LMBV-Soforthilfen für Pumpen bei hohen Grundwasserständen und Kontakt für Begehungen

Senftenberg. Die starken Niederschläge in den vergangenen Wochen in der Region mit 200 bis 260 Prozent über den  langjährigen Mittelwerten haben in Überlagerung mit der damit verbundenen extrem hohen Wasserführung in den Vorflutern wie beispielsweise der Schwarzen Elster sowie dem hohen Einstau im Senftenberger See auch zum verstärkten Ansteigen des Grundwassers in einigen Stadtgebieten von Senftenberg beigetragen. Insgesamt ist aus dieser Situation ein Grundhochwasser entstanden. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sich die Situation wieder entspannen wird. Generell widerspricht diese Situation aber nicht den bisherigen Aussagen und Berechnungen der LMBV zur langfristigen Grundwasserentwicklung. Zwischenzeitlich meldeten sich rund 200 betroffene Bürger aus Senftenberg und umliegenden Orten bei der LMBV wegen Wassereinbruchs oder Vernässungen in Keller und Gebäude. Die LMBV sichert allen Betroffenen eine unbürokratische finanzielle Unterstützung zur Gefahrenbeseitigung durch Realisierung von Sofortmaßnahmen zu, ohne dazu rechtlich verpflichtet zu sein. Bisher wurde von Mitarbeitern der LMBV in 150 Gebäuden die Situation aufgenommen. Die LMBV muss jedoch auch um Geduld bitten, bis die weiteren Begehungen in den kommenden Tagen durchgeführt werden können. Die finanzielle Unterstützung wird auf Nachweis gewährt für die Beschaffung von Pumpen und zugehörigen Ausrüstungen sowie für die anfallenden Energiekosten zum Betrieb bei einer Eigenbeteiligung von 20 Prozent (Soforthilfe-Eigenanteil). Zur Erstkontaktaufnahme können sich Betroffene an die zuständige Mitarbeiterin Ines Scholz (Email: ines.scholz@lmbv.de) in der Sonderprojektgruppe der LMBV wenden. Darüber hinaus sind diese Meldungen grundsätzlich auch schriftlich an die LMBV, Abt. VS23, Knappenstr. 1 in 01968 Senftenberg abzusetzen.

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