Segeln auf Bergbaufolgesee: 1. Int. Deutsche Jugendmeisterschaften der 420er im Seenland

Senftenberg/Geierswalde. Die diesjährigen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften im Segeln werden ab dem 1. August 2010 auf dem Geierswalder See und damit erstmals im Lausitzer Seenland ausgetragen. Sie fanden in den vergangenen Jahren auf der Ostsee bei Travemünde oder am Bodensee statt. Der Geierswalder See ist für fast alle Teilnehmer noch ein jungfräuliches und unbekanntes Segelgewässer. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich eröffnete am Sonntagabend die Veranstaltung, zu der rund 500 Gäste angereist sind. Bei der Regatta vom 1. bis 6. August sind die deutschen Nachwuchssegler sowie internationale Gäste mit Zwei-Mann-Jollen vom Typ 420er unterwegs. Rund 200 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren starten in 97 Booten. Aus Sachsen ist ein Bautzener Team dabei. Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit, sich mit dem Bergbaufolgesee im Restloch Koschen vertraut zu machen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau befuhr er in Begleitung des Elsterheider Bürgermeisters Dietmar Koark,  Landrätin a.D. Petra Kockert und LMBV-Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber den jungen Bergbaufolgesee. Vizevereinschef Dr. Matthias Jochmann, der das Wassergefährt auf Kurs hielt, ist eines der 16 Gründungsmitglieder des Surf- und Segelclubs Geierswalde, aus dem im Jahr 2003 der WSVLS entstanden ist. Der hat mittlerweile 170 Mitglieder aus nah und fern. Der Ministerpräsident und seine Frau zeigten sich von den gegenwärtigen positiven Entwicklungen im Lausitzer Seenland sehr angetan und machten auch der LMBV ein Kompliment für das bisher Erreichte bei der Sanierung und Flutung der Bergbaufolgelandschaften.

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