Geotechnisches Symposium am Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg am 03.09.2009 in Cottbus

Cottbus. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hat Sachverständige, Vertreter von Behörden, Unternehmen und Ingenieurbüros sowie Universitäten zum Thema Standsicherheit von Böschungen und Kippen am 3. September nach Cottbus eingeladen. Die Einladung aus dem Mai des Jahres 2009 hat durch das tragische Ereignis in Nachterstedt, Sachsen-Anhalt große überregionale Aktualität erlangt. Die Sanierung der vom Braunkohlenbergbau in Anspruch genommenen Landschaften hat einen äußerst erfolgreichen Verlauf genommen. Viele ehemalige Bergbaubereiche sind in touristische und industrielle Nachnutzungen übergegangen. Große Bereiche wurden dem Naturschutz zur Verfügung gestellt. Eine der wichtigsten Fragestellungen innerhalb der bergbaulichen Sanierung ist die sichere und standfeste Gestaltung der Böschungen. Mit modernsten Methoden werden im Lausitzer Revier die Arbeiten auf Grundlage gutachterlicher Vorgaben durchgeführt und anschließend der Sanierungserfolg nachvollzogen und dokumentiert. Besonders in den Methoden der Begutachtung des Stabilätserfolges hat es in den letzten Jahren, fußend auf den langjährigen Erfahrungen im Revier, Neuerungen gegeben. Der erreichte wissenschaftliche und technische Stand in der Böschungsstabilisierung wurde am 3. September im Rahmen eines Symposiums am LBGR ausgetauscht werden. Fachleute der Bergbauunternehmen, der Ingenieurbüros und der Universitäten stellten ihre aktuellen Arbeitsergebnisse vor. Über 50 Teilnehmer hatten ihr Kommen nach Cottbus zugesagt. Kontakt beim LGBR: U. Grunert / Tel.: (0355) 48640-111 / Fax: (0355) 48640-511 / email: info@lbgr-brandenburg.de

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