Bilanz der Internationalen Bauausstellung „Fürst-Pückler-Land“ zum Auftakt des IBA-Finaljahres

Großräschen. Am 05.03.2010 - zu Beginn des finalen Jahres der Internationalen Bauausstellung „Fürst-Pückler-Land“ - zogen Brandenburgs neuer Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger und Verantwortungsträger aus den Südbrandenburger Landkreisen sowie der IBA in einer Regionalkonferenz in Großräschen Bilanz zu den Vorhaben der Bauausstellung. Seit 2000 hat die Bauausstellung den Landschafts- und Imagewandel im ehemaligen Lausitzer Braunkohlerevier mit begleitet und an 30 beispielgebenden Projekten Perspektiven aufgezeigt. Die IBA habe mit ihrem Engagement Meilensteine gesetzt und hervorragende Arbeit geleistet, lobte Vogelsänger. Auch die Teilnehmer der Regionalkonferenz beurteilten die Arbeit der IBA im Wesentlichen positiv. Mit ihren zahlreichen Projektideen habe die IBA zur Schaffung einer neuen Identität der Lausitz beigetragen und das Selbstbewusstsein sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Region gestärkt. Der Erfolg in ihrem Wirken als Ideengeberin, Netzwerkerin und Imageträgerin sei in Zahlen jedoch kaum messbar. Nach Abschluss des IBA-Prozess gelte es nun, das Engagement fortzuführen und das Lausitzer Seenland langfristig als Wirtschaftsfaktor Südbrandenburgs zu etablieren. Gegenwärtig werden von der IBA Gespräche mit der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH sowie dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg geführt, ob und wie sieben noch nicht abgeschlossene IBA-Projekte, darunter das Kraftwerk Plessa, der Geopark Muskauer Faltenbogen, der Cottbuser Ostsee, das Wasserreich Spree, die Schwimmende Architektur, die Gubiner Hauptkirche und das Landschaftskunstwerk „Hand“ in Altdöbern zukünftig bei den Partnern eingebunden und weiter entwickelt werden können.

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