Preise im IBA-Wettbewerb „Mobile Schwimmende Architektur“ vergeben – Entwürfe wecken Interesse für die Entwicklungen im Lausitzer Seenland

Großräschen. Im Themenjahr "Seensucht Lausitz" zog die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land mit dem Wettbewerb "Mobile Schwimmende Architektur" internationale Aufmerksamkeit auf das Lausitzer Seenland. Aus 149 Arbeiten gingen Mitte Oktober 2008 sechs Siegerarbeiten hervor; hinzu kommt ein Sonderankauf. Wettbewerbsziel war es, ein schwimmendes Haus zu planen, das einen möglichst hohen Grad an Mobilität und Autarkie bei der Versorgung mit Energie und Wasser erreichen soll sowie an die Bedingungen im Seenland angepasst ist. Im Fokus standen nicht nur Anforderungen an ein besonderes Design, das imagebildend für die Seenlandschaft werden könnte, sondern auch technische Fragen mit Blick auf das Passieren der schiffbaren Kanäle, das Versorgungs- und Entsorgungskonzept und das Energiemanagement. Die Partner im „Kompetenzzentrum Schwimmende Architektur“, die Fachhochschule Lausitz sowie die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) werden mit der IBA das Thema weiter bearbeiten. " Das Seenland braucht einen unverwechselbaren Charakter. Die schiffbaren Kanäle und diese außergewöhnliche schwimmende Architektur leisten hierfür einen wesentlichen Beitrag", so Prof. Rolf Kuhn anlässlich der Auszeichnung. Interessierte können sich alle Wettbewerbsarbeiten noch bis zum 16. November täglich von 10 bis 18 Uhr im Besucherzentrum auf den IBA-Terrassen in Großräschen ansehen. Weitere Infos: www.iba-see.de

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