Bäume pflanzen im Sanierungsgebiet Meuro als Ausgleich für Motorsport

Senftenberg. Bereits im Jahr 2000 hatte die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg Kompensationsverpflichtungen übernommen, die aus dem damaligen Bau der Motorrennstrecke „Eurospeedway Lausitz“ bei Klettwitz entstanden sind. Dabei handelt es sich unter anderem um Aufforstungsmaßnahmen. Die ersten Pflanzungen konnten allerdings erst im letzten Herbst auf den Flächen der Stiftung im Tagebaugebiet Meuro bei Senftenberg durchgeführt werden. „Da die Flächen durch die notwendigen Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen der LMBV in Anspruch genommen wurden und übrigens noch immer werden, konnten wir erst letztes Jahr mit der Aufforstung beginnen“, nennt Elke Wayß vom NaturSchutzFonds den Grund für die lange Zeitspanne dazwischen. Bislang hat die Stiftung auf ihren Flächen in Meuro rund 10.000 Gehölze in den Boden bringen lassen. „Die Auswahl der Baumarten und der Stellen, an denen sie gepflanzt wurden, richtete sich nach den Ergebnissen eines eigens angefertigten Bodengutachtens. Darin wurden pH-Werte, Wasserversorgung und Nährstoffangebot untersucht“, erklärt Elke Wayß. Wo es der Boden zuließ, sollen nun Stieleichen, Winterlinden, Hainbuchen und Aspen gedeihen. An den ärmeren Standorten hat die Stiftung Kiefern pflanzen lassen... Insgesamt zehn Hektar sind Gegenstand dieser ersten Aufforstungsmaßnahmen, die detailliert in einem Vertrag mit dem Landesbetrieb Forst geregelt sind. Insgesamt sollen Schritt für Schritt je nachdem, wie die Sanierungsmaßnahmen der LMBV zum Beispiel das Abflachen von Abraumhalden voranschreitet, 30 Hektar mit standortgerechten Baumarten bepflanzt werden. Weitere 26 Hektar des ehemaligen Tagebaus Meuro will die Stiftung durch gelenkte Sukzession, also eine nahezu natürliche Wiederbewaldung, aufforsten. Quelle: PM Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg v. 06.05.2009

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