Lausitzer Premiere für Sanierungsschiff auf dem Bergbaufolgesee Burghammer erfolgreich

Senftenberg/Burghammer. Lausitzer Premiere für Sanierungsschiff auf dem Bergbaufolgesee Burghammer: Am 20. März 2009 begann um 11:54 Uhr in der Lausitz die Umsetzung eines für das Revier neuartigen Verfahren zur Konditionierung des Wasserkörpers im ehemaligen Tagebau Burghammer mit dem Einsetzen eines ersten Sanierungschiffes. Der Wasserkörper im Restloch Burghammer hat derzeit niedrige pH-Werte und hohe Eisengehalte. Mit Hilfe von hierzulande noch nicht eingesetzten Sanierungsschiffen wird in einem zweistufigen „In-Lake-Verfahren“ die Wasserbeschaffenheit schrittweise verbessert. Im Zusammenhang mit der Errichtung des Wasserspeichers Lohsa II und der damit verfolgten Bereitstellung von Wasser für Niedrigwasseraufhöhung der Spree ab 2014 müssen auch die Ausleitbedingungen aus dem Bergbaufolgesee Burghammer in die Kleine Spree nach Vorgabe der Obersten Wasserbehörde des Freistaates Sachsen eingehalten werden. Insgesamt und 50 Werktage werden künftig zwei Sanierungschiffe parallel im Einsatz sein und bis zu 10.000 Tonnen Kalkmehl in der ersten Phase in den See einspülen. Die Idee zum Einsatz von moblilen Sanierungsschiffe wurde insbesondere von Dipl.-Ing. Klaus Zschiedrich, LMBV-Bereichsleiter, mit entwickelt und vorangetrieben sowie zur Genehmigung bis hin zum Einsatz gebracht.

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