Arbeiten am Gewässerverbund zwischen Störmthaler und Markkleeberger See gehen weiter

Leipzig/Großpösna. Der Störmthaler See, seit 2003 in Flutung, wird künftig über einen rund 800 Meter langen Kanal mit dem Markkleeberger See verbunden. Dieser soll neben der Ableitung des Überschusswassers aus dem Störmthaler See künftig auch die gewässertouristische Nutzung ermöglichen. Im östlichen Teil des Verbindungskanals wird noch bis Mitte des Jahres 2010 die Seeausbuchtung zum Störmthaler See gebaut (siehe Foto rechts). Die Achslänge der Seeausbuchtung beträgt ca. 400 Meter. Die sich stetig zum See hin aufweitende Sohle hat eine Breite von 12 bis 95 Meter. Zusätzlich erfolgt auf den ersten 200 Metern eine Bodenverbesserung/Stabilisierung der Sohle mit Kalk. Die Überschussmassen von ca. 30.000 Kubikmetern werden ausgeräumt und aufgehaldet. Die entstehenden Seitenböschungen und die Sohlfläche werden mit Wasserbausteinen stabilisiert. Voraussichtlich im 2. Halbjahr ist dann der Baubeginn für das Schleusenbauwerk zur Überwindung des künftigen Wasserspiegel-Unterschiedes zwischen Störmthaler und Markkleeberger See, der vier Meter beträgt. Der Störmthaler See soll voraussichtlich Ende 2011 seinen Zielwasserstand erreichen. In Vorbereitung auf die künftige Nutzung der Halbinsel Magedeborn am Störmthaler See erfolgt im Auftrag der LMBV noch bis Ende März eine Beräumung. Diese umfasst die Rodung von flächigen Gehölzbeständen und deren Entsorgung, den Rückbau noch vorhandener baulicher Anlagen und das Einebnen der Bereiche. Parallel dazu erfolgt bis Ende April die Verwahrung von 55 Filterbrunnen. Die Gemeinde Großpösna plant auf der Magdeborner Halbinsel in einem ersten Bauabschnitt die Erschließung der „Grunaer Bucht“ mit Segelhafen, Ferienhäusern und Abenteuerspielplatz.

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