Symbolisches Baumpflanzen in Pritzen für gemeinsames regionales Entwicklungskonzept

Senftenberg/Pritzen. Für den Bereich entlang einer Achse zwischen Altdöbern, Welzow, Döbern bis hin nach Spremberg soll ein zusätzliches Regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet werden. Es zielt im Ansatz darauf ab, geeignete Projekte zu identifizieren und zusammenzuführen sowie die künftigen Belastungen aus dem Braunkohleabbau für die Bewohner durch einen parallel verlaufenden Landschaftswandel auszugleichen. Damit könne Lebensqualität gewährleistet werden, teilte das Potsdamer Infrastrukturministerium in diesem Kontext am Freitag mit. Vor allem für junge Leute sollen Anreize geschaffen werden, um in der Region zwischen Spreewald und Seenland zu bleiben. Der Abschlussbericht zu dem Konzept wurde im Beisein von Infrastruktur-Staatssekretär Rainer Bretschneider (MIR) im Bürgerhaus Pritzen bei Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz) vorgestellt. Auftraggeber des REK ist die Gemeinsame Landesplanungsabteilung GL 6, vertreten durch Referatsleiter Hans-Otto Weymanns. In einer am 10.07.2009 unterzeichneten „Pritzener Erklärung“ verpflichteten sich die Kommunen und deren Vertreter, bei dem Konzept über Kreisgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die weiteren Planungen sollen mit den regionalen Akteuren, darunter der LMBV, aber vor allem den Kommunalvertretern abgestimmt werden. Entwickelt werden soll das von Außenstehenden noch als „weißer Fleck“ empfundene Gebiet um Altdöbern, Welzow, Spremberg und Drebkau zwischen dem Spreewald im Norden sowie dem Braunkohletagebau Welzow-Süd und dem Lausitzer Seenland im Süden.

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