Eine neue Studie hat den ökonomischen Wert der Bergbaufolgeseen bestimmt, die durch die Flutung der Tagebau-Restlöcher in der Lausitz entstehen

Leipzig (UFZ-PM). Eine neue Studie hat den ökonomischen Wert der Bergbaufolgeseen bestimmt, die durch die Flutung der Tagebau-Restlöcher in der Lausitz entstehen. Die Ergebnisse zeigten, dass der künftige Nutzen aus der neuen Seenlandschaft für die Region erheblich ist und etwa zwischen zehn und 16 Millionen Euro pro Jahr liegt, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes Water Resources Management. Für die Studie wurden Fragebögen unter Besuchern des Seenlands und Bewohnern in der Region verteilt. Die Befragten wurden gebeten anzugeben, wie viel sie bereit sind für die Entstehung von neun nutzbaren Seen im Kerngebiet des Lausitzer Seenlandes und für Erholungsinfrastruktur wie Strände oder Wanderwege zu bezahlen. Ökonomen benutzen diese Zahlungsbereitschaftsmethode, um Präferenzen zu messen. Der Durchschnittswert der Antworten wurde anschließend mit der Anzahl der Haushalte in einem Radius von 100 Kilometern um die Seen multipliziert. In Großbritannien und den USA wird die Methode häufig angewendet, um staatliche Entscheidungen im Bereich Umwelt zu erleichtern. 93 Prozent der knapp 700 Antworten...

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