Bundesumweltminister Gabriel: Erfolgsgeschichte umweltgerechter Sanierung

Berlin. Die Sanierung alter DDR-Braunkohle-Tagebaue und Umwandlung in Seenlandschaften kann mit Staatsgeldern fortgesetzt werden. Mit einer weiteren Milliarde Euro für den Zeitraum 2008 bis 2012 erhöhen Bund und Länder ihren Sanierungsaufwand auf insgesamt neun Milliarden Euro. Das teilten die Bundesminister für Finanzen und Umwelt, Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel  am 13.07.2007 mit. Sie unterschrieben eine Vereinbarung mit den vier Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Steinbrück nannte das Projekt "beispielhaft für konstruktives Zusammenwirken von Bundund Ländern". Gabriel sprach von einer "Erfolgsgeschichte" umweltgerechter Sanierung. Auf einer der größten Landschaftsbaustellen Europas entstehen in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier neue Seenlandschaften,sagte Gabriel laut BMU. Bund und Länder haben seit der Wiedervereinigung 1990 über 8 Milliarden Euro in die Braunkohlesanierung investiert. Nachdem die bergtechnische Sanierung der Tagebaue weitgehend abgeschlossen ist, rücke nun die Flutung der Tagebauseen in den Vordergrund.

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