowie von Arbeiten aus dem Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz in den Mittelpunkt stellt.
Thematisch greifen die Kalender die Schwerpunkte der Bergbausanierung auf, darunter die gestalteten Landschaften nach der Sanierung, die Bergbaufolgeseen sowie die Tiere und Artenvielfalt in der Bergbaufolgelandschaft.
In diesem Jahr werden die Kulissen der Landschaften, Seen und Bergwerke "ins Licht gerückt". Als Titelbild wurde für 2022 das Mondlichtfoto von Christian Bedeschinski zur Marina Braunsbedra am Geiseltalsee gewählt. Nach 300 Jahren Bergbau ist mit Beginn der Sanierung durch die LMBV vor rund 30 Jahren im Geiseltal nach der Einstellen der Tagebaue ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Mit der Entstehung des LMBV-Geiseltalsees entwickelt sich in der Region eine einzigartige Kulturlandschaft nach der Kohle.
In den Monaten Januar bis Dezember 2022 gibt es u.a. Lichtmomente als Spiegelungen auf der Wasseroberfläche zu sehen. Zudem wurden besondere Lichtverhältnisse unter Tage und die Lichterstimmung unter dem Nachthimmel festgehalten. erungsbereich Kali-Spat-Erzin den Mittelpunkt stellt Seit der Entscheidung der Unternehmenskommunikation für zweiseitige Doppelkalender können die gedruckten Wandkalender in zwei aufeinanderfolgenden Jahren genutzt werden.
Titelbild 2022: Die Marina Braunsbedra am Geiseltalsee – Foto von Christian Bedeschinski
Download Kalender 2017 bis 2022
Ein friedvolles Weihnachtsfest 2021 und alles Gute zum Jahreswechsel
Bitte beachten Sie die Betriebsruhe der LMBV zwischen den Feiertagen!
Senftenberg | Leipzig | Sondershausen. Die LMBV wünscht Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Ihren Familien ein ruhiges und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Bleiben Sie alle gesund!
Auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2022 freut sich auch die LMBV-Unternehmenskommunikation, die in der Corona-Pandemie - wie viele von Ihnen auch - weitestgehend mobil arbeitet.
Bitte beachten Sie, dass entsprechend den aktuellen Entwicklungen und
den tariflichen Vereinbarungen zwischen den Feiertagen Betriebsruhe bzw. vor und danach weitestgehend mobiles Arbeiten für die LMBV-Mitarbeiter vereinbart ist und die LMBV und ihre Mitarbeiter regulär damit nur bis zum 23.12.2021 und erst wieder ab dem 03.01.2022 in der Regel erreichbar sind.
In Havariefällen ist der jeweilige Diensthabende der LMBV unter der bekannten Notfall-Nummer 01801 142 222 zu erreichen.
Winterimpression vom Technischen Denkmal Schaufelrad am ehemaligen Tagebau Breitenfeld in Radefeld-Gerbisdorf im Sanierungsbereich Mitteldeutschland der LMBV. Foto vom 10. Feb. 2021 v. Christian BedeschinskiWinterimpression vom Bitterfelder Stadthafen am ehemaligen Tagebau Goitsche im Sanierungsbereich Mitteldeutschland der LMBV, Foto vom 10. 02. 2021. C. Bedeschinki
Erkundung und Ursachenermittlung im Bereich Störmthaler Kanal sind Zielstellungen für das kommende Jahr
Leipzig/Markkleeberg. Die Gefahr eines unkontrollierten Wasserabflusses aus dem Störmthaler See in den Markkleeberger See konnte durch die Errichtung der Spundwandriegel erfolgreich gebannt werden, dennoch ist die geotechnische Situation an den Seitenböschungen unterhalb der Kanuparkschleuse unverändert. Aus diesem Grund werden sich die LMBV-Arbeiten auf die Erkundung und die Ursachenermittlung konzentrieren:
Die Vorbereitungen für die Erkundung des Untergrundes per Drucksondierung begannen nach dem Ende der Sicherungsmaßnahme am 30. September 2021.
Die Leistung wird im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden. Sie dient der weiteren Aufklärung der geotechnischen Situation.
