Sanierungsbereichsleiterin Grit Uhlig benennt Sanierungsschwerpunkte für Westsachsen in 2010

Leipzig. „Wir hoffen, dass der Winter bald vorbei ist“, sagte die LMBV-Sanierungsbereichsleiterin Grit Uhlig kürzlich auf Nachfrage gegenüber der LVZ. In 2010 sollen in Mitteldeutschland 71,3 Millionen Euro von der Projektträgerin LMBV in Aufträge umgesetzt werden, fast zwei Drittel – das sind rund 44,5 Millionen Euro - davon in Westsachsen und ein weiteres Drittel in Sachsen-Anhalt. In der Grundsanierung zur Sicherung der einstigen Tagebaue sollen in diesem Jahr ca. 26 Millionen Euro im Bereich Westsachsen eingesetzt werden. Hier neigen sich diese Grundsanierungsarbeiten allmählich dem Ende zu, wie Uhlig verdeutlichte. Nördlich von Borna soll u. a. die Vorflutanbindung von Hainer und Haubitzer See an die Pleiße beendet werden. Weitergeführt kann hier laut Uhlig auch der Bau der Wege, insgesamt sollen 2010 asphaltierte Wege in einer Länge von sechs Kilometer hinzukommen. Am Haselbacher See soll der Wasserspiegel künftig mit Pleißewasser stabilisiert werden. Dafür wird in diesem Jahr für etwa eine Million Euro ein Überleiter errichtet. Zudem soll im Frühjahr zum vierten Mal mit einem Sanierungsschiff Kalksteinmehl im See eingebracht werden, um das Gewässer weiter zu neutralisieren. Weitere Arbeitsschwerpunkte hat die LMBV auch in den früheren Tagebauen Espenhain und Zwenkau gesetzt. Zur Bekämpfung der Folgen des Grundwasserwiederanstieges stehen in Westsachsen 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für §4-Projekte zur Erhöhung der Attraktivität der sich wandelnden Bergbaulandschaft sind in diesem Jahr in Westsachsen rund sieben Millionen Euro vorgesehen. Etwa die Hälfte des Geldes fließt in drei zentrale Projekte. Mehr Infos in der Leipziger Volkszeitung vom 24.02.2010.

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