Überlandboot hat Anker an neuem Standort geworfen - "Schau(Bau)Stelle" fokussiert zweiten Bauabschnitt

Kleinkoschen. Mit einer ungewöhnlichen Aussichtsplattform hat die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land im Themenjahr "Seensucht Lausitz" auf den Bau schiffbarer Verbindungen und die Leistungen der Bergbausanierung im Lausitzer Seenland aufmerksam gemacht. Das vier Meter hoch aufgeständerte "Überlandboot", das am Besucherparkplatz Großkoschen eine "Schau(Bau)Stelle" auf Höhe des in Projektträgerschaft der LMBV zu errichtenden künftigen Kanals zwischen Senftenberger und Geierswalder See inszenierte, wanderte am 11.11.2008 an seinen zweiten Standort. Während die erste "Schau(Bau)Stelle" die Untertunnelung der Bundesstraße fokussierte, wird der neue Standort einen Blick auf die Kanalarbeiten auf Höhe der Flussbrücke und die Umbettung der Schwarzen Elster ermöglichen. Das Boot wanderte dazu etwa 500 Meter in Richtung Geierswalder See und wird dort vorrausichtlich das ganze nächste Jahr verbleiben, bis es 2010 an einen dritten Standort versetzt wird, um auf die Bauarbeiten an der Schleuse aufmerksam zu machen. Das acht Meter lange "Überlandboot", das vom Architekturbüro raumlabor berlin gebaut wurde, zog in den letzten Monaten das Interesse vieler Besucher und Einheimischer auf sich. "Der Publikumsverkehr ist seit der Eröffnung im Juni nicht abgerissen", sagt IBA-Geschäftsführer Prof. Dr. Rolf Kuhn. "Immer wieder sieht man Menschen auf dem Boot, die sich von dort scheinbar eine bessere Sicht auf den Kanal verschaffen und über das großangelegte Bauvorhaben informieren wollen. Damit erfüllt es seinen Zweck und macht die Baustelle erlebbar."

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