Von der Teeröl-Halde zum Landschaftsbauwerk - Gefahren in Terpe durch LMBV beseitigt

Senftenberg/Terpe. Am 5. November 2008 wurde um 10:00 Uhr durch die LMBV der offizielle Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Abproduktenhalde Terpe im Beisein von Staatssekretär Rainer Bretschneider vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung vor Ort begangen. Auf der Abproduktenhalde Terpe bei Schwarze Pumpe (Kreis Spree-Neiße) wurden über dreißig Jahre lang zunächst Kraftwerksasche und später Teerölfeststoffe (TÖF) aus der Braunkohleveredelung deponiert. Bis 1990 war auf 16 Hektar Fläche eine der größten umweltgefährdenden Altlasten des Lausitzer Reviers entstanden. 1991 begann deren Sanierung, in dessen Verlauf bis zu 340.000 Tonnen TÖF entsorgt wurden. In den zurückliegenden Jahren wurde unter Regie der LMBV auch ein rund 13,5 Hektar großer Haldenkörper profiliert, abgedichtet und bepflanzt. Aus dem einstigen Gefahrenherd bei Terpe ist heute ein Landschaftsbauwerk geworden, das sich in die Umgebung einpasst. Eines der größten Sanierungsprojekte im Land Brandenburg fand damit seinen Abschluss. Rund 72 Mio. Euro hat die LMBV dafür in den zurückliegenden 15 Jahren aufwenden müssen.

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