Ministerpräsidenten bei LMBV zu Besuch: Übergabe des Lausitzer Seenlandes in regionale Verantwortung

Senftenberg. Mit der Übergabe des Lausitzer Seenlandes in regionale Verantwortung hat am 20.09.2010 eine neue Etappe bei der weiteren Entwicklung des touristischen Highlights in Brandenburg und Sachsen begonnen. Die Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und Stanislaw Tillich lobten am Überlieter 6 die sehr gute Zusammenarbeit beider Bundesländer und sprachen von großen Potenzialen für die touristische Erschließung. Ministerpräsident Platzeck betonte: „Die Botschaft des heutigen Tages lautet Wandel ist machbar. Für uns steht und stand fest, dass diese länderübergreifende Region auch gemeinsam entwickelt werden sollte. Heute haben wir den schönen Beweis, dass geteilter Erfolg auch doppelter Erfolg ist. Ich wünsche dem Projekt auch unter der neuen regionalen Federführung eine glückliche Hand und freue mich schon heute auf die erste Bootstour, wenn alle Überleiter fertig sind. Denn jeder See für sich ist eine Perle, verbunden wird die größte künstliche Seenlandschaft Europas ein echtes Schmuckstück der Lausitz sein.“ Ministerpräsident Tillich sagte: "Das Seenland ist eine Perle für das ganze Land geworden. Hier ist eine richtige Wasserwelt entstanden, ein Freizeitparadies. Jetzt wird das neue Seenland endgültig seiner Bestimmung übergeben. Mit dem heutigen Tag beginnt ein neuer Abschnitt. Die Verantwortung liegt ab jetzt in der Region. Die Akteure vor Ort sind gefragt, das Seenland weiter mit Leben zu füllen: Sie kennen ihre Heimat am besten. Unser Anliegen ist es, das Seenland zu etablieren und noch bekannter zu machen. Umweltschutz und Naturschönheit kennen keine Grenzen. Und genauso kennt das Seenland keine Ländergrenzen. Wie gut die Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg war, kann man an den Resultaten sehen. Andere Länder schauen voller Hochachtung darauf, wie wir mit den alten Tagebauen umgegangen sind." Die Gäste wurden am Überleiter 12 bei Kleinkoschen und dem Überleiter 6 bei Klein-Partwitz vom Kaufmännischen Geschäftsführer der LMBV, Dr. Hans-Dieter Meyer und Lausitz-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba begleitet.

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