Von der LISA zu LAGE – Die Entwicklung im Lausitzer Seenland kommt mit Hilfe der LMBV weiter voran

Senftenberg. Anlässlich des geplanten Besuches der Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen im Lausitzer Seenland am 20.09.2010 wird ein Steuerrad von der LISA an die LAGE übergeben werden. Die „Länderübergreifende Interministerielle Seen-Arbeitsgruppe“ (LISA) des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen hat ihre über zehnjährige Tätigkeit kürzlich beenden können. Die  wesentlichste Aufgabe der LISA, die touristische Nutzung des Lausitzer Seenlandes durch Schaffung von bis zu 12 schiffbaren Verbindungen mit voran zubringen, ist zu einem großen Teil bereits erfüllt, während die LMBV weiter an der Umsetzung der schon geplanten Vorhaben arbeitet. Neben drei fertig gestellten Verbindungen zwischen dem Geierswalder und Partwitzer See, dem Sedlitzer und Partwitzer See sowie dem Sedlitzer und Geierswalder See (die Überleiter 8, 9, 10) sind seither drei weitere Verbindungen im Bau (die Überleiter 6, 11,12). Ein weiterer Kanal ist quasi baufertig (der Innere Verbinder im Bergener See - Überleiter Nr. 4). Auch die Bauarbeiten für den Überleiter 1, 2 und 3a werden noch 2010 beginnen. Der Überleiter 3 wird in den Jahren 2011/12 folgen. Die Verantwortung für die weitere touristische Entwicklung wird nun in die dafür geschaffenen länderübergreifenden regionalen Strukturen übergehen. Die Region ist der Auffassung, dass die Entwicklung des Lausitzer Seenlandes auch zukünftig eine gemeinsame Aufgabe der beiden Länder, der zwei Landkreise und dortigen Kommunen sein muss. Als Nachfolgerin der LISA wird eine neue „Länderübergreifende Arbeits-Gruppe Entwicklung Lausitzer Seenland“ (LAGE) unter dem Vorsitz der Landkreise OSL und BZ gebildet werden. Das Projektbüro  Koordinierung Lausitzer Seenland wird künftig das Arbeitsgremium der LAGE sein.

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