Schwimmende Häuser erobern Lausitzer Gewässer – Ingesamt viertes Haus bald auf dem Wasser

Geierswalde. Seit die Menschen die Schwimmende Architektur als Ausdruck einer individuellen Wohnform entdeckte, sind weltweit Bauten auf dem Wasser installiert worden. Diese Architektur steht für ein neues Lebensgefühl. Die Niederlande, Schweden, Finnland haben es vorgemacht und auch in der Lausitz ist diese Wohnform auf dem Vormarsch. Sie sollen zum Markenzeichen des neu entstehenden Lausitzer Seenlandes werden. Visionen wurden bereits Realität: Seit 2006 ist Karin Mietke Vermieterin des ersten schwimmenden Ferienhauses am Partwitzer See. Nur einen See weiter hat der Metallbauer Thomas Wilde seinen Traum verwirklicht. Seit vergangenem Sommer schwimmt seine „ar-che“ aus Stahl und Glas auf dem Geierswalder See und setzt Akzente im Seenland. Ein zweites Haus wird derzeit montiert und kommt in den nächsten Tagen aufs Wasser. An der 54 Meter langen Steganlage können bis zu 20 weitere schwimmende Häuser und neun landseitige Häuser in den nächsten Jahren entstehen, die größte schwimmende Wohnsiedlung in Deutschland. Ab sofort kann das bereits installierte Haus in Geierswalde auch gemietet werden über das Informations- und Reservierungssystem Brandenburg auf www.cottbus.de/gaeste sowie www.niederlausitz.de. Während diese Häuser vorrangig für Ferien und Wohnen auf den Wellen zur Verfügung stehen, nutzt Tauchschullehrer Gunter Walter vom Freizeitcenter Laasow sein Haus als Arbeitsplatz und lädt in seine Strandbar und zum Tauchkurs ein.

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