Wege um den Bischdorfer See mit Durchfahrts-Verbotsschildern versehen

Senftenberg. Alle Wirtschaftswege im ehemaligen Tagebau Seese-Ost, auch zum Bischdorfer See, wurden 2009 von der LMBV als Eigentümerin mit Verbotsschildern versehen. Diese LMBV-Hauptwirtschaftswege im ehemaligen Tagebau Seese-Ost (inklusive Bischdorfer See) wurden in den vergangenen Monaten leider nicht nur von den berechtigten Bewirtschaftungsfahrzeugen sowie Radfahrern und Wanderern benutzt. Das Befahren der Wege durch unberechtigte Kraftfahrzeuge führte in der Vergangenheit dazu, dass Gefährdungen durch rücksichtlose Fahrer in der Bergbaufolgelandschaft nicht auszuschließen waren. Diesem Verhalten wurde durch die Sperrungen Einhalt geboten. Gleichzeitig ist die Errichtung von Verkehrsleiteinrichtungen in diesem Jahr in Vorbereitung, die eine gefahrlose Nutzung durch die dazu Berechtigten gewährleisten soll. Vorrausetzung für die erneute Freigabe der Wirtschaftswege (auch für Radfahrer) ist neben der Errichtung der Verkehrsleiteinrichtungen (Poller; Schranken) darüber hinaus die Bereitschaft zur Übernahme der Wege durch die Kommunen. Die entsprechenden Übernahmeerklärungen mit den notwendigen Planungsunterlagen liegen den Städten vor. Die LMBV wird über die Freigabe der Wege in den regionalen Medien zeitnah informieren. Der Rundweg um den Bischdorfer See wurde vor drei Jahren asphaltiert. Er ist in zwischen ein viel genutzter Wanderweg, wie Touristiker vor Ort berichten. Besucher der Slawenburg Raddusch können die LMBV-Wege zu Fuss weiterhin für einen Abstecher an den See nutzen.

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