Speicher Bärwalder See bald neutral und voll – Kein Strategiewechsel bei Flutung des Speichers

Senftenberg. Der als Speicher konzipierte und künftig größte sächsische Bergbaufolgesee bei Boxberg erfreut sich besonderer Aufmerksamkeit der Flutungszentrale Lausitz und der Bergbausanierer von der LMBV. Als künftiger Speicher wird er bis zu 25,5 Mio. Kubikmeter Stauraum haben. Entgegen anders lautenden Aussagen in den Medien hat  es keinen Strategiewechsel zum Erreichen des Flutungsziels gegeben. Durch die intensive Flutung über die Spree konnte der pH-Wert bereits weitestgehend verbessert werden, so dass eine In-lake-Behandlung aus gegenwärtiger Sicht der LMBV-Geotechniker nicht notwendig ist. In den ersten Januartagen 2010 konnten dem See bereits weitere 2,45 Mio. Kubikmeter zugeleitet werden.Der angestrebte ph-Wert 6 wird nach aktueller Prognose der LMBV-Geotechnik spätestens im Frühjahr 2010 erreicht werden können und dann stabil bleiben. Durch die LTV, das LUA und die LMBV wurde außerdem ein Gemeinsames Bewirtschaftungskonzept während der Instandsetzungsarbeiten an der Talsperre Spremberg zur Unterstützung der Mindestabflüsse und des Hochwasserschutzes im Bereich der Spree erarbeitet. Ziel ist dabei, den Wasserstand im künftigen Speicher Bärwalde bis Ende September 2010 auf die untere Staulamelle von 123,00 m NHN abzusenken. Damit sollen gleichzeitig die für 2010 geplanten Arbeiten zur Errichtung einer Slipanlage bei Klitten am Gewässer ermöglicht werden.

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