LMBV hilft erfolgreich: Fünfte Haus-Anhebung im sächsischen Spreetal durch Spezialisten

Cottbus. Das RBB-Regionaljournal "Theodor" berichtete am 30.11. 2008 u. a. über die Bewältigung unerwünschter Folgen des Grundwasserwiederanstiegs auf ein vorbergbauliches Niveau. Nach ersten Berechnungen des Bergbausanierers LMBV werden von 4.851 untersuchten Objekten in der brandenburgischen Lausitz nur rund 2.000 künftig potenziell vom Grundwasserwiederanstieg  bedroht sein. In Altdöbern sind es  möglicherweise bis zu 600 Gebäude, für die eine komplexe Lösung geplant wird. In der sächsischen Gemeinde Spreetal wird als Einzelmassnahme ein ganzes Haus aus dem Grundwasser herausgehoben - samt Keller. Eine Haus-Anhebung mithilfe von hydraulischen Hubzylindern. Sechs Zentimeter in der Stunde. Insgesamt über einen Meter hoch. Der entstandene Hohlraum unter dem Fundament wird mit Beton verfüllt und nach unten gegen das Grundwasser abgedichtet. Der Spreetaler Bauunternehmer Ulrich Wendt hat das Verfahren in die Lausitz geholt. Als Pilotprojekt hat er im Juni sein eigenes Haus heben lassen. Die LMBV finanziert über den §3 des Verwaltunsgabkommens bis zu 90 Prozent der wirtschaftlichsten Lösungsvariante - hier wäre das eine Kellerverfüllung gewesen. Den Mehrbetrag für die technisch teurere Lösung des Hausanhebens ist wie der zehnprozentige Eigenanteil vom Eigentümer zu finanzieren. (Quelle: http://www.rbb-online.de/  ergänzt mit LMBV)

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