Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck würdigt die IBA in der Lausitz als „Erfolgsgeschichte“

Potsdam/Großräschen. Ministerpräsident Matthias Platzeck bezeichnete am 9. April 2010 die IBA „Fürst-Pückler-Land“ als „Erfolgsgeschichte“. Sie habe von 2000 bis 2010 „eine zerschundene Landschaft in eine Region verwandelt, die heute nicht mehr wieder zu erkennen und fit für die Zukunft sei“. Auch der Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Dieter Hütte, erklärte, dass die IBA auch einen „Wohlfühl-Faktor“ in die Region gebracht habe, der sich positiv auf den Tourismus auswirke. Er rechne mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen von jährlich 800.000 auf 1,5 Millionen im Jahr 2020. Die IBA sei „von unten“ gewachsen und werde von der Bevölkerung mit getragen werde, betonte IBA-Geschäftsführer Rolf Kuhn. In der 100-jährigen Geschichte internationaler Bauausstellungen sei zudem zum ersten Mal eine Landschaft Thema gewesen. Die seit dem Jahr 2000 laufende IBA präsentiert eine Vielzahl von Projekten zum Struktur- und Landschaftswandel im alten Lausitzer Braunkohlerevier auf einer Fläche von 8.000 Quadratkilometern. Keines der Projekte falle ins Leere, denn es existierten Strukturen für eine künftige Nutzung, betonte Prof. Kuhn. Mit 220 Veranstaltungen und Touren wollen die IBA-Ausstellungsmacher und ihre Gäste den Abschluss der IBA nach zehn Jahren feiern, wie Kuhn am Freitag vor der Presse in Potsdam erneut ankündigte. Den Auftakt bilde eine Symphonie am Ufer des zukünftigen Ilse-Sees am 24. April in Großräschen. Die Symphonie ist die erste von sieben Inszenierungen des Kunstprojekts "Paradies 2", das der Schweizer Regisseur Jürg Montalta für das Finaljahr entwickelt hat. Quelle: http://www.iba-see.de/

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