Zur kontinuierlichen Überwachung von potenziellen Gefährdungen läuft das umfassende geotechnische Monitoring durchgehend weiter. Sowohl die Erkundungs- als auch die Monitoring-Ergebnisse werden in die Untersuchung zur Ursachenermittlung einfließen. Das entsprechende Gutachten soll bis Ende 2022 vorliegen. Erst danach können Zeit- und Kostenrahmen für die erforderlichen Maßnahmen eingeschätzt werden.
In Abstimmung mit dem Sachverständigen für Geotechnik wird derzeit die Errichtung eines Stützkörpers aus Wasserbausteinen an den Seitenböschungen unterhalb der Kanuparkschleuse vorbereitet, damit die geplante Reduzierung des hydraulischen Gefälles im anstehenden Böschungsbereich durch die Anhebung des Wasserspiegels im unteren Vorhafen auf maximal +115,0 m NHN standsicher durchgeführt werden kann.
Infografik:
Schematische Darstellung des Störmthaler Kanals mit Sicherungsbauwerken unter- und oberhalb der Kanuparkschleuse im Endzustand, die Wasserkaskaden im Unterwasser werden noch hergestellt; nicht maßstäblich
Hintergrund: Nachdem im März 2021 im Rahmen des regulären LMBV-Monitoring-Programms Böschungsschäden und Rissbildungen nahe der Kanuparkschleuse – ein Kompaktbauwerk mit integrierter Seeentlastungsfunktion im Leipziger Südraum – bekannt geworden waren, veranlasste die LMBV Sofortmaßnahmen zur geotechnischen Sicherung: Zunächst wurde ein Absperrbauwerk mit zwei Spundwänden auf der Störmthaler Seeseite errichtet. Es folgte der Bau von drei Spundwänden auf Markkleeberger Seeseite, die für die Wasserregulierung perspektivisch zur Kaskade (siehe Infografik im Anhang) eingestaut werden. Die notwendige Ableitung des Überschusswassers vom Störmthaler in den Markkleeberger See wurde auf eine Heberleitung umgestellt. Die Bauabnahme für die temporären Sicherungsbauwerke im Störmthaler Kanal erfolgte am 30. September 2021. Teile der Wirtschaftswege entlang des Kanals wurden auf die ehemaligen Baustraßen umverlegt, die Rundwege sind seit September 2021 wieder für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Die Stadt Markkleeberg veranlasste die entsprechende Beschilderung. Die Kosten für die Sofortmaßnahme belaufen sich auf rund 3 Mio. Euro.
Infografik: Schematische Darstellung des Störmthaler Kanals mit Sicherungsbauwerken unter- und oberhalb der Kanuparkschleuse im Endzustand, die Wasserkaskaden im Unterwasser werden noch hergestellt; nicht maßstäblich
Störmthaler Kanal mit Sicherungsbauwerken unter- und oberhalb der Kanuparkschleuse
Störmthaler Kanal mit Sicherungsbauwerken aus südöstlicher Richtung im September 2021 (Foto: LMBV / Christian Bedeschinski)
Mitglieder des Dachvereins Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V. tagen
Hohenmölsen. Die jährliche Mitgliederversammlung des „Dachvereins Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e.V.“ fand am 5. November 2021 im Bürgerhaus Hohenmölsen statt. Gegründet wurde der Verein mit zurzeit 47 Mitgliedern 1996 in Halle (Saale), doch die Festsitzung zum 25-jährigen Vereinsjubiläum soll erst am 25. Februar 2022 zur Buchpremiere von „Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier“ begangen werden. Das rund 500 Seiten starke Buch entstand unter der Ägide von Prof. Dr. Andreas Berkner im engen Zusammenwirken mit der Kulturstiftung Hohenmölsen. Der Dachverein hat das Projekt in vielfältiger Weise begleitet und unterstützt.
