Internationaler Meinungsaustausch zu „Landschaften nach dem Bergbau - Chancen und Risiken“ mit Fachleuten aus aller Welt 2010 in Dresden geplant

Senftenberg/Dresden. Ein zweiter internationaler Sanierungskongress der LMBV (ISC II) wird Anfang September 2010 in Dresden stattfinden. Das kündigte kürzlich Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), an. Das bundeseigene Unternehmen hatte bereits 2005 zu einer weltweiten Sanierungskonferenz eingeladen. Damals trafen sich in Berlin rund 250 Fachleute aus 15 Ländern. „Unsere Leistungen bei der Gestaltung neuer, attraktiver Landschaften in ehemaligen Bergbaurevieren können sich sehen lassen“, erklärte Kuyumcu. „Viele Bergbaureviere auf der Welt stehen vor ähnlichen Problemen, wie wir sie Anfang der neunziger Jahre vorfanden. Es besteht Sanierungsbedarf, aber es gibt auf diesem Gebiet nur wenig Erfahrung.“ Zu den Unternehmen, die dazu weltweit viele Erfahrungen und einen großen Wissensschatz angehäuft haben, gehört auch die LMBV. In den letzten Jahren war dieses Wissen beispielsweise in Kanada, Peru, Russland und Serbien gefragt. Nach dem erfolgreichen ersten Kongress im Jahr 2005, der sich vor allem an ehemalige Ostblockstaaten sowie asiatische Länder richtete, will die LMBV nun 2010 unter der Thematik „Landschaften nach dem Bergbau - Chancen und Risiken“ einen erneuten internationalen Meinungsaustausch anstoßen und auch weiteres Know-how für die Bergbausanierung in den neuen Ländern in Deutschland gewinnen. Im September 2010 werden Bergbausanierer zusammen mit an diesem Thema beschäftigten Wissenschaftlern aus aller Welt auch im Lausitzer und mitteldeutschen Revier unterwegs sein. Die Exkursion ist Bestandteil dieser internationalen Sanierungskonferenz, die vom 1. bis  3. September 2010 in Dresden stattfindet. Mehr Informationen künftig unter isc.lmbv.de

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