Fünfzehn Millionen Bäume pro Jahr gehen aus der Lausitzer Forstbaumschule in Zeischa in die Reviere

Die Tageszeitung "Neues Deutschland" meldete Anfang April, dass jählrich insgesamt bis zu fünfzehn Millionen junger Bäume auf 120 Hektar bewässerungsfähiger Fläche der Baumschule "Fürst Pückler" in Zeischa wachsen. Verschiedene Arten, von Ahorn über Buchen und Eichen bis zu Ulmen, Föhren, Douglasien und Weymouthskiefern gedeihen in der Forstbaumschule . Diese jungen Pflanzen treten in diesen Wochen wieder ihren Weg aus der Lausitz in die verschiedenene Reviere an. "Ein besonderes Kapitel Umweltgestaltung schrieben die Zeischaer im vergangenen Jahrzehnt bei der so genannten Kippenrekultivierung. Auf mehreren Tausend Hektar Bergbaufläche setzten sie jungen Wald. Allein in 2005 wurden in Ostsachsen, Brandenburg, Westsachsen/Thüringen und Sachsen-Anhalt die Tagebaue Espenhain, Zwenkau, Goitsche, Golpa Nord/Gröbern, Mücheln, Berzdorf, Meuro und Lauchhammer aufgeforstet. Ferner beteiligen sich die Forstbaumschulen an Vorhaben zur Produktion von Energieholz. Das Institut für Bergbaufolgelandschaften Finsterwalde hatte dazu in der Vergangenheit über zehn Pappelsorten vermehrt. Sieben davon wachsen neben Erlen, Weiden, Robinien, Esskastanien und Götterbäumen auf einer etwa ein Hektar großen Versuchsfläche der Baumschulen. Das Pflanzgut soll den Mitgliedern einer Erzeugergemeinschaft bereitgestellt werden, die auf rund 25 Hektar Biomasse zur Energiegewinnung herstellen wollen." (Quelle: ND v. 01.04.2008)

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