Zur Mitgliederversammlung übernahm Prof. Dr. Andreas Berkner als Vorsitzender des Dachvereins die Begrüßung und den Revierbericht 2020/2021. Letzteren leitete er ein mit den Worten „Wir leben in außerordentlich bewegten Zeiten!“. Er bezog sich dabei auf das neue Kohleausstiegsgesetz und das neue Kohlestrukturstärkungsgesetz sowie die Diskussionen über das Austrittsjahr: Zunächst hieß es 2040, dann 2038, später 2035 und nun sei sogar 2030 im Gespräch. Durch die wechselnden Rahmenbedingungen seien (Regional-)Planer ständig zu Neuanpassungen gezwungen. Nach der Erläuterung verschiedener Projekte im Revier brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die denkmalgeschützte Schachtanlage Paul II bei Deuben in Eigentümerschaft der LMBV – als nur noch einer von ursprünglich zwei Tiefbausachzeugen im mitteldeutschen Revier – gesichert und saniert werden soll. Und er würdigte die Zusammenarbeit mit der LMBV im Rahmen der dritten Informationsfahrt zur Braunkohlesanierung durchs mitteldeutsche Revier am 31. Mai 2021 sowie die neu erschienenen Sonderhefte „Sanierungsplanung Tagebau Espenhain“ (24) und „Sanierungsplanung Tagebau Zwenkau/Cospuden (25) aus der LMBV-Reihe „Wandlungen und Perspektiven“. Nach der Besprechung verschiedener Vereinsangelegenheiten wurde die turnusmäßige Neuwahl und Neukonstituierung des Vereinsvorstands durchgeführt. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder bleiben in ihrem Amt: Vorsitzender: Prof. Dr. habil. Andreas Berkner, Stellvertreter: Andreas Ohse, Schatzmeister: Lienhard Müller und Schriftführer: Falk Hartig.
Es folgten zwei Fachvorträge. Den Beginn machte Eckhardt Müller, Seekoordinator, Arbeitsgemeinschaft Seen Nordraum Leipzig. Laut Prof. Dr. Andreas Berkner sei er der „Kümmerer vom Dienst“ und allen in der Region bekannt. Eckhardt Müller schilderte seinen langen beruflichen Werdegang vom Bergmann zum Planer zum Seekoordinator, der von vielen Zufällen geprägt war. Geboren wurde er in Wittenberg und kannte ursprünglich keinen Bergbau. Ab 1975 studierte er in Freiberg Tagebautechnik, danach kam das BKW Bitterfeld auf ihn zu und schickte ihn in den neu aufgeschlossenen Tagebau Delitzsch-Südwest, der scherzhafter Weise „Wildwest“ genannt wurde, weil zum Teil verrückte Sachen gemacht wurden, damit die Bahn rollte. Danach gab es einige berufliche Stationen in Leipzig, Aachen und Baden-Württemberg als Planer, bevor er 2005 die neue Stelle als Seekoordinator annahm. Seither formt er die „Landschaft nach der Kohle“ für den Nordraum Leipzig, und das seit 1,5 Jahren als Vollrentner. Im Anschluss referierte Maik Simon, Leiter Kommunikation/Pressesprecher bei MIBRAG. Er zeigte auf, welche wirtschaftlichen und kommunikativen Herausforderungen MIBRAG zwischen Strukturwandel, Kohleausstieg und neuer Revierplanung zu bewältigen hat. Neben den zahlreichen Anpassungen im Unternehmen erläuterte er das für die Zeit nach der Kohle neu aufgelegte Projekt „Erneuerung MIBRAG im Revier“ (EMIR) auf Basis erneuerbarer Energien (Wind & Photovoltaik), Biomasse und stofflich verwertbarer Kunststoffabfälle zur Herstellung von Wasserstoff, Methanol sowie synthetischen Kraftstoffen. Gemäß Konzept sollen 500 Arbeitsplätze in der Region gesichert, eine Wertschöpfung vom 250 Mio. Euro pro Jahr in der Region geleistet und die Rekultivierung der Tagebaufolgelandschaft dauerhaft gesichert werden. Hier die derzeitigen Eckzahlen der MIBRAG-Gruppe: 352 Mio. Euro Umsatz, 2.390 Beschäftigte, 149 Auszubildende, zwei Tagebaue mit 40 Mio. m³ Abraum und 12 Mio. t Rohkohle, zwei Kraftwerke mit 408 GWh Elektroenergieabgabe und 273 GWh Wärmeabgabe, einer Staubfabrik und 127 t Staub.
