Lob für Bergbausanierer anläßlich erfolgreicher siebenter Besuchertage im Lausitzer Seenland

Senftenberg/Altdöbern. Die diesjährigen Besuchertage im Lausitzer Seenland am künftigen Altdöberner See (Oberspreewald-Lausitz) waren am dritten Juni-Wochenende ein großer Erfolg. Bei den schon traditionellen Besuchertagen haben die Amtsverwaltung sowie Partner wie der Bergbausanierungsträger LMBV Fortschritte bei der Umgestaltung des früheren Braunkohletagebaus zeigen können. Am Samstag wurde ein neuer Informations-Rundweg um den in einem Tagebaurestloch neu entstehenden Altdöberner See eröffnet, der auch die Veränderungen des Ortes durch den Bergbau dokumentiert. An beiden Tagen in Altdöbern sowie am Festplatz in Seeufernähe wurde ein großes Volksfest mit Musik, Rundfahrten und Hubschrauberflügen organisiert. Im Schlosspark konnten sich die Besucher an einem Serenadenkonzert erfreuen. Auch für die kulinarische Versorgung war gut gesorgt. Die brandenburgische Kulturministerin Johanna Wanka wies anlässlich der Eröffnung auf die kulturellen Potenziale des im entstehenden Lausitzer Seenlandes hin. Insbesondere kulturinteressierte Besucher aus dem Großraum Berlin und Potsdam kommen gern immer wieder in die Lausitz, wenn die Angebote stimmig sind. Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider hatte in seinem Grußwort die laufende Braunkohlesanierung in der Lausitz als erfolgreich bezeichnet. Der Strukturwandel dort gelinge, sagte Bretschneider laut einer Mitteilung seines Ministeriums zur Eröffnung der 7. Besuchertage Lausitzer Seenland am Samstag. Die Region habe sich durch Investitionen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro im Laufe der Jahre zum Positiven verändert. Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV, freute sich in seinem Grußwort zu den Besuchertagen, „dass aus dem einstigen „Tag der offenen Tür im Tagebau“ in den neunziger Jahren sowie dem darauf folgenden „Tag der Sanierung“, inzwischen eine kraftvolle Tradition entstanden ist, einmal im Jahr den großartigen Wandel im Revier gemeinsam auf sich wirken zu lassen."

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