Aprilscherz für Medienkollegen - US-Institut will kein saures Lausitzer Wasser weltweit vermarkten - Fürst-Pückler Heil- und Fastenwasser® ist eine Erfindung

Senftenberg/Lake City. Die Meldung, dass ein namhaftes US-Institut Natural Attenuation beabsichtige, im Jahr 2010 eine Produktionsabfüllhalle für ein Fürst-Pückler Heil- und Fastenwasser® und ein Vier-Sterne-Sanatorium für Heilanwendungen am Nordufer des Sedlitzer Sees zu errichten, hat sich leider nur als Aprilscherz der LMBV-Unternehmenskommunikation herausgestellt. Nachdem vermeintliche Mitarbeiter des Instituts in den zurückliegenden Monaten mehrere Varianten in Nord- und Mitteleuropa geprüft hatten, sollte nun doch nicht der Investitionszuschlag für eine Fläche am Bergbaufolgesee bei Sedlitz erteilt worden sein, wie aus Institutskreisen zu vernehmen war. Hintergrund für den Aprilscherz waren die Absichten der Investoren, mehrere in Amerika und China erfolgreich verlaufene Studien zur inneren Anwendung von leicht saurem Wasser in die Praxis zu überführen. Gerade die erhöhten Eisen- und Schwefelanteile der Bergbauwässer hätten mehreren von Dermatologen des Instituts verfassten klinischen Studien zufolge hervorragende Auswirkungen auf das über den Magen beeinflusste trockene Hautklima, gerade von älteren Menschen haben können, so die April-Scherzer. In Verbindung mit einer besonders im angloamerikanischen Sprachraum geschätzten deutschen Adelspersönlichkeit hätten dem neuartigen Fürst-Pückler Heil- und Fastenwasser®  einen ausgezeichneten USP und gute Marktchancen bescheren können, wenn es nicht nur ein Spass gewesen wäre.

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