Abschließend begaben sie die Teilnehmer der Mitgliederversammlung auf einen Rundgang vom Umsiedlungsstandort Südhang Hohenmölsen zur Stadtkirche St. Petri. In dieser sehenswerten Kirche sind u. a. alte und neue Holzreliefe zum „Gedächtnis unserer überbaggerten Kirchengemeinden“ in der Region zu sehen.
Hintergrund:
Die Mitteldeutsche Straße der Braunkohle verläuft mit ihrer Hauptroute vom Bergwitzsee bei Kemberg über Gräfenhainichen, Bitterfeld und Delitzsch nach Leipzig, weiter über Borna und Altenburg, Zeitz und Weißenfels zum Geiseltal und endet in Halle. Regionalrouten und Abstecher ergänzen das Konzept und erschließen Sehenswertes außerhalb der touristischen Brennpunkte.
Zur Straße der Braunkohle, deren Verlauf in ein überaus reiches kulturhistorisches Umfeld eingebettet ist, zählen aktuell 70 größere und insgesamt über 200 Bergbau-Sachzeugen vom Bagger bis zum Gedenkstein, die thematisch folgenden Komplexen angehören:
Wasser (neue Seen, Stauanlagen, verlegte Flüsse, Gewässerverbunde)
Impressionen von der Veranstaltung (Fotos: LMBV/C. Hermann)
Bauwerke des Bergbausanierers mindern Wasserpegel bei Starkregen in Sachsen
LMBV trägt im Rahmen der bergbaulichen Sanierung zum Hochwasserschutz bei
Leipzig. Als Bergbausanierer wird die LMBV vielfach zum „Seenmacher“, der Hochwasserschutz gehört nicht zu ihren ursprünglichen Aufgaben. Eigentlich. „Bei einzelnen Projekten trägt die LMBV durch ihre Arbeit jedoch aktiv zum Hochwasserschutz bei“, hebt Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV, hervor. „Von Seiten des Bundes wurden bzw. werden über die LMBV allein südlich von Leipzig 90 Millionen Euro zu hochwasserrelevanten Sachverhalten bereitgestellt.“ Das Geld wurde und wird für verschiedene Projekte eingesetzt. „Entsprechend der bergrechtliche Verpflichtung wurde beispielsweise der Zwenkauer See zu einem Landschaftssee mit Hochwasserspeicherfunktion ausgebaut,“ ergänzt Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung. „Bereits kurz nach Fertigstellung der LMBV-Bauwerke zum Hochwasserschutz bewahrten diese im Juni 2013 die Städte Leipzig und Halle vor einer Überschwemmung.“ Im Zuge der Tagebauaufschlüsse haben einige Fließ- und Standgewässer ihre ursprünglichen Retentionsflächen (Überflutungsflächen) verloren. Kernaufgabe der LMBV ist die Wiedernutzbarmachung eben dieser, vom Bergbau in Anspruch genommenen Flächen. Sie sind derart wieder nutzbar zu machen, dass keine Gefahren für Leben und Gesundheit drohen. Vor diesem Hintergrund finden Maßnahmen zum Hochwasserschutz manchmal Eingang in den Abschlussbetriebsplan einzelner Sanierungsprojekte.
Die LMBV kann nur im Hochwasserschutz aktiv werden, wenn im Rahmen des § 2 des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung (VA BKS) eine bergrechtliche Verpflichtung gemäß Abschlussbetriebsplan besteht. Auch im Zuge der Bearbeitung der negativen Folgen des Grundwasserwiederanstieges (gemäß § 3 VA BKS) ergeben sich unter anderem Gefahrenabwehrmaßnahmen an Hochwasserschutzanlagen Dritter (z. B. Speicher Borna), welche dann freiwillig anteilig von Bund und dem jeweiligen Bundesland finanziert werden. Die LMBV ist bei diesen Maßnahmen Projektträger im Auftrag der Finanziers.
Grundsätzlich berücksichtigt die LMBV bei allen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen den Hochwasserschutz als Planungsrandbedingung und geht bei der Bemessung von einem, statistisch gesehen, alle 100 Jahre auftretenden Hochwasserereignis aus. In Mitteldeutschland gibt es mehrere Objekte, die zum Hochwasserschutz beitragen: der Zwenkauer See, die Vorflut Gösel, das Speicherbecken Borna sowie geplante Fließgewässerbearbeitungen am Lober-Leine-Kanal im Bereich des ehemaligen Tagebaugebietes Goitsche-Holzweißig-Rösa.
