Der Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg hat sich am 12.03.2009 neu konstituiert

Cottbus. Der Vorsitzende des Braunkohlenausschusses Brandenburg, Werner Schaaf, ist am Donnerstag in seinem Amt bestätigt worden. Für den 64-Jährigen votierte bei der konstituierenden Sitzung in Cottbus die große Mehrheit der 23 stimmberechtigten Mitglieder. Schaaf, der auch Chef der Fraktion SPD/Grüne im Cottbuser Stadtparlament ist, war der einzige Kandidat. Stellvertreter sind künftig Volker Krengel von der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg sowie Frank Schneider, der den Landesbauernverband im Ausschuss vertritt. In dem Ausschuss können unter anderem Kommunen, Verbände und Organisationen ihre Interessen bei der märkischen Braunkohleplanung zum Ausdruck bringen. Zuvor hatte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) transparente Verfahren bei der Planung neuer Braunkohletagebaue zugesichert. Minister Dellmann, als für den Braunkohlenausschuss zuständiger Ressortchef, hatte in seiner Rede zur Braunkohlen- und Sanierungsplanung sowie den Aufgaben des Braunkohlenausschusses gesprochen und acht Vertreter der Kammern und Verbände in den Ausschuss berufen. Der Minister betonte u. a., dass auch die Sanierung ehemaliger Tagebaue in hoher Qualität zu Ende gebracht werden müsse. 2008 war, so der Infrastrukturminister, ein erfolgreiches Sanierungsjahr. Dies müsse so weitergehen, weil große Herausforderungen noch vor Brandenburg lägen. Der Braunkohlenausschuss stellt ein wichtiges Kettenglied für Öffentlichkeit, Transparenz, Kommunikation und Gestaltungsmöglichkeiten in den Braunkohlenplan- sowie Sanierungsplanverfahren dar. Rund 40 Vertreter aus  Kommunalparlamenten, Kammern und Verbände, Landesbehörden, Kommunen und Vereine sind in die Meinungsbildung einbezogen und im Ausschuss vertreten. Sie stehen als Interessenvertreter für die Bürgerinnen und Bürger der Region und des Landes Brandenburg. Das Ausschussmitglied Holger Bartsch, OSL, wurde in die Regionalversammlung Lausitz-Spreewald entsandt.

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