Freigabe der Kreisverbindungsstraße Senftenberg – Meuro am Rande des ehemaligen Tagebaus Meuro

Senftenberg. Am 17. Dezember 2009 erfolgte nach sechsmonatiger Bauzeit die Verkehrsfreigabe der Verbindungsstraße zwischen Senftenberg und Meuro (Ackerstraße). Die Freigabe erfolgte an der Bautafel, die sich an der Kreisstraße K 6612 in der Nähe der Einmündung zur Landesstraße L55 Abzweig Meuro befindet. Seit Mitte Juni haben die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) als Sanierungsträger und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) als Baulastträger den 3,5 Kilometer langen Abschnitt grundhaft erneuert. Dabei wurde die Fahrbahn von ursprünglich 5,0 Meter auf 6,5 Meter verbreitert. Die Kosten des Ausbaus betrugen insgesamt 1,1 Millionen Euro, die sich aus Mitteln der Bergbausanierung, Landesfördermitteln und Eigenmitteln des Landkreises zusammensetzten. Die Bauausführung hatte die Fa. Matthäi aus Freienhufen übernommen. LMBV-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba wies in seiner kurzen Begrüßung auf die historische Einordnung der Trasse hin. Erst vor zehn Jahren war der letzte Kohlezug aus dem Tagebau Meuro verabschiedet worden. Der amtierende OSL-Landrat Titus Faustmann wies darauf hin, dass mit dem Banddurchschnitt ein Prozess seinen Abschluss findet, der bereits im Jahr 2000 begann, als der Kreistag die Widmung der ehemaligen Tagebaustraße zur Kreisstraße beschlossen hatte. Nach vorbereitenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ortsumgehung Senftenberg konnte im Januar 2009 die Finanzierungs- und Übernahmevereinbarung für die Ackerstraße durch den LK und die LMBV unterzeichnet werden. „Nach nur einem halben Jahr Bauzeit können wir nun heute ein weiteres „Puzzlestück“ zur kreislichen Verkehrsinfrastruktur hinzufügen.“ Erfreut über die Verbindung zwischen Meuro und Senftenberg zeigten sich auch die beiden Bürgermeister der Anliegerkommunen.

Zurück