"Neue Ufer": Die "Zeit" berichtet in ihrer Online-Ausgabe am 11.08.2008 über das Lausitzer Seenland

Die Zeit berichtet in ihrer Online-Ausgabe mit Datum vom 11.08.2008 unter dem Titel "Neue Ufer" über den Landschaftswandel im Lausitzer Revier. Autorin Uta Bangert hat sich einer Wanderung um den Tagebau Meuero und den entstehenden Ilse-See angeschlossen und zeigte sich beeindruckt von Motiven ihrer "Reise ins Zwischenland" , wie einem Link (http://www.zeit.de/online/2008/31/bg-lausitz) zu einer Bildgalerie mit 14 Motiven der Zeit-Reporterin zu entnehmen ist. "Mit der Flutung ehemaliger Braunkohlegruben entsteht zwischen Berlin und Dresden das Lausitzer Seenland, Europas größte künstliche Seenplatte. Der letzten Grube, dem künftigen Ilse-See, kann man noch auf den Grund gehen," so beginnt der Reisebericht. Weiter heißt es: "...die Rekultivierung der sogenannten Bergbaufolgelandschaft in der Lausitz, wo aus der Restlochkette 21 stillgelegter Gruben das größte künstliche Seengebiet Europas entsteht. Mit dem letzten, dem Ilse-See in Großräschen, wird das Seenland laut Plan im Jahr 2018 komplett geflutet sein. Im Geierswalder See nebenan wird schon gesegelt und gebadet, auf dem Partwitzer See dümpelt das erste schwimmende Haus als Reverenzobjekt für eine ganze Siedlung, und auf dem halbvollen Sedlitzer See finden neuerdings Floßtouren statt und es gibt Pläne für ein Lagunendorf." Basierend auf Angaben der IBA-Tourenführer berichtet die Journlistin an anderer Stelle im Text: "153 Millionen Kubikmeter Wasser braucht der Ilse-See, 13 Millionen sind mittlerweile in den schwarzen Schlund geflossen, abgezapft von Spree, Neiße und Schwarzer Elster...Die Flutung erfordert ein sorgfältiges Wassermanagement, sonst liegt der Spreewald trocken, und die Schwarze Elster führt im Sommer ohnehin kaum Wasser." In Ihrem Beitrag formuliert Uta Bangert einen treffenden Satz: " Aber noch ist das Neue nicht fertig, und das Alte existiert nicht mehr."  Zum Nachlesen hier der Link: www.zeit.de/online/2008/31/lausitz?from=rss

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