DeutschlandRadio: Absaufen von unten? Hilfe für Grundwasserbetroffene in der Lausitz

DeutschlandRadio Kultur hat am 10. Dezember einen Beitrag von Maren Schibilsky gesendet. Darin heißt es u. a.: „In Berlin und der Lausitz herrscht Grundwasseralarm. Unaufhaltsam steigt das Wasser, nähert sich langsam den historischen Höchstständen vor einhundert Jahren an. Die Keller vieler Häuser stehen regelmäßig unter Wasser. Die Standsicherheit alter Gebäude ist gefährdet. Bauherren vergangener Jahrzehnte bauten im Trocknen, wo jetzt das Wasser steht. Die Gründe für die "unterirdische Flut" sind in beiden Regionen verschieden und auch die Strategien zur Gefahrenabwehr… Auch mit Know-How unterstützt das Bergbausanierungsunternehmen LMBV. Bund und Länder haben dafür eine Gesetzesgrundlage schaffen. Paragraf drei des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung. Es gibt ein großzügiges Budget - berichtet Klaus Zschiedrich von der LMBV. "Die LMBV hat über das Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung für den Zeitraum von 2008 bis 2012 ein Gesamtbudget von 260 Millionen Euro für das Lausitzer Revier und den Mitteldeutschen Raum. Das ist eine auskömmliche Summe für die Projekte, die wir für die Abwehrmaßnahmen planmäßig durchführen können." Die LMBV ist dabei, Lösungen zu erarbeiten. Für erste Brennpunkte wie im Spreewald oder im Großraum Plessa/Lauchhammer oder in der Stadt Senftenberg. "Wir gehen systematisch an die Sache ran. Wir werden von den Kommunen beauftragt, großräumige Lösungen zu schaffen. Deshalb werden von uns Varianten gerechnet, die alles umfassen - die Pumplösungen im Großräumigen, die Haussanierung durch Anheben, die Verlegung von Drainagen zum gezielten Abführen als auch das Wiederaufbuddeln früherer Grabensysteme." Jürgen Klemisch von der Brandenburgischen Schlösser Gmbh. "Es ist ein Glück, dass die Paragraf-Drei-Maßnahmen überhaupt installiert worden sind. Und damit auch ein Instrument, was uns und auch anderen hilft, Schäden, die man früher erst beseitigt hat, wenn sie eingetreten sind, schon im Vorfeld, damit sie gar nicht erst entstehen, zu verhindern." Mehr Infos unter der Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/885500/

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