Landschaftssee mit Hochwasserspeicherfunktion – Zwenkauer See
Der Zwenkauer See bildet im Vergleich zu den anderen Bergbaufolgeseen eine Ausnahme. Durch den Tagebaubetrieb gingen umfangreiche Hochwasserrückhalteräume der Weißen Elster in der südlichen Elsteraue verloren. Damit fand der Hochwasserschutz bereits im Regionalplan, den Braunkohlenplänen und letztendlich bei der Aufstellung des Abschlussbetriebsplanes im Jahr 1999 Berücksichtigung. Der Zwenkauer See wurde durch die LMBV als Landschaftssee mit Hochwasserspeicherfunktion hergestellt. Im Ernstfall wird über das Hochwasserentlastungsbauwerk (HWE) Zitzschen das Wasser aus der Weißen Elster in den Zwenkauer See geleitet. Der See besitzt eine Staulamelle von knapp 2 Metern und kann dadurch ein Volumen von 18,5 Millionen Kubikmetern Wasser zwischenspeichern. Ist das Hochwasserereignis vorüber, wird das aufgenommene Wasser aus dem Zwenkauer See über den Betriebsauslass Weiße Elster kontrolliert wieder in den Fluss abgegeben. Bereits kurz nach Fertigstellung des Bauwerkes am 8. Mai 2013 folgte die Feuertaufe: Im Juni 2013 wurden über das Hochwasserentlastungsbauwerk 130 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abgeleitet und in Summe 23 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten. Da sich der See damals noch in Flutung befand, konnte einmalig mehr Wasser aufgenommen werden.
Veränderte Fließgewässer – Die Vorflut der Gösel und der Lober-Leine-Kanal
Während der Zeit des aktiven Braunkohlenbergbaus wurden viele Flussläufe verlegt, um das Abbaufeld zur Braunkohlegewinnung vorzubereiten. Das betraf auch den Göselbach, der durch das Revier des ehemaligen Tagebaus Espenhain führte. Die LMBV hat als Sanierungsverpflichtung die Hochwassersicherheit der verlegten Gösel sowie des Altlaufs herzurichten.
Dazu soll die Gösel als Zulaufgewässer in den Störmthaler See eingebunden werden. Der dafür bislang vorgesehene Bereich wurde jedoch durch die Hochwässer 2010 und 2013 so stark verändert, dass die ursprüngliche Planung nicht mehr umsetzbar ist. Ziel der aktuellen Arbeit ist es deshalb, Möglichkeiten einer nachhaltigen Umgestaltung des Resteinzugsgebietes des Göselbaches zu sondieren, damit ein ausgeglichener Wasserhaushalt hergestellt werden kann.
Ähnlich ist die Situation am Lober-Leine-Kanal in Sachsen-Anhalt. Die Bäche Lober und Leine hatten das für den Aufschluss des ehemaligen Tagebaus Goitsche vorgesehene Feld gequert. Deshalb wurde ein 14 Kilometer langer Kanal gebaut. Seit 1951 leitete er das Wasser beider Bäche direkt in die Mulde ab. Das künstlich angelegte Gewässer wurde bei den verheerenden Hochwasserereignissen im August 2002 und im Juni 2013 großflächig zerstört. Die Kanalböschungen wurden 2005 bzw. 2014 wiederhergestellt. Beide Bäche sollen unter Nutzung der Altläufe der Leine in den Seelhausener See eingebunden werden. Die Einbindung der einst verlegten Flussläufe in die neu entstandenen Seen soll Hochwasserschäden in Zukunft verhindern.
Große Stauanlage – Speicherbecken Borna
Südlich von Leipzig wurde der ehemalige Tagebaurestsee bei Borna bereits bis 1977 zu einem Hochwasserrückhaltebecken umgebaut und ist in den Hochwasserschutz der Landestalsperrenverwaltung eingebunden. Das gesamte Speicherbecken hat ein Fassungsvermögen von knapp 100 Millionen Kubikmetern Wasser und ist im Normalfall nur zum Teil gefüllt. So kann es bei Hochwasser 46 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Pleiße aufnehmen. Es dient zudem der Regulierung des Wasserstandes der Pleiße bei Niedrigwasser.
Bei einer Gefährdungsanalyse im Zusammenhang mit dem nachbergbaulichen, natürlichen Grundwasserwiederanstieg wurden Standsicherheitsdefizite für den Lastfall „Verflüssigung“ für Böschungen und die Innenkippe ermittelt. Eine wirksame Gefahrenabwehr ist nur durch eine geotechnische Sanierung möglich. Die Planung dazu startete im Jahr 2016. Die Arbeiten zur Sanierung laufen über die LMBV als Projektträger.
Kernaufgabe der LMBV ist und bleibt es, die mit der politischen Wende nicht privatisierungsfähigen Tagebaue des Braunkohlenbergbaus entsprechend den bergrechtlichen Verpflichtungen wiedernutzbar zu machen und u. a. Landschaftsseen zu entwickeln. Die Tätigkeit der LMBV ist angesichts von zunehmenden Klimaveränderungen und Starkregenereignissen von hoher Bedeutung und leistet mit ihren Bergbaufolgeseen in Mitteldeutschland und der Lausitz einen eigenen Beitrag zum Schutz der Regionen. Dies konnte wie bereits erläutert beim Schutz vor Hochwasser in der Metropole Leipzig und Halle im Jahr 2013, der Niedrigwasseraufhöhung der Spree durch Wasserabgaben aus LMBV-Bergbauspeicher in den Trockenjahren 2018 bis 2020 sowie die Hochwassersituation in Ostsachsen im Juli 2021 eindrucksvoll untersetzt werden.
Hochwasserentlastungsanlage am Südwestufer des Zwenkauer Sees (Foto: LMBV/Christian Bedeschinski)
Bergbausanierer unterstützt Klima-Dialog zur Generationengerechtigkeit in Leuna
Leuna. Die LMBV unterstützte am 31. Oktober 2021 in Leuna ein Bildungsprojekt von jungen Menschen für junge Menschen. Die Stuttgarter Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) hatte deutschlandweit zu einem so genannten Walkshop von Leipzig durch den Auwald vorbei am Wallendorfer und Raßnitzer See nach Frankleben am Geiseltalsee eingeladen. Im Rahmen der zweitägigen Wanderung über knapp 45 Kilometer erhielten die 22 Teilnehmer die unterschiedlichsten Informationen per Podcast oder Vortrag. Nach dem experimentellen "Lernen beim Gehen" fanden jeweils am Abend so genannte Klima-Dialoge statt, bei denen Experten aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die verschiedenen Facetten der Klimakrise beleuchteten. Das Thema des ersten zweistündigen Klima-Dialogs war "Landschaftsveränderungen durch Kohlebergbau", am zweiten Abend ging es um den "Kohleausstieg und Strukturwandel".
An der ersten abendlichen Bildungsveranstaltung nahm Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV, teil. Im Podium vertreten waren weiterhin apl. Prof. Wolfgang Gossel, Senior Scientist in Hydrogeology an der Martin Luther University of Halle-Wittenberg, Dr. Christoph Gerhards, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Economics of Materials in Halle/Saale und Mitglied bei Scientists for Future, Martina Hoffmann, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen für die Landesfachgruppe Energie und Ökologie in Sachsen-Anhalt und Mitglied im Kreistag Saalekreis, und Erik Butter, Klimapolitischer Sprecher bei Greenpeace Leipzig.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde erörtert, inwieweit die ostdeutsche Landschaft von der Braunkohleförderung beeinträchtigt wurde und inwiefern Ewigkeitslasten für zukünftige Generationen verbleiben. Gunnar John stellte sich der Diskussion mit den angehenden Umweltmultiplikatoren und legte dar, welche aufwändigen Maßnahmen die LMBV und ihre Rechtsvorgänger in den letzten drei Jahrzehnten unternommen haben, um die vom Bergbau in Anspruch genommenen Flächen wieder dauerhaft nutzbar zu machen. Allein für den ehemaligen Tagebau Mücheln wurden dafür bislang 335 Mio. € im Rahmen der bergrechtlichen Sanierung investiert.
Für den Natur- und Artenschutz sind die Bergbaufolgelandschaften aufgrund ihrer Großflächigkeit, Ungestörtheit, Unzerschnittenheit, Nährstoffarmut und seltenen Lebensräume bedeutsam. Auf Flächen der ostdeutschen Braunkohlensanierung wurden insgesamt über 36.000 ha - das sind ein Drittel der LMBV-Flächen - mit Schutzkategorien versehen. Im Einzelnen sind dies 28 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete, 17 Europäische-Vogelschutz-Gebiete (SPA) und 32 Naturschutzgebiete.
Hintergrund:
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, ist eine advokatorische Denkfabrik an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik und gilt laut Wirtschaftswoche als „bekanntester außerparlamentarischer Thinktank in Sachen Generationengerechtigkeit“. Sie wurde 1997 von einer überparteilichen Allianz fünf junger Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren ins Leben gerufen und kämpft seitdem für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die SRzG hat besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der UN (ECOSOC) und nimmt seit vielen Jahren an den UN-Klimakonferenzen teil. Vertreterinnen und Vertreter der SRzG trugen dazu bei, dass der Begriff Generationengerechtigkeit bzw. „intergenerational equity“ ins Pariser Klimaabkommen aufgenommen wurde.
Impressionen von der Veranstaltung (Fotos: LMBV / Claudia Hermann)
Geiseltalsee: Landnutzung 1991 vs. 2020
Region: Nächste World Canals Conference soll im Juni 2022 in Leipzig stattfinden
Leipzig. Nachdem es in den letzten Monaten etwas ruhiger zuging, nehmen die Vorbereitungen für die World Canals Conference 2022 nun wieder Fahrt auf. Vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 werden sich die WCC-Teilnehmer in der Leipziger KONGRESSHALLE am Zoo treffen, nachdem der Kongress 2020 coronabedingt abgesagt werden musste. Die WCC soll auch spannende Facetten der Transformationslandschaft in und um Leipzig herum vorstellen. Unter anderem sind parallele Exkursionen zum Markkleeberger See und Störmthaler See, zum Schladitzer und Werbeliner See sowie zum Großer Goitzschesee vorgesehen. Mehr Infos unter www.wccleipzig2022.com/de
SMWA-Staatssekretärin Ines Fröhlich auf Revierbefahrung bei Bergbausanierern
Informationen zum Baufortschritt am Speicherbecken Borna und der Hochkippe Borna-West
Besuch vor Ort an der Hochkippe: Andreas Pyschny, Sts. Ines Fröhlich, Ralph Weidner und Gunnar John (v.l.n.r.)
Borna. Das mitteldeutsche Braunkohlerevier stand in den vergangenen Monaten wiederholt in der öffentlichen Wahrnehmung. Dies nahm Ines Fröhlich, Staatssekretärin für Digitalisierung und Mobilität im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), zum Anlass für eine Revierbefahrung. Nach dem Besuch bei MIBRAG am Vormittag informierte sich Ines Fröhlich am Nachmittag am Speicherbecken Borna sowie an der Hochkippe Borna-West. Begleitet wurde sie von Ralph Weidner und Andreas Pyschny, beide Mitarbeiter des SMWA.
Seitens der LMBV empfing Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer, die Staatssekretärin an der ersten Station, dem Speicherbecken Borna. Gemeinsam mit Thomas Rösler, Abteilungsleiter Projektmanagement Westsachsen-Thüringen, sowie Diemo Trepte, Projektmanager, informierten die LMBV-Vertreter über Hintergrund, Zielstellung und aktuellen Baufortschritt am Speicherbecken, das auch eine wichtige Rolle im Hochwasserschutz spielt. Zur Beseitigung der Verflüssigungsgefahr kommt hier die Rütteldruckverdichtung (RDV) zum Einsatz. Auf der Hochkippe wird hingegen mit der Rüttelstopfverdichtung (RSV) gearbeitet. Die Experten der LMBV erläuterten beide Verfahren und beantworteten alle Fragen der interessierten Gäste.
Impressionen vom Besuch an der Hochkippe Borna-West (Fotos: LMBV und Christian Kortüm)
Sts. Fröhlich, Thomas Rösler und Ralph Weidner (v.l.n.r.)Ausführliche Gespräche vor OrtVorführung der RSV-Technik, Bild vom diesjährigen Baustellentag