Landesplanungs-Staatssekretäre aus Berlin und Potsdam auf Befahrung im Lausitzer Seenland

Senftenberg/Sediltz. Wie steht es um die Lausitzer Bergbausanierung und die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes? Auch dieser Frage gingen die Berliner Staatssekretärin für Stadtentwicklung, Maria Krautzberger gemeinsam mit ihrem brandenburgischen Amtskollegen, Staatssekretär für Infrastruktur Rainer Bretschneider, am 23.08.2008 nach. Nach einem Einführungsvortrag zur Bergbausanierung vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der LMBV, Dr. Mahmut Kuyumcu, unternahmen die Gäste eine kurze Tour durch das entstehende Seengebiet, beginnend am Ilse-See und den IBA-Terrassen. Im Fokus standen dabei die Zukunft der Lausitz zwischen fortschreitenden Tagebauen und dem Ausbau des Lausitzer Seenlandes zur  Urlaubsregion. Staatssekretärin M. Krautzberger bescheinigte der Region nach einer vorgelagerten Visite im Tagebau Welzow-Süd neben der weiterhin unverzichtbaren Braunkohlegewinnung eine „spürbare Aufbruchstimmung und Dynamik. Die Lausitz habe mit ihrem unverwechselbaren Charakter die Chance, einen erfolgreichen regionalen, aber auch überregionalen Tourismus anbieten zu können“, sagte sie vor Journalisten am Ilse-See. Der Besuch der Staatssekretäre fand im Rahmen einer Antrittsreise der Gemeinsamen Landesplanung (GL) Berlin-Brandenburg im Süden der Planungsregion statt. Auch Staatssekretär Rainer Bretschneider betonte gegenüber den Medien: „Die Lausitz ist nicht nur Braunkohle. Die Landesregierung setzt auch auf das Seenland, und dieses langfristig“. Mit einer Floßfahrt auf dem Sedlitzer See schlossen die Landesplaner ihre Tour durch das Lausitzer Seenland ab.

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