Land Sachsen-Anhalt und der Bund geben 31,3 Mio. Euro in 2009 für Sanierung in Sachsen-Anhalt

Magdeburg/Senftenberg. Das Land Sachsen-Anhalt und der Bund wollen in diesem Jahr für die weitere Sanierung von Bergbaulandschaften infolge des Abbaus von Braunkohle in Sachsen-Anhalt rund 31,3 Millionen Euro ausgeben. Davon kommen 10,65 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt. Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) übergibt am Mittwoch einen entsprechenden Fördermittelbescheid an die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), wie das Ministerium am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die Gesellschaft ist mit der Sanierung der früheren Tagebaue beauftragt, die sich hauptsächlich in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt befinden. Zu den wesentlichen Aufgaben für dieses Jahr zählen in Sachsen-Anhalt laut Ministerium die weitere Sanierung der ehemaligen Tagebaue Geiseltal, Golpa-Nord, Goitzsche und Nachterstedt. So hat sich die mit Flusswasser geflutete Goitzsche im Landkreis Anhalt-Bitterfeld bereits zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Die Sanierung der vom Braunkohlebergbau beeinträchtigten Landschaften in Sachsen-Anhalt gehört nach Meinung von Beobachtern zu den größten Umweltsanierungsarbeiten in Europa. Die 1991 begonnenen Sanierungsarbeiten seien zu 94 Prozent abgeschlossen. Bislang wurden rund 1,38 Milliarden Euro in Sachsen-Anhalt für die Braunkohlesanierung ausgegeben, davon kamen 360 Millionen Euro vom Land, wie das Ministerium weiter mitteilte.  Quelle: http://www.mw.sachsen-anhalt.de/

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