Bergleute in Mitteldeutschland sind verlässliche Partner - Barbarafesttag 2008 in Leipzig

Leipzig. Über 450 Bergleute des Braunkohlen- und Sanierungsbergbaus in Mitteldeutschland ehrten am 4. Dezember 2008 in Leipzig ihre Schutzpatronin – die Heilige Barbara. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH und die Unternehmensgruppe ROMONTA beschäftigen mehr als 2.550 Mitarbeiter. In diesem Jahr empfingen die Bergleute Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, als Ehrengast. Die Barbarafeier war ein würdiger Rahmen, um eine erste Bilanz f ür das Jahr 2008 zu ziehen. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)  ist ein hundertprozentiges Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Senftenberg. Die Arbeiten der LMBV werden mit öffentlichen Mitteln finanziert. Auf Basis eines Verwaltungsabkommens zahlt der Bund 75 Prozent; weitere 25 Prozent werden durch die Braunkohleländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgebracht. 2008 war das erste Jahr des vierten Verwaltungsabkommens zur Finanzierung der Braunkohlesanierung. Der Bund und die ostdeutschen Braunkohleländer werden für die Etappe von 2007 bis 2012 insgesamt 238 Millionen Euro bereitstellen, davon für das mitteldeutsche Revier zirka 82 Millionen Euro. Auf dieser Grundlage konnte die LMBV ihre Arbeiten zum Aufbau neuer attraktiver Landschaften mit hoher Qualität im hohen Tempo fortsetzen. Für die planmäßige Umsetzung der Sanierungsprojekte werden 2008 in unmittelbarer Rechtsverantwortung der LMBV rund 54 Millionen Euro im mitteldeutschen Revier aufgewendet.

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