Maränen aus Bergbaufolgeseen schmecken lecker - Angler präsentieren sich auf der Beach & Boat

Leipzig. Angeln ist weit mehr als Fische fangen. Es ist Erholung, Sport,Entspannung, Abenteuer, Freude auf Genuss - und es ist praktischer Umweltschutz. Der Landesverband Sächsischer Angler e.V. (LVSA), dessen Vereine rund 36.000 Mitglieder zählen, gehört deshalb als anerkannter Naturschutzverband zu den wichtigsten Öko-Aktivisten im Freistaat. Auf der Leipziger Wassersportmesse Beach & Boat (12. bis 15. Februar 2009) berichtet der Verband über seine Arbeit und will dabei vor allem nicht organisierte Angler ansprechen."Manche Menschen brauchen sich nur am Wasser zu bewegen, um Lust aufs Angeln zu bekommen", weiß Friedrich Richter, Präsident des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V., aus langjähriger Erfahrung. Die zahlreichen neuen Gewässer in Mitteldeutschland rücken das Wasser als Lebensraum wieder stärker ins Bewusstsein.An den neu entstehenden Gewässern können Petrijünger ihrem Hobby ausgiebig frönen. So darf am 420 Hektar großen Cospudener See außer an den Badestränden während der Saison sowie im Hafengelände überall geangelt werden - auch vom Boot aus. Elektromotoren sind zugelassen. Bewohnt wird das glasklare Wasser vor allem von Aalen, Barschen, Hechten, Karpfen, Zandern, prächtigen Rotfedern und Kleinen Maränen. Dass letzteren noch zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, bedauert Friedrich Richter: "Dieser heringsähnliche, wohlschmeckende Fisch, der in nährstoffarmen Gewässern wie Tagebauseen besonders gut gedeiht, ist in unserer Region noch wenig bekannt. In Mecklenburg-Vorpommern gilt er dagegen als Delikatesse." Quelle: Leipziger Messe

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