Weiteres Vorgehen zum Schutz vor dem Grundwasser in der Kommune Altdöbern

Weiteres Vorgehen in der Kommune Altdöbern: In Altdöbern ist die Situation  besonders aufwendig: 1.600 Häuser hat die LMBV seit 2003 untersucht bzw. untersuchen lassen. Jedes Gebäude wurde neu vermessen und die Aktenlage überprüft. Übrig blieben ca. 600 vom steigenden Grundwasser betroffene Objekte, für die Planer des Bergbausanierers LMBV derzeit ein Lösungskonzept erarbeiten. Ziel der Planungen ist – sofern möglich – eine Komplexlösung mit tiefer gelegten und zusätzlichen Grabensystemen. Denkbar wäre auch eine Dichtungswand an einem geeigneten Standort zur Abstromminderung vom Bergbaufolgesee in Richtung Kommune. Die weiteren Sicherungsmaßnahmen in Altdöbern sollen 2011/12 in die Realisierung gehen. Die Mittel für die weiteren Planungen wurden der LMBV bereits genehmigt. Voraussichtlich müssen in einigen Häusern die Keller verfüllt werden. Denkbar ist auch der nachträgliche Einbau einer weißen bzw. schwarzen Wanne oder die Anhebung des Gebäudes. An erster Stelle wird jedoch immer die wirtschaftlichste Variante umgesetzt, unterstreicht die LMBV, denn nur diese wird von Bund und Ländern finanziert.

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