Großer Schluck für Görlitzer Bergbaufolgesee: Neiße und Pließnitz bieten gute Flutungsbedingungen

Görlitz /Senftenberg. Der südlich der Stadt Görlitz gelegene Berzdorfer See (ehemaliger LMBV-Tagebau Berzdorf) wird aus zwei Quellen gespeist. Einmal wird die Pließnitz bei der Ortschaft Tauchritz sowie der Grenzfluss Neiße weiter nördlich kurz vor Görlitz angezapft. Die Neiße führte am 3. März 2009 besipsielsweise rund 50 Kubikmeter in der Sekunde. Davon wurden zur Mittagszeit rund 9,36 Kubikmeter je Sekunde über die Flutungsanlage in den See eingespeist. Entsprechend den Hochrechnungen auf der von der LMBV betriebenen Anzeigetafel ergibt sich einen momentane Wasserfläche von 785 Hektar bei einer geplanten Endwassergröße von 960 Hektar. Die Wassersäule im See ist bereits auf 59 Meter angestiegen, bis zum Endwasserstand fehlen noch rund 13 Meter. Allein in den in den zurückliegenden Tagen vom 27. Februar bis 1. März 2009 konnte mit 2,4 Millionen Kubikmeter aus der Neiße und mit 0,3 Millionen Kubikmeter aus der Pließnitz zur Entlastung der beiden optimal wasserführenden Gewässer beigetragen werden. Insgesamt sind rund 330 Mio. Kubikmeter zur Flutung des Sees notwendig. Foto: Zulauf aus der Pließnitz am 3. März 2009

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