Durch Kippenlandschaft rollt zügig der Verkehr – Ortsumfahrung Senftenberg B 169n fertig gestellt

Senftenberg. Eines der aufwendigsten Straßenbauprojekte des Bundes im OSL-Kreis mit Kosten von ca. 41 Millionen Euro ist fertig gestellt. Seit dem 22.09.2008 rollt der Verkehr auf der dreizehn Kilometer langen Ortsumfahrung Senftenberg, einem dreistreifigen Asphaltband mit gefahrlosen Überholmöglichkeiten. Mit den ersten Planungen war 1993 begonnen worden. Baubeginn war im September 2003. Die Strecke führt fast zehn Kilometer über verdichtetes Kippengelände, welches für rund 35 Mio. Euro kompaktiert worden war. Zur feierlichen Eröffnung auf der neuen Eisenbahnbrücke bei Brieske-Dorf waren viele Gäste gekommen, darunter Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Verkehrsministerium, Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Rudolf Herrn vom Landesstraßenbetrieb sowie Manfred Kolba vom LMBV-Sanierungsbereich Lausitz. Staatssekretär U. Kasparick zeigte sich überzeugt, dass Senftenberg durch die Umfahrung gewinnt. Der Bund baue, um Städte zu entlasten, sie lebenswerter und immissionsfreier zu machen und besser an das Autobahnnetz anzubinden. Für Minister R. Dellmann ist die Umfahrung "ein hervorragendes Beispiel der Bergbausanierung". Und in der Tat, so die Lausitzer Rundschau, hat die LMBV ganze Arbeit geleistet. Nach Auskunft von Länderbereichsleiter Manfred Kolba liege die Ortsumgehung auf 16 Millionen Kubikmetern verdichteten Kippenbodens. "Wir sind stolz, mit dem anspruchsvollen Projekt beauftragt worden zu sein", so Manfred Kolba.

Zurück