Sicherheit geht vor - Baden nur an freigegebenen Badestellen an LMBV-Bergbaufolgeseen

Senftenberg/Leipzig. Die warme Jahreszeit macht die Sanierungsgebiete der LMBV wieder vermehrt zu Anziehungspunkten für Wanderer, Fahrradfahrer, Badelustige und zunehmend Angler. Auch wenn die Konturen der neuen Landschaft und das aufsteigende Wasser als Idylle empfunden werden - die Sanierung ist mitunter noch nicht abgeschlossen und insbesondere dort, wo sich die Tagebaue noch in Flutung befinden, sind Gefahren nicht ausgeschlossen. Bis zum Zeitpunkt des Erreichens der öffentlichen Sicherheit sind diese Bereiche durch Verbotsschilder (Betreten verboten – Lebensgefahr!) gekennzeichnet. Die LMBV stellt in der Lausitz und Mitteldeutschland 51 größere Gewässer her. Davon haben jedoch erst ein Fünftel ihren Endwasserstand erreicht. An diesen Bergbaufolgeseen ist in der Regel ein gefahrloses Baden möglich entweder mit einer temporären Zwischenerlaubnis unter Bergrecht oder eine Allgemeinverfügung der zuständigen Behörde, n der Regel der Landkreise. Erlaubt ist das Baden in der Lausitz bereits an fünf von 31 LMBV-Gewässern, darunter am Bärwalder See, am Olbersdorfer See, am Dreiweiberner See und Geierswalder See (Freistatt Sachsen) sowie am Gräbendorfer See (Land Brandenburg). Hinzu kommen fünf weitere Bademöglichkeiten an sogenannten Nicht-LMBV-Seen, aber älteren Bergbaufolgeseen, darunter sind der Senftenberger See, das Grünewalder Lauch, der Knappensee und der Silbersee. Das Baden in Bergbaufolgegewässern des Tagebaus Berzdorf, Burghammer, Lohsa, Scheibe, Skado, Bluno, Laubusch, Sedlitz, Meuro, Greifenhain u.a ist nach wie vor untersagt. Erlaubt ist in Mitteldeutschland das Baden bereits an fünf von 20 LMBV-Gewässern, darunter am Cospudener See, am Haselbacher See, am Markkleeberger See, am Schladitzer See und am Großen Goitzschesee. Zuwiderhandlungen waren in den vergangenen Tagen am künftigen Hainer, am Störmthaler, am Berzdorfer und am Geiseltalsee zu beobachten. Die entstehenden Seen unterliegen bis zur Abarbeitung der Abschlussbetriebspläne der Bergaufsicht. Im Rahmen ihrer bergrechtlichen Verantwortung sind die LMBV und die von ihr beauftragten Wach- und Sicherheitsdienste zur  Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit verantwortlich. Die LMBV nimmt ihr Hausrecht wahr und verweist ungebetene Gäste. Die Beschilderungen und Absperrungen auf dem Territorium der ehemaligen Tagebaubereiche dienen der öffentlichen Sicherheit.

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