Start für verdichteten Boden zum Bau des künftigen Bildungszentrums SeeCampus erfolgt

Schwarzheide. Am 11. Dezember fand auf dem Gelände des zukünftigen SeeCampus in Schwarzheide  an der Lauchhammer Straße  der symbolische Startschuss für die Fallgewichtsverdichtung statt. Das ehrgeizige und in der Region einmalige Projekt im Kreis Oberspreewald-Lausitz zur Errichtung des Bildungszentrums „SeeCampus“ ist durch die intensive Mitwirkung vieler Partner „auf sichere Füße gestellt“ worden. Nach der Holzung der benötigten Fläche wurde jetzt ein weiterer wichtiger und sichtbarer Schritt getan. Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Infrastrukturministerium, Manfred Kolba, Sanierungsbereichsleiter Lausitz der LMBV, und Georg Dürrschmidt, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, geben das Signal für den offiziellen Beginn der Verdichtungsarbeiten. Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider betonte in diesem Zusammenhang: "Mit dem SeeCampus Niederlausitz entsteht ein weiterer Mosaikstein, der zum Gesamtbild des Strukturwandels in der Lausitz gehört. Ab heute wird hier buchstäblich der Boden bereitet, für ein sinnvolles Schulbauprojekt." Manfred Kolba blickte kurz auf die Bergbaugeschichte zurück: „Das Projekt wird unmittelbar am Südteich, dem ehemaligen Restloch 29 verwirklicht.“ Dieses ist, ebenso wie das benachbarte Restloch 28, der Ferdinandsteich, ein Relikt des Braunkohlenbergbaus. Bereits ab 1897 wurde hier im Tagebau Ferdinand Kohle gefördert. Als 1938 hier im Westfeld die Förderung zu Ende ging, wurde das Ostfeld erschlossen und bis 1945 weiter geführt. Die Kohle dieser Tagebaue wurde in der Brikettfabrik Ferdinand, später Brikettfabrik 68 genannt, zu Briketts gepresst. Diese Brikettfabrik war noch lange nach den Tagebauen bis 1975 in Betrieb. „Bevor der erste Spatenstich zum Bau des „SeeCampus Niederlausitz“ in die Erde gebracht werden kann, steht die LMBV vor der Aufgabe, die geotechnischen Voraussetzungen dafür zu schaffen.“

Zurück