Rostiger Turm im Seenland hat seine Hüllen planmäßig am 6. Oktober 2008 fallen gelassen

Senftenberg. Am 06.10.2008 war der "Rostige Turm", die neue Landmarke am Sornoer Kanal, zwischen dem Sedlitzer und dem Geierswalder See erstmals im Stahlgewand – noch mit Baugerüst – aber hüllenlos zu sehen. In den Tagen zuvor waren auf der 30 Meter hohen Aussichtsplattform die letzten Schweißnähte gezogen worden. Am Montag ließ unter kräftiger Mithilfe der Errichter der „Eiserne Riese“ – so die Bezeichnung von Rundschau-Redakteur Manfred Feller –  nach nicht einmal zweieinhalb Monaten Montagezeit am Montag seine Hülle fallen. In den kommenden Tagen wird auch noch das Gerüst zurückgebaut werden. Die für den 23. Oktober geplante Freigabe des optisch einmaligen Blechbauwerkes aus angerostetem Cortenstahl wird einer der Höhepunkte im Themenjahr "Seensucht Lausitz". Der Turm des Münchner Architekten Stefan Giers steht auf einem sicheren Fundament. Es ist ausreichend tief gegründet und mit acht Tonnen Stahl bewehrt. Von der Aussichtsplattform bietet sich dem Betrachter ein weiter Blick in die Ferne. Die in das Stahlgeländer eingelaserten Sichtpunkte versprechen einen Blick bis in das 54 Kilometer entfernte Tschechien und vorallem auf die umliegende Seenlandschaft. Bauherrin ist die Stadt Senftenberg, Projektträgerin die LMBV. Die Kosten trägt zu 90 Prozent das Land Brandenburg über §4 des Verwaltungsabkommens.

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