Planfeststellungsverfahren für Gremminer See abgeschlossen

Das Planfeststellungsverfahren für die Flutung des Tagebaurestlochs Golpa-Nord ist abgeschlossen. Das bedeutet, dass der Wasserspiegel im künftigen Gremminer See jetzt auf den geplanten Endstand von 78,6 Metern über dem Meeresspiegel angehoben werden kann. Den zu erreichen, wird es etwa zwei Jahre brauchen. Seit Jahren verharrte der Pegel unter 76,6 Meter, so weit war die Flutung bis zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens durch das Landesverwaltungsamt (LVwA) im Zuge eines vorzeitigen Maßnahme-Beginns genehmigt worden. Nun werde die Planung für den Ableiter zum Gräfenhainichener Mühlgraben erstellt. Der Bau soll im September 2008 beginnen.
Der Ableiter ist eine Auflage aus dem Planfeststellungsbeschluss. Er soll den Endwasserstand sichern und verhindern, dass es zur Vernässung des umliegenden Geländes kommt. Der Grundwasserspiegel war bei der Erschließung der Tagebaue im großen Stil abgesenkt worden. Nun steigt dieser unabhängig von der Flutung wieder auf sein altes, vorbergbauliches Niveau an. Der Planfeststellungsbeschluss liegt jetzt in den Gemeinden aus.

Zurück