Ideen für Stadthäuser an Bitterfelder Wasserfront - Weimarer Architekturbüro gewinnt ersten Preis

Bitterfeld. In Bitterfeld wurden Ende Januar die fünf besten Stadtumbau-Entwürfe für Bitterfeld, die während des Wettbewerbs "Zwischen Stadtkern und Stadthafen Bitterfeld" in den zurückliegenden Monaten entstanden sind, öffentlich vorgestellt. Den ersten Preis des Wettbewerbs haben die Mitarbeiter des Büros Schettler und Wittenberg aus Weimar erhalten. Ihre Idee schaffe eine harmonische Verbindung zwischen einer intakten Altstadt und einer lebendigen Hafenstadt. Das historische Zentrum in unmittelbarer Nähe des Sees betrachten die Architekten und Städteplaner als die Besonderheit und als das wichtigste Potential - an keinem anderen See der neuen mitteldeutschen Seenlandschaft gäbe es noch einmal diese Konstellation, schreibt die Mitteldeutsche Zeitung. Das Weimarer Entwurfsbüro schlägt u. a. vor, den alten Stadtgrundriss, der interessante Strukturen habe, zur Grundlage für das Neue zu nehmen und die noch brach liegenden Flächen zu schließen. Ein "Eingangstor" zur alten Innenstadt soll  geschaffen sowie Stadthäuser in Richtung Hafen so errichtet werden, dass diese immer wieder Durchblicke zum See zulassen. Vor allem sollen Räume geschaffen werden, so dass sich Jung und Alt begegnen können. Am Strand des Goitzsches-Sees selbst soll ein lebendiges Hafenviertel Gäste anziehen.

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