Mit Sicherheit und auf dem Stand der Technik: 225 Mio. Euro als Investition in die Zukunft - Bilanz 2009

Senftenberg/Güldengossa. Beim LMBV-Bilanzpressegespräch am 11. Mai 2010 in Güldengossa blickte die Geschäftsführung der LMBV auf das Jahr 2009 zurück. Die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland ist ein Gemeinschaftswerk, das die Wiedernutzbarmachung ehemaliger Bergbauflächen zum Ziel hat. Dafür stellten der Bund und die Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen 2009 rund 225 Mio. Euro zur Verfügung. Allein für die § 2-Projekte in direkter Rechtsverantwortung der LMBV wurden 2009 etwa 170 Mio. Euro investiert, davon mehr als 117 Mio. Euro in der Lausitz. Das Jahresbudget versetzte die LMBV in die Lage, bewährte Sanierungsverfahren zur Entwicklung ökologisch nachhaltiger und wirtschaftlich attraktiver Landschaftsprojekte anzuwenden. Die Ergebnisse der kontinuierlichen Sanierung sind an den vielen stillgelegten und teilweise bereits gefluteten Tagebauen um Leipzig, Bitterfeld und in der Lausitz sichtbar: Die neuen Seenlandschaften werden von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gut angenommen.Insgesamt rund 8,769 Mrd. Euro Bundes- und Landesmittel wurden von 1990 bis Ende 2009 zielgerichtet für die Braunkohlesanierung eingesetzt. Davon wurden von der LMBV rund 8,2 Mrd. für die Sicherung der stillgelegten Tagebaue und weiterer notwendiger Arbeiten zur Wiedernutzbarmachung (Grundsanierung – bergrechtliche Pflichtaufgaben) aufgewandt. Rund 15 Mio. Kubikmeter Abraummassen wurden 2009 bewegt. Etwa 12 Mio. Kubikmeter Kippen wurden verdichtet und damit für die Zukunft gesichert . Immer mehr aufgeschüttete Bereiche bzw. Ufer sind damit nutzbar geworden bzw. zur Nutzung vorbereitet worden. Insgesamt 2,91 Mrd. Kubikmeter Fremd- und Eigenwasser wurden kumulativ von 1994 bis 2009 zur Flutung genutzt.

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