Weitere Flächen für den Naturschutz – „Goitzsche-Wildnis“ wächst auch dank LMBV

Bitterfeld. Weitere rund 1.000 Hektar in der Goitzsche, die von der LMBV an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gegangen waren, haben Bitterfelder Naturschützer in Patenschaft genommen. Anfang April ist der BUND-Kreisgruppe von der Naturstiftung David, die in den neuen Bundesländern Umweltprojekte unterstützt und Partner zusammenführt, die Patenschaftsurkunde übergeben worden, vermeldete die Mitteldeutsche Zeitung. Damit kann der BUND nun über ein zusammenhängendes Gebiet von fast 2.300 Hektar in der Goitzsche mitentscheiden. Bislang betreute der Bundesforst dieses Gebiet der DBU in der Goitzsche. In diesem Fall hatte die DBU, die mit einem Stiftungskapital von insgesamt 1,4 Milliarden Euro 7.200  Projekte unterstützt, die Fläche in der Goitzsche erworben und nun zur Pflege in die Hände des BUND gegeben. Der BUND hat seinerseits schon im Jahr 2000 begonnen, für den Naturschutz bedeutende Flächen in der einstigen Tagebaulandschaft von der LMBV zu erwerben. Der Kaufvertrag für den Bärenhof, so Heidrun Heidecke, war einer der Ersten gewesen, den sie unterschrieben hatte. Viele Spenden hätten den Kauf damals ermöglicht. Inzwischen sind die Tagesanlagen, die Tonhalde mit Feuchtwald, der Paupitzscher See, das Baufeld II a sowie der Sandtrockenrasen bei Petersroda hinzugekommen. Schritt für Schritt entwickelt sich die beabsichtigte "Goitzsche-Wildnis". In diesem Gebiet sei die eigendynamische Entwicklung der Landschaft das wichtigste Ziel. H. Heidecke lobte gegenüber der MZ in diesem Zusammenhang die LMBV, die wesentlichen Anteil daran habe, dass der BUND sein Projekt so umsetzen konnte.

